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Kameras und Zubehör selbst reparieren, umbauen oder gänzlich selbst erstellen:
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Na das hätte ich nun nicht gedacht..
Trotzdem haben Colorplan-Typen unterschiedlich lange Tuben.. es kommt letztlich auf die mechanische Konstruktion des jeweiligen Projektor-Gehäuses an, wie lang der Tubus ausfallen muss, und wo dann im Tubus das optische System angeordnet ist.
So ist ein Colorplan einmal mit einem Kurztubus ausgestattet und das Linsensystem befindet sich im korrekten Abstand zum Dia, mal ist das Colorplan mit einem langen Tubus ausgestattet, wo das Linsensystem gleichfalls am Ende des Tubus angeordnet ist, vorn der Tubusteil aber für eine manuelle Fokussierung aus dem Gehäuse herausgeführt ist, oder bei ganz alten Typen wie dem Prado 150 im "Rüssel" vor dem Dia hängt.
Die Länge des Tubus sagt ja nix darüber aus, wo im Tubus das optische System relativ zur Diabühne sitzt.
Und da spielt eben auch die Bauform und die Art, wie die Fokussierung des Projetors geregelt ist, sowie der Ort der Diazuführung etc. eine Rolle.
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Leitz Colorplan 90mm 2.5
Gesamtlänge 93mm
Tubus aussen 46
Tubus innen 40.3mm
mögliche Abnahme hinten 9.8mm
aus Projektor Leitz Pradovit Typ unbekannt
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Thomas
Glas ist magnetisch - mein Linsenschrank ist der Beweis
Zufällig stolperte ich auf ebay über ein P-Objektiv in Zoombauweise, das Zeiss Ikon AV-Vario Talon 110-200mm f/3,5. KLang für mich interessant und ich "schoß" es mir..
Ein ziemlicher Klopper in solider Vollmetallbauweise, wohl etwas zu massiv für die filigrane Nex-Technik. Erste Versuche mit einfachen Vorhalten an meiner Pentax sahen aber ziemlich gut aus
und so bastelte ich mir eine provisorische Adaptionslösung mittels eines M42-T2 Adapters und eines zugeschnittenen Tubus vom alten Staubsauger, fixiert mit Haargummis, ging gut.
Hier auf die Schnelle 2 Zimmerfotos mit Crops:
Diese Lösung geht bei mir zwischen 1m und 6m Entfernung.
Jetzt kämpfe ich mit mir, ob ich das wunderschöne Objektiv kürze, um an der Pentax auf unendlich zu kommen,
oder ob ich auf die geplante Nex warte, dort könnte es wohl ohne Brutalvariante adaptiert werden.
Interessant ist die Brennweitenverstellung, sie ähnelt der Blendenvorwahl meiner alten Meyer, d.h. ich drücke den Drehring nach vorn
und habe einen butterqweichen Drehzoom, kann ihn in jeder Stellung aber wieder zurückdrücken und er rastet ein, ein sehr angenehmes Verfahren.
Jetzt noch eine Frage, denn mir ist nicht klar, warum meine Einstellgrenze sich mit der Brennweite so deutlich ändert. Das hat sogar einen Vorteil, denn bei definiertem Abstand zum Motiv, z.B.
auf dem Dreibein, kann ich durch Drehen des Zommrings fokussieren, es ergibt sich also durch Finden der passenden Brennweite die Scharfstellung.
Die Werte des Objektivs:
Projektor: unbekannt
f/F 3,5/110-200mm
Außendurchmesser: 42,5mm
Innendurchmesser: 34,0mm
Tiefe Rücklinse: 22mm
Länge: 180mm
Gewicht: 606g
Gruß
Lutz
Warum kommen meine Bilder nicht?
nächster Versuch:
so, das sollte es sein.
Geändert von dorfaue (20.01.2013 um 15:53 Uhr) Grund: Bildabstände
Habe auch noch ein Diaprojektor- Objektiv: Zeiss-Ikon Talon 1:2,8/85mm aus einem Perkeo Compact von Zeiss Ikon.
Tubusdurchmesser: 40 mm in der Schnecke, 43,5 mm auf der Tubusschnecke, Abstand zur Rücklinse 15,5 mm , Tubus-Innendurchmesser36,5 mm, