Ich verwende grundsätzlich nur "maskierte" Kameras mit Fremdgurten.
(Allerdings reise ich auch so gut wie nie)
Ich verwende grundsätzlich nur "maskierte" Kameras mit Fremdgurten.
(Allerdings reise ich auch so gut wie nie)
Hab den Thread mal in den Bereich "Problemlöser" verschoben..
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Ich empfand kürzlich in den Städten Namibias (= potentielle Gefahrenzonen für Wertsachen) meine NEX 3 mit dem 18-55 SEL als vollkommen ausreichend. Die paßt in (fast) jede Jackentasche und ist verhältnismäßig klein und unauffällig.
Die dicke EOS 50D mit Tele blieb brav im Hotel und kam dann in der sicheren (weil menschenleeren) Weite der namibischen Natur zum Einsatz.
Auch damals in Belem am Amazonas hatte ich nur die kleine Knipse meiner Frau dabei (die NEX hatte ich damals noch nicht). Man erinnere ich an mein "Knackfrisch-Melonenbild" aus der Galerie ...
Gerade bei solchen kritischen Gelegenheiten muß es ja vielleicht auch nicht immer die absolute Highend-L-Qualität sein. Auch mit verhältnismäßig einfachem Equipment lassen sich durchaus ansprechende Ergebnisse erzielen.
LG
Stefan
Sony A7, A6700, A6500, VNEX
VIELE Yashica ML's + ein paar Praktina-Objektive, Nikkore und Tokinas
Endlich: loeffel auf flickr
Yashica Objektive auf olypedia.de
Ich bin nicht oft in wirklich "gefährlichen" Gebieten. Wenn ich dort einmal hinfahren würde, dann würde ich vermutlich eine ältere Kamera mitnehmen, deren Verlust mich nicht so hart treffen würde. Zum Beispiel meine Nikon D1 mit einem günstigen Objektiv. Die würde sogar einen Sturz aushalten und gute Fotos macht sie trotz ihres Alters.
Es kommt auch immer darauf an, wie man auftritt und wie aufmerksam man ist. Sicher, es kann absolut jeden treffen, auch wenn man sich zurückhaltend verhält.
Als ich vor ein paar Jahren in St. Petersburg war, hatte man mich zuvor gewarnt. "Pass bloß auf deine Sachen auf!" Es ist nichts passiert. Nicht ein einziges Mal bin ich in eine brenzlige Situation gekommen. Auch in Parma und Bologna bin ich herumgewandert und habe drauf los fotografiert, mit der 5D und einem Leica Summicron 50 daran. Das hätte ja durchaus Begehrlichkeiten wecken können.
Inzwischen habe ich meine wertvollsten Geräte in einer Kameraversicherung gelistet, die auch Diebstahl abdeckt. Wenn es dann wirklich mal passiert, ist es immer noch ärgerlich, aber der finanzielle Schaden hält sich so in Grenzen.
Wichtig ist, dass man sich nicht auf eine Auseinandersetzung einlässt. Da zieht man meist den Kürzeren. Professionelle Diebe sind selten alleine unterwegs.
Lasst die Sachen ziehen, wenn sie gestohlen werden. Sie sind es nicht Wert, die eigene Gesundheit auf's Spiel zu setzen.
Eine ordentliche Kameraversicherung gibt es zwar nicht umsonst, doch im Vergleich zum Wert der Ausrüstung ist es recht günstig. Zudem gibt es Ersatz, wenn man beispielsweise angerempelt wird und die Kamera fallen lässt.
Abkleben bringe m.E. nicht so viel. Profi-Diebe wissen, worum es sich handelt, auch wenn der Name abgeklebt ist. Und dennoch mache ich es gelegentlich auch.
Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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@hinnerker et al: meine kameratasche erinnert mehr an eine brottasche, mit einem schriftzug, der dem bereich "foto" beim besten willen nicht zuzuordnen ist. halt so wenig auffällig wie geht. auch keine fetten objektive, keine hinweise auf technisch oder sonstwie wertvollen inhalt. mir ist einfach total wichtig, eine funktionierende kamera dabei zu haben, auch bei schietwetter. eben nicht, um dabei einen "herrmann" zu machen.
ein wanderkumpan hatte seinerzeit seine leica R- kamera in einer bereitschaftstasche mit schriftzug "zenith" drin.![]()
Ich halte in solchen Situationen allgemein eine Fototasche für praktischer als einen Fotorucksack. Erstens kann man die Kamera viel schneller und unauffälliger rausholen und wieder verschwinden lassen. Zweitens hat man speziell im Gedränge die Option, die Tasche im Blick und im Griff zu behalten. Eine gebrauchte Umhängetasche aus dem Army-Shop ist wahrscheinlich das unauffälligste, hat aber im Gebrauch einige Nachteile wie fehlende Unterteilungen und Polsterungen.
Ideal finde ich diese Taschen: http://www.thinktankphoto.com/produc...ulder-bag.aspx
Ich habe zwei Größen davon und sie verbinden die volle Funktionalität einer durchdachten Fototasche mit unauffälligem Gammel-Look ohne jegliche Logos.
