Zitat Zitat von barney Beitrag anzeigen
Muss man nicht unbedingt, man kann den oberen Teil vor dem Blendenring (wie eigentlich bei allen Meyer-Konstruktionen mit Vorwahlblende) mit einem kräftigen Ruck - entgegen dem Uhrzeigersinn, wenn man von vorn reinschaut - abdrehen und erhält damit die erste Linse und das zweite Element (verkittet aus zwei Linsen).
Ah, und bevor Du mit einem Schraubenzieher die Arretierringe der Linsen löst - hol dir für 10€ bei ebay oder in einem An- & Verkaufsladen einen Messschieber, das geht sicherer und schmerzfreier
Kannst du das nochmal genauer beschreiben weil ich glaub ich steh aufm schlauch.
du weist schon das innen alles mit madenschrauben fixiert ist? wenn du durch gewalt dann einfach drauf gehst machst du das gewinde in ar...

mit dem messschieber oder aber auch mit spezialwerkzeug wie beispielsweise dem hier: http://www.ebay.de/itm/271093795502?...84.m1439.l2649
ist das problem das man zu wenig druck nach unten ausüben kann und die gefahr des "kippelns" besteht wenn ein ring einmal sehr fest sitzt und sich dann schlagartig löst.
also ich denke es ist ne glaubensfrage.

es gibt aber objektive wo man auf solche werkzeuge angewiesen ist (pentacon 5,6/500)
außerdem gilt umso größer der radius umso besser geht es mit meßschieber ect. umso kleiner umso höher die gefahr das dort etwas verrutscht.

Zitat Zitat von Keinath Beitrag anzeigen
Linsen austauschen kann die Bildqualität verschlechtern - ob man die dann sieht ist noch die andere Frage.
Bei etwas älteren Optiken gibt es durchaus Fertigungstoleranzen die dann beim Zusammenbau der Optik zum Teil durch Paarung geeigneter sich ausgleichender Linsen , oder durch passend lange Bauteile oder Unterlegscheiben ausgeglichen werden. Das ist meines Erachtens auch die Erklärung, weshalb teils bei Optikgruppen irgendwelche Zahlen drauf geschrieben sind.
Das kenn ich auch von Ferngläsern wo die Prismen durch hauchdünne metallstreifen ausgerichtet sind. Das ist eine echte Herasuforderung so etwas abzustimmen - das würde ich mir auch nicht mehr zutrauen.
Bei dem 135er Kann ich mir aber nur schwer vorstellen das die da unterschiede in den gehäusen vorgenomen haben. es waren ja auch damals schon großproduktionen von mehreren tausend stück. die auswahl aufeinander abgestimmter linsen ist da schon warscheinlicher. jedoch glaube ich das das direkt bei der glasproduktion gemacht wurde und die gruppen fertig zusammengestellt an die endfertigung gegeben wurden. oder eben die auslese direkt bei der endfertigung gesehen ist.

Ich habe mir auch schon überleg mir ein gerät zu bauen womit ich ein objektiv exakt zentrieren kann.
mit einem Laser, einer massiven haltekonstruktion und einem auf postergröße vergrößerten Polarkoordinatensystem sollte das eigentlich gehen.
Zum Astimmen bräuchte man aber mehrere exakt justierte Objektive eines gleichen Modelles. das wird dort das Problem sein.