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Thema: Linsensystem von KODAK Retina Automatic III adaptiert

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Ist oft mit dabei Avatar von mhiller
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    Standard Kodak Reflex I

    Liebe DigicamCluber,
    die Kodak Reflex (I) hatte das gleiche Frontlinsenwechselsystem wie die berühmte Kodak Retina IIc,IIIc oder IIIC.

    Ausgelegt für entweder Schneider oder Rodenstock Objektivköpfe (2/50, 5,6/35, 4/35, 4/80), ähnlich dem Contaflex- System von Zeiss Stuttgart.
    Je nach Erstausstattung konnten auch nur Schneider oder nur Rodenstock Objektivköpfe verwendet werden, angeblich wegen differierender Auflagemaße.

    Die späteren Kodak Reflexen III, IV und die Retina IIIS verwendeten echte Wechselobjektive mit dem sog. deutschen Einheitsbajonet, das gar nicht so einheitlich war, Kodak, Voigtländer, Edixa, Braun oder Regula sorgten mit verschieden platzierten Nocken am Bajonet, dass keiner auf die Idee kam Fremdobjektive am jeweiligen Markengehäuse zu verwenden.

    Dank der heutigen China Adapter für DKL passen wieder alle Sorten an den gleichen Adapter.

    Grüße aus dem Vogelsberg
    Michael

  2. 7 Benutzer sagen "Danke", mhiller :


  3. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    Standard

    Zitat Zitat von mhiller Beitrag anzeigen
    Liebe DigicamCluber,
    die Kodak Reflex (I) hatte das gleiche Frontlinsenwechselsystem wie die berühmte Kodak Retina IIc,IIIc oder IIIC.

    Ausgelegt für entweder Schneider oder Rodenstock Objektivköpfe (2/50, 5,6/35, 4/35, 4/80), ähnlich dem Contaflex- System von Zeiss Stuttgart.
    Je nach Erstausstattung konnten auch nur Schneider oder nur Rodenstock Objektivköpfe verwendet werden, angeblich wegen differierender Auflagemaße.

    Die späteren Kodak Reflexen III, IV und die Retina IIIS verwendeten echte Wechselobjektive mit dem sog. deutschen Einheitsbajonet, das gar nicht so einheitlich war, Kodak, Voigtländer, Edixa, Braun oder Regula sorgten mit verschieden platzierten Nocken am Bajonet, dass keiner auf die Idee kam Fremdobjektive am jeweiligen Markengehäuse zu verwenden.

    Dank der heutigen China Adapter für DKL passen wieder alle Sorten an den gleichen Adapter.

    Grüße aus dem Vogelsberg
    Michael
    Hallo Michael,

    vielen Dank für die tiefer gehenden Einblicke. Du scheinst hier der Retina-Experte zu sein.

    Ich habe gar nicht gewußt, dass Braun auch DKL Objektive hergestellt hat.
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  4. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von Tedat
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    Standard

    damit dürfte die BRAUN Colorette sowie Paxette-Reflex und deren Objektive gemeint sein, im Gegensatz zur Messsucher Paxette (SLK oder M39) haben diese nen DKL Anschluss.

  5. 2 Benutzer sagen "Danke", Tedat :


  6. #4
    Ist oft mit dabei Avatar von mhiller
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    Standard Braun DLK Objektive

    Hallo Bernhard,
    als ich 1984 mein erstes eigenes Geld verdiente hab ich auch irgendwie das Sammeln von (damals schon älteren) Kameras und Objektiven angefangen, insbesondere Systemkameras.... ein Kommen und Gehen aber hält leider immer noch an.

    Das mit den Braun DLK Objektiven ist so:

    Braun Paxette Reflex hatte eben die klassischen DLKs wie Voigtländer, Edixa, Kodak, Regula und Co. 28mm bis 200mm hauptsächlich von Schneider, Rodenstock und Stäble

    Braun Sucherkameras mit M39 schraub-Wechselobjektiven:
    diverse Paxetten mit gekuppelten und ungekuppelten M39 Schraubobjektiven (Auflagemaß zwischen Leica M39 und Zenith M39) Objektive von 2.0-5.6/ 35mm bis 135mm vieler westdeutscher Hersteller (Steinheil, Isco, Röschlein, Stäble, Schacht, Schneider, sogar ein 2,8/50 Tessar von Karl Zeiss Stuttgart)

