Hallo,
ja, es ist sicher so, dass der Einsatzbereich solcher Superteles eher beschränkt ist für ganz spezielle Bildmotive.
Bei den beiden Serien ging es mir vorrangig darum, das Abbildungsvermögen auf Unendlich festzustellen.
Wenn man in Bodennähe 45 km durch die Athmosphäre "leuchtet" und das in dichtbewohntem Gebiet mit Luftverschmutzung, ist klar, dass es da zu Verschleierungen und spektraler Transmission kommt.
Und wenn man dann bedenkt, dass die ganze Athmosphäre nur 40 km dick ist und nach oben exponentiell dünner wird ( ... die barometrishe Höhenformel..) sind das schon extreme
Verhältnisse. Die Astrofotografie leidet ja hauptsächlich unter den Luftproblemen.
Aber, das Objektiv scheint erstmal ok.
Leider verhindern die kolossalen Maße und Masse, es immer mitzunehmen. Und wenn man es dann gerade bräuchte, liegt es zuhause im Schrank..., gerade im Urlaub.
Bei 20..25 kg erlaubtem Fluggepäck ist das Pentacon 500 ein no-go, es sei denn, man kommt mit einer Unterhose für den ganzen Urlaub aus....
Neulich wurde sogar das Handgepäck gewogen. Da es der Fotorucksack war ( mit 13 kg ), durfte ich happig nachzahlen....
Da ist dann ein 500er Spiegeltele schon wesentlich freundlicher. Allerdings, und das war der Grund für die Linse, finde ich die Spiegelteleaufnahmen irgendwie flau.
Und die Fokussierung ist quasi unbeherrschbar. Da ist das Pentacon schon richtig gutmütig...
Viele Grüße
dmcp


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