mal ganz allgemein zu diesem Thema, es betrifft nicht nur Kameras, Laptops usw. sind genauso gefährdet. Es gibt wenige kritischen Gegenden - genauso wie es selten falschen Wetter gibt. Es gibt nur falsches Verhalten = eingebildete Sicherheit oder falsche Kleidung, um beim Wetter zu bleiben. Eure Vorschläge sind zwar alle verständlich, aber die (organisierten ) Diebe lernen das doch auch dazu. Wenn der Trick mit der "alten" Umhängtasche funktionieren soll, sollte man zugleich einen teuren Fotorucksack mit 5 Backsteinen drin als Köder auf dem Rücken haben. Die Jungs und Mädels wissen, was du dabei hast, daher halte ich vom tapen nicht so viel - sie sehen, aus welchen Restaurant du kommst, Kleidung, Verhalten, Blickrichtungen, die merken alles und sind eine Weile bei dir, bevor du erleichtert wirst. Auf der Bahnstrecke Paris Brüssel wurden nach Aussage der Pariser Polizei ( vor ein paar Jahren - heutige Zahlen kenne ich nicht) am Tag 400 Laptops geklaut - von Leuten in Anzug, mehrsprachig, belesen, die sich als Reisende mit ihren Opfern unterhalten, bevor sie zuschlagen. Mir wurde im fast leeren RER mit 2 fremden Gästen - plus einem "Unsichtbaren" meine Tasche mit allem was auf einer Messe dabei ist, also auch Laptop und Foto geklaut . Meine 7 französischen Kollegen und ich haben es nicht bemerkt, obwohl sie über uns im Gepäcknetz lag. Die 2 haben uns so abgelenkt, dass der Dritte unbemerkt eine Tasche greifen konnte und den Zug verlassen. Dieser 3er Trick wird übrigens immer noch angewandt. Wenn ihr also sofort merkt es fehlt was, ist es sicher nicht bei dem oder denen, die ihr anschaut, es ist unauffällig hinter euch. Rumdrehen und den Nächsten anschreiben und in den A... treten - hat bei mir in Tallin auf ebenfalls fast leerer Straße geklappt. Von den Geldbeuteln, die er im Schreck aus seine beiden Jackentaschen riss und weg warf, bevor er los rannte, war einer meiner. Was ich damit sagen will: jeder noch so schlaue Trick ist den Profis auch bekannt. Wenn euch etwas komisch vorkommt, achtet auf den toten Winkel, dort spielt sich das Geschehen ab. Außerdem gibt es Kamerataschen mit Stahlnetzeinlagen und, was ich ganz gut finde ( ohne es zu haben ) Kameragurte mit Stahlseele.
Thomas
Glas ist magnetisch - mein Linsenschrank ist der Beweis
Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
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Seit einigen Jahren sind wir im Taurus Gebirge in der Südtürkei auf selbstdefinierten Trekking-Touren. Die Menschen - in Dörfern, oder die Hirten - sehen sofort, daß ich eine (kleine) Kameratasche dabeihabe: sie wollen fotografiert werden. Aber wir hatten nie ein Problem.
Sicherer fühle ich mich dennoch mit meiner Kameraversicheung: Europaweit bis 8.000 Euro Neuwert für 155€ Jahresprämie, 2x im Jahr kann ich nach Voranmeldung für jeweils max. 4 Wochen weltweit unterwegs sein damit. Sie gilt auch im Hotel, wenn die Ausrüstung im Schrank liegt und das Zimmer verschlossen ist.
VG Paul
Helge, im Prinzip hast du recht. Aber ich habe u.a. als Photorucksack auch einen LOWEPRO Flipside 400 AW. Bei dem liegt die zu öffnende Seite am Rücken an. Hat man ihn also auf dem Rücken, dann kann ein Dieb schlecht an den Inhalt heran. Er kann höchstens an die Zusatztasche auf der gegenüber liegenden, jetzt also rückseitigen Seite des Rucksacks - und in der sind eigentlich nur Filter und Akkus.
Sitzen kann man generell mit Rucksack schlecht in Bus und S-/U-Bahn. Dann löse ich den Brustgurt, "steige aus den Schultergurten aus", öffne jedoch nicht den Bauchgurt, und drehe den Rucksack in der Taille vor meine Brust. Das geht ruck-zuck! Sitze ich also in Bus oder Bahn, habe ich den Rucksack somit auf dem Schoß, die Öffnungsseite dicht vor meiner Brust. Und da merke ich schon, wenn ein Dieb zugreifen will! Außerdem hält ihn der Beckengurt, wenn man ihn mir vom Schoß reißen wollte.
Die gleiche Übung ist erforderlich, wenn ich an den Inhalt will. Im Stehen habe ich ihn dann auf den Knien (gehalten von meiner Taille) und der zu öffnende Reißverschluß ist mir zugewandt. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, daß ich an den gesamten Inhalt ohne jede Schwierigkeit herankann (das ist bei meinen Slingslots nicht so, da muß ich den Rucksack ganz vom Rücken nehmen, wenn ich z.B. etwas anders als die Kamera herausnehmen will - und wo hinstellen?!) Beim Flipside brauche ich ihn nicht in den Dreck auf den Boden zu stellen, wenn gerade keine Bank o.ä. in der Nähe ist. Ich habe den Rucksack vor mir, am Bauchgurt an der Taille hängend auf den Knien, die Öffnungsseite mir zugewandt.
Außerdem hat der Rucksack gegenüber der Schultertasche noch einen (für mich) entscheidenden Vorteil: der Inhalt drückt nicht so sehr mit der Zeit auf die Schulter! Gewicht trägt sich im Rucksack verstaut am besten.
Natürlich habe ich auch Schultertaschen und ich wäge jedesmal vor jeder Phototour ab:
Wenige Objektive, kleine Kamera, kurze Wege = wenig Gewicht => Schultertasche
Mehr Gewicht, große Kamera, lange Wege oder viel Menschengewühl => Rucksack (i.d.R. Flipside).
Einen Diebstahl kann man nicht und in keiner Situation hundertprozentig verhindern. Aber man kann mit Überlegung vorbeugen und muß immer in jeder Situation wachsam sein, auch wenn das Motiv beim Photographieren noch so sehr die Aufmerksamkeit fesselt.
LG
Hans-Joachim.