    Braun Sucherkameras mit Bajonet-Wechselobjektiven:

    die Paxette Super (III) hatte das eigene SLK Bajonet mit Objektiven 28mm bis 200mm vieler westdeutscher Hersteller (Steinheil, Isco, Stäble, Schacht, Schneider,Rodenstock)
    Dieses Bajonet hat wohl noch niemand für Digitalkameras adaptiert....

    die Braun Colorette Modelle, eine Sucherkamera mit gekuppeltem Bajonet (Blende, E-Messer, Lichtwertsystem), das Bajonet ist dem DLK ähnlich, hat aber noch einen gefederten, gezahnten Ring der mit der Lichtwerteinstellung (wählbare Zeit-Blenden Kombination) kuppelt. Die Voigtländer Vitessa T hatte das gleiche System, da konnte man sogar die Objektive austausche. Diese Lichtwert- DLK Objektive passen nicht an die chinesischen DLK Adapter, da ist der Kuppelring im weg...

    Schwachpunkt all dieser Wechselanschlüsse ist die Verwendung von Zentralverschlüssen was die Hinterlinsen der Objektive auf ein sehr bescheidenes Maß beschränkte. Anfangsöffnungen von 1,9/2,0 benötigten schon viel Glas in den Frontlinsen und bei längeren Brennweiten entstanden richtige Schultüten...

    Grüße aus dem Vogelsberg
    Michael

  7. 4 Benutzer sagen "Danke", mhiller :


  8. #5
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    Zitat Zitat von mhiller Beitrag anzeigen
    Dieses Bajonet hat wohl noch niemand für Digitalkameras adaptiert....
    Sag niemals nie
    Liebe Grüße

    Bernhard
    https://deramateurphotograph.de/

  9. #6
    Ist oft mit dabei Avatar von mhiller
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    Standard Adaptieren des Braun SLK Bajonet

    Zitat Zitat von GoldMark Beitrag anzeigen
    Sag niemals nie
    die Betonung liegt auf noch nicht adaptiert.....

  10. #7
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    Zitat Zitat von mhiller Beitrag anzeigen
    die Betonung liegt auf noch nicht adaptiert.....
    Who will be the first?

    Der Wettlauf ist eröffnet
    Liebe Grüße

    Bernhard
    https://deramateurphotograph.de/

  11. #8
    Kennt sich aus Avatar von Nostalgiker
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    Standard Kodak Reflex/Contaflex

    Zitat Zitat von mhiller Beitrag anzeigen
    Liebe DigicamCluber,
    die Kodak Reflex (I) hatte das gleiche Frontlinsenwechselsystem wie die berühmte Kodak Retina IIc,IIIc oder IIIC.

    Ausgelegt für entweder Schneider oder Rodenstock Objektivköpfe (2/50, 5,6/35, 4/35, 4/80), ähnlich dem Contaflex- System von Zeiss Stuttgart.
    Je nach Erstausstattung konnten auch nur Schneider oder nur Rodenstock Objektivköpfe verwendet werden, angeblich wegen differierender Auflagemaße.

    Grüße aus dem Vogelsberg
    Michael

    Hallo,

    nachdem ich inzwischen einige teildefekte Contaflex und nun auch die zweite Kodak Retina Reflex I (€ 20,-) zerlegt habe, scheint für mich die Rücklinse der Kodak deutlich einfacher und schneller zu transplantieren. Die 4 Schrauben an der Front in den Ecken unter der Belederung freigelegt und ausgeschraubt, kann man die komplette Platte mit dem Objektiv entfernen und auf der Rückseite die Schrauben lösen. Mit der Plastikwelle durch Drehen den Verschluss öffnen sowie das Plastikröhrchen abnehmen und als Werkzeug aufbewahren. Nun liegt der Tubus frei, um den eine von Henrys VNEX Wandlerplatten mit dem kleinsten Durchmesser verschraubt wird. Ich habe dies nun sowohl mit dem Schneider als auch dem Rodenstock Bajonett gemacht. Der Zeitbedarf liegt bei 30 min.

    Beim ähnlichen System der verschieden Contaflex-Versionen ist das Extrahieren komplexer und es können hier und da Komplikationen auftreten. Zum einen reicht zum Teil das Lösen der Frontschrauben nicht und man muss nach Abnehmen der Rückwand durchs Gehäuse an die relativ unzugängliche Objektivrückseite ran. Zum anderen bleiben Blende und Verschluss ggf. nicht zu öffnen und man muss sich rückseitig Ebene für Ebene vorarbeiten und unbenötigte Teile entfernen. Sobald man mittels der freigelegten Hebel Blende und Verschluss offen fixiert hat, muss der Rückdeckel in der richtigen Position mit den winzigen Schrauben wieder befestigt werden. Ich habe dies nun sowohl mit dem Bajonett für Zeiss als auch Rodenstock Pantar gemacht. Je nach auftretenden Komplikationen brauche ich dafür zwischen 1-2 Stunden Zeit.

