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Thema: Pentax Spotmatic D

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Ist oft mit dabei Avatar von Kai E.
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    Stimmt, das gilt auch für z.B. auch für Minolta-AF Objektive.
    Auch die haben keinen eigenen Motor sondern werden über einen Motor in der Kamera fokussiert.
    Dazu kommt, dass bei den Objektiven auch die Blendensteuerung noch über einen Hebel im Bajonett funktioniert (ich weiss nicht, wie das bei älteren Nikons ist).
    An die hatte ich noch gar nicht gedacht.

    Rein theoretisch könnte man natürlich auch noch einen kleinen Schrittmotor im Adapter unterbringen...
    Aber ich denke, Carsten hat völlig recht - die Realisierbarkeit geht gegen null.

    Generell machbar, ja. Realisierbar, eher nicht...
    Beste Grüße,
    Kai

  2. #2
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    Zitat Zitat von Kai E. Beitrag anzeigen
    ..
    Rein theoretisch könnte man natürlich auch noch einen kleinen Schrittmotor im Adapter unterbringen...
    Aber ich denke, Carsten hat völlig recht - die Realisierbarkeit geht gegen null.

    Generell machbar, ja. Realisierbar, eher nicht...
    Bei Alpa (nicht Sony Alpha) sieht man ja das es geht, ein Kamerabody an den sowohl bei Nikon als auch Canon Optiken die Blende elektronisch gesteuert werden kann.
    Und das von nem winzigen Hersteller.
    Klar, die haben keinen AF, aber die Springblende wäre für uns Manuellen schon ein erheblicher Gewinn.
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  3. #3
    Ist oft mit dabei Avatar von Kai E.
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    Hallo Markus,

    klar, bei elektronischen Blenden ist das kein Problem. Das würde dann über den Microcontroller und den Protokollübersetzer geregelt werden.
    Das ist sicher machbar.

    Aber, um nochmal auf das A-Bajonett zurückzukommen, hier ist ein mechanisches Schlagwerk für die Ausführung der Blende zuständig.
    Diese Mechanik müsste man einerseits in den Adapter integrieren, was sowohl die Mechanik ansich als auch natürlich den dafür nötigen Antrieb in Form eines Motors benötigt.
    Zudem müsste man dann aber auch noch dem Adapter mitteilen, welche Blende an der Kamera elektronisch eingestellt ist. Diese Daten müssten dann von der Kamera erstmal an die nötigen Pins weitergegeben werden damit der Adapter diese aufnehmen, verarbeiten und an sein eigenes Schlagwerk weiterleiten kann.
    Ich vermute aber mal, dass die Pins des A-Bajonetts diese Daten gar nicht ans Objektiv weitergeben. Wozu auch, die Kamera hat ja das Schlagwerk integriert, nicht das Objektiv.

    Aber auch hierfür hätte ich evtl. eine Idee:
    Man könnte den Adapter selbst mit einem eigenen Blendenring für solche Fälle ausstatten.
    Zwar misst man dann immer mit der Arbeitsblende, aber ich denke, das wäre immernoch besser, als die Blende gar nicht einstellen zu können.

    Aber wie gesagt, der Aufwand ist viel zu groß als dass es sich wirklich lohnen würde.
    Zumal man erstmal eine neue Kamera mit geringen Auflagemaß, das neue Bajonett ansich, die diversen, kameraeigenen Protokolle und naürlich die Adapter selbst entwickeln müsste...

    Zugegeben, eine interessante Idee, aber ich glaube, selbst wenn wir alle hier im Forum zusammenlegen würden, hätten wir dafür nicht genug Kapital
    Beste Grüße,
    Kai

  4. #4
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    Ich denke das würde nicht so sehr viel Kosten. Aber am A-Bajonett ist das Interesse vermutlich nicht sonderlich groß.
    Das Canon FD, Minolta SR und die alten Nikon F wären wohl eher spannende Objektivreihen die Mechanik brauchen. Aber mit z.B. nem Servo oder Schrittmotor dürfte das zu lösen sein.
    Aber von den großen Herstellern erwarte ich da keine Initiative.
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  5. #5
    Hardcore-Poster Avatar von das_tanzende_ES
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    Der Aufwand wäre natürlich nur so groß, wenn man AF tatsächlich ermöglichen wöllte. Aber ich glaube das war bei diesem Konzept nicht mit angedacht. Fällt der ganze Elektronikteil weg stell ich mir das Konzept schon gar nicht mehr so kompliziert vor.
    Aber wie bereits richtig anführt wurde, wäre die entsprechende Zielgruppe, wie begeistertd diese auch immer sein mag, schlichtweg zu klein.
    {Canon EOS 5D Mark II; Tamron 28-75/2.8; 430EX}
    {Leica R5, Leica Summicron-R 50/2.0; Tamron 35-80/2.8-3.8}
    {Fuji X100; NEX; OM-4}

    "Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist."
    Douglas Adams

  6. #6
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    Also, teuer wird es ganz sicher.
    Die großen Hersteller rücken die Spezifikationen ihrer Protokolle nicht für ein paar Euro fuffzich raus.
    Das lassen die sich teuer bezahlen.

    Dazu kommt, wie schon gesagt, dass man auch erstmal eine Kamera entwickeln muss, die über ein entsprechend kurzes Auflagemaß verfügt.

    Die Alternative wäre, dass man solche Adapter für bereits vorhandene Systemkameras wie die NEX oder die EOS-M entwickelt.
    Dann entfällt allerdings die Idee mit dem austauschbaren Bajonett an der Kamera selbst.

    Als Kleinserie ist sowas aber letztlich immernoch zu teuer.
    Großserien hingegen sind zwar preiswerter, lohnen sich aber nur, wenn man auch ausreichend Abnehmer dafür hat.
    Da die wenigsten von uns einen Reflowofen zuhause haben dürften, kann man solche SMD-Schaltungen auch nur fertigen lassen.

    Und will man sowas an die breite Masse bringen, dann muss man auch AF unterstützen - denn auch wenn MF Objektive immer beliebter werden, sind ihre Nutzer bis jetzt immernoch eher eine Randgruppe unter den (Hobby-)Fotografen.

    Will man hingegen nur MF-Objektive unterstützen, ohne irgendwelche Elektronik wie elektronische Springblende oder AF, dann kann man auch die bereits vorhandenen Adapter verwenden.
    Beste Grüße,
    Kai

  7. #7
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    Die Protokolle braucht man nicht - Re-Engineering. Das wurde bereist erfolgreich von kleinen Firmen gemacht.
    Eine digitale Kleinbild-Kamera selbst entwickeln ist meiner Ansicht nach aussichtslos als Privatvergnügen. Den Aufwand der für gutes Gerät notwendig ist sehe ich tagtäglich auf Arbeit.

    Eine digitale Systemkamera, KB Sensor, mit wechselbaren Objektivbajonetten mit Unterstützung der Springblende könnte schon einigen Manuell Focus Verrückten Freudentränen in die Augen bringen.
    Aber das sind viel zu wenig wenn man alles inklusive des Digitalrückteiles entwickeln will. Wenns nur um das Wechselbajonett gehen würde, wäre das z.B. für ein Kickstarter Projekt meines Gefühls nach machbar.
    Hängt aber alles vom Digitalrückteil ab. Eine Leica M ist zu teuer für sowas.

    Es gab hier im Forum mal ein Thema bei dem ein Tüftler in ne EOS die Springblende der FD Optiken implementiert hat.
    Ein anderer Bastler arbeitet an einer ähnlichen motorischen Springblendensteuerung - ich weiß dazu allerdings nichts näheres.
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