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Kameras und Zubehör selbst reparieren, umbauen oder gänzlich selbst erstellen:
http://www.4photos.de
Cool bleiben. Hierzulande herrscht Panoramafreiheit. http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit
Die Dame ist wohl etwas überreizt. Solange du dich auf öffentlichen Wegen bewegst, kannst du Dinge knipsen, soviel du willst (außer, es sind Werke, die urheberrechtlich geschützt sind und nicht dauerhaft installiert sind). Tiere sind Dinge. Rein rechtlich.
Das "dauerhaft" gibt mir zu denken. Ist ne Baustelle dauerhaft - vermutlich nicht. Eine Bauruine die 10 Jahre steht? Muß man bei Gebäude-Aufnahmen erst warten ob das Ding 50 Jahre alt wird, um "dauerhaft" zu sein.
Wirklich dauerhaft ist ja eigentlich nichts vom Menschen geschaffenes.
Naja, Rechtsanwälte müßen auch noch was zum Arbeiten haben :-/
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Kameras und Zubehör selbst reparieren, umbauen oder gänzlich selbst erstellen:
http://www.4photos.de
Kenne solche Situationen auch...
Die Letzte dieser Art war ein altes Haus, teil-verfallen, in dem Hühner ein und aus gingen.... (durch an die Fenster gelehnte Bretter).
Ich wollte aber nur die Haustüre (normal geschlossen, aber eben sichtbar verwahrlosend) fotografieren als sich ein älteres Männlein vor mir aufbaute, das einem Auto entsprungen war.
Drohung mit der Polizei, Drohung er würde mir die Kamera wegnehmen (wie gessagt, gut in den 60igern, anderthalb Köpfe kleiner als ich...) und sie hätten sowas schonmal gehabt usw.
Ich hab ihm dann gesagt, dass er im Unrecht sei (Panoramafreiheit, ich war auf öffentlicher Straße!) und das ich aber um des lieben Friedens willen kein Bild machen würde, was ich auch so eingehalten habe.
Aber es ist wirklich schlimm in Deutschland.
Es grüßt bis dem -NEX- t
Pitt
Es geht um Kunst, also urheberrechtlich geschützte Werke. Ein normales Bauwerk ist keine Kunst (auch wenn mancher Architekt das natürlich anders sieht). Eine verfallene Hütte ist erst recht keine Kunst.
Wenn jemand ein modernes Kunstwerk, sagen wir: eine verrostete Säge im Betonsockel aufstellt für eine Kunstaktion von zwei Wochen, dann hat er das Recht am Bild.
Wenn das Kunstwerk dauerhaft, also nicht für einen eng begrenzten Zeitraum, aufgestellt wird, darf jeder fotografieren, so viel er will.
So etwas Ähnliches ist mr vor einigen Jahren auch mal passiert als ich die Architektur meiner näheren Umgebung fotografisch festhalten wollte. Ich hatte von der Straße aus mehrere Ein- und Mehrfamilienhäuser fotografiert (natürlich auffällig mit Stativ) als mich Bewohner per deutlichen Zeichen darauf hinwiesen, dass mein Tun nicht erwünscht sei.
Ich habe denen dann erläutert, dass ich für private Zwecke meine nähere Umgebung ablichten möchte. Das hat sie dann doch beruhigt und es entstand ein freundliches Gespräch von Nachbar zu Nachbar.
Eine telefonische Rücksprache bei der örtlichen Polizeidienststelle bestätigte mir dann auch, dass mein Handeln nichts Verbotenes darstellt. Anders würde es sich verhalten, wenn ich das private Grundstück der Hauseigentümer betreten würde...
Gruss Fraenzel
Rechtlich weiß ich mich ja auf der sicheren Seite, aber da ich eh nicht völlig gesund bin,
flattere ich nach solchen "Erlebnissen" an allen Knochen und mindestens der Tag ist für mich "gegessen"....![]()
Es grüßt bis dem -NEX- t
Pitt
hi
bei uns in Österreich ist man da Gottseidank noch toleranter gegenüber Fotografen, aber ich denke, dass die gute Frau wenn sie sich rechtfertigt dass ihr Pferd dreckig und ungepflegt ist, einmal von einem Tierschützer angezeigt wurde und aus dieser Situation heraus wäre eben die Reaktion verständlich. Außerdem gibt es wirklich viele Leute mit Kindern die die "armen Tiere" vorm Hungertod bewahren wollen und die dann die ärgsten Sachen an am Wegesrand stehenden Tiere verfüttern um so ihren "Fütterungswahn" freien Lauf zu lassen. Vor kurzem habe ich bei uns auch Pferde hinter Zäunen fotografieren wollen (bei einem Reiterhof) bin dann da reinspaziert und habe brav um Erlaubnis gebeten die Tiere zu fotografieren, vom Bauer + Knecht habe ich für dieses Ansinnen nur Kopfschütteln hervorgerufen und die meinten unisono "wennst willst so fotografier eben" haben sich umgedreht, gelacht und gingen ihren Weg. Deren Tag war sicherlich gerettet und die haben am Stammtisch sicher noch über den Blöden (mich) gelacht ,der ihre Pferde abgelichtet hat. SO unterschiedlich kann die Welt sein.
Grundsätzlich - wenn mich wer nach einem Ausweis fragt - antworte ich sofort "zuerst weisen sie sich bitte selbst aus" mir ist es egal ob der eine Uniform, Frack und Zylinder oder abgerissene Jeans trägt. Das nimmt den meisten "selbsternannten Polizisten" und auch den "Echten" den Wind aus den Segeln und es herrscht einmal zumindest Gleichstand, der Rest ergibt sich dann im weiteren Gespräch...aber mmer höflichst bleiben (Bitte /Danke etc.) und selbst wenn der/die neben mir wie ein Rohrspatz schimpft, Fäkalworte gebraucht oder an den Fingerkuppen nagt - egal, übertrieben höflichwirkt Wunder....
Danke!
Bin nicht der Einzige, dem so etwas passiert... Mein Kumpel und ich, wir können Ungarisch. Und hätten ihr Antworten können: "Ön beszél magyarul?"="Sprechen Sie Ungarisch". Und vieles andere mehr...