Wie man das Objektiv öffnet, wirst Du vermutlich nur selbst herausfinden können, denn es dürfte kaum einer ein solches Exemplar besitzen und es auseinandernehmen.
Insofern wirst Du damit vermutlich Pionierarbeit leisten und ein Bericht wäre nett.

Wie Du an den Nebel im Inneren herankommst, kann man schon nicht sagen, weil weder eine Detailaufnahme von Hinten noch eine wirklich brauchbare von Vorn eingestellt wurde.

Da es aber eigentlich immer Wege von vorn und hinten rein in das Objektiv gibt, musst Du schonmal Bilder aller am Objektiv vorhandenen Kerben und Schrauben einstellen.

Die Mechanik ist immer die gleiche... Ein Tubus, in den die Linsen eingelegt sind, mit Distanzhülsen auf den korrekten Abstand zu einander gebracht, finden sich vor und hinter der Blende eine Anzahl von Linsen.

Wo also sitzt der Nebel?

Vorn... also Einstieg von vorn notwendig... den Rand des Tubus absuchen nach kleinen Verriegelungsschrauben, die das Herausdrehen von irgendwelchen weiteren Verriegelungsringen ermöglichen... direkte Vorspannringe... die man mit den Backen eines Meßschiebers oder einem passend verstellbare Öffnungsschlüssel, der in irgendwelche Furchen greift... alles ist denkbar, aber nur Du hast das Objektiv vorliegen und müsstest zumindest diese Details liefern.

Da das Objektiv nun auch schon sehr alt ist, kann es sein, dass Gewindeteile intern korridiert sind und somit auch nicht mehr ohne grobe Gewalt beweglich sind...

Es gibt also einen Haufen von Gefahren, das Objektiv zu schädigen... abrutschen, aus den Händen rutschen und fallenlassen bei zuviel Druck auf den Ring..

Bei dem was ich auf Deinem Bild erkennen kann, würde ich von vorn erstmal versuchen, ob Du den gerändelten Ring ganz vorn am Ring runterbekommst und dann weitersehen.

Hat die Gravurplatte mit dem Namen und den Daten irgendwelche Nuten, in denen du mit Werkzeug zupacken und sie herausschrauben könntest?