    Die Belohnung ist der Einsatz der o.g. exzellenten Objektivköpfe von Schneider, Rodenstock bzw. Zeiss.
    Nachdem ich mit den intakten Kameras vorher analog fotografiert habe, kommen die Objektive im Vergleich jedoch erst jetzt zu ihrer Geltung. Die beste Abbildungsleistung, Schärfe und Farbe an der A7 zeigt bei mir bereits bei Offenblende das Pro Tessar 3,2 35 der Contaflex (€ 16,-!)
    Die optisch schönsten Gläser sind die gewölbten Frontlinsen des Schneider-Kreuznach C 4 80 sowie des 4 35 Rodenstock der Kodak.

    Derzeit bastle ich am 1,7-fach Teleskop für die Standard-Tessare der Contaflex I und II. Nachdem ich im Vorjahr bereits ein Teleskop testweise auf ein 2,8 50 Tessar montiert hatte, habe ich nun das 2,8 45 Tessar+Standarte+Teleskop in Arbeit, so wie es an der Original-Kamera vorgesehen war.

    Zwar etwas off topic, aber meint Ihr, dass es erfolgsversprechend sein könnte, einen Stereotar-Vorsatz zu adaptieren? Hat das schon mal jemand geprüft? Könnte man an einer digitalen Systemkamera mit einer komplett adaptierten Contaflex-Standardlinse einen Vorsatz zur analogen Stereofotografie einsetzen? Könnte man statt der damaligen Stereo-Diaprojektionssysteme den digitalen Fotos in der Bildbearbeitung eine räumliche Wirkung verleihen?

    So long
    Jürgen
    Geändert von Nostalgiker (14.04.2016 um 12:46 Uhr)

  12. Folgender Benutzer sagt "Danke", Nostalgiker :


  13. #9
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    Zitat Zitat von Nostalgiker Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Zwar etwas off topic, aber meint Ihr, dass es erfolgsversprechend sein könnte, einen Stereotar-Vorsatz zu adaptieren? Hat das schon mal jemand geprüft? Könnte man an einer digitalen Systemkamera mit einer komplett adaptierten Contaflex-Standardlinse einen Vorsatz zur analogen Stereofotografie einsetzen? Könnte man statt der damaligen Stereo-Diaprojektionssysteme den digitalen Fotos in der Bildbearbeitung eine räumliche Wirkung verleihen?

    So long
    Jürgen
    Hallo Jürgen,
    ich habe zu dem an E-Mount adaptierten Pantar-Bajonett einen Stereovorsatz aber das erzeugte digitale Bild ist nicht sonderlich brauchbar. Die beiden Bildhälften verschwimmen in der Mitte ziemlich, je nach Bildwinkel.
    Nur wie will man diese Beiden in eine noch zu findende Stereosoftware einbinden? Oder mit einer "Virtual Reality Brille" anschauen?

    LG
    Michael

  14. #10
    Kennt sich aus Avatar von Nostalgiker
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    Standard 3D-Bilder mit Stereotar

    Zitat Zitat von mhiller Beitrag anzeigen
    Hallo Jürgen,
    ich habe zu dem an E-Mount adaptierten Pantar-Bajonett einen Stereovorsatz aber das erzeugte digitale Bild ist nicht sonderlich brauchbar. Die beiden Bildhälften verschwimmen in der Mitte ziemlich, je nach Bildwinkel.
    Nur wie will man diese Beiden in eine noch zu findende Stereosoftware einbinden? Oder mit einer "Virtual Reality Brille" anschauen?

    LG
    Michael
    Hallo Michael,
    prima, dass Du den Vorsatz schon getestet hast. Wenn man die beiden Bildhälften nun z.B. mit der freeware Stereo Photo Maker zusammenfügen könnte, würde daraus im Anaglyphenverfahren ein Bild mit den bekannten rot/grün-Rändern zum Betrachten am Bildschirm oder als Ausdruck mittels einer 3D-Brille (linkes Auge rot/rechtes Auge grün)...
    Könntest Du bitte mal ein solches digitales Beispielfoto mit Deinem Pantar-Vorsatz machen und posten?
    Ich würde das mal gerne testen, bevor ich ein Stereotar kaufe... das klingt doch irgendwie spannend.

    LG
    Jürgen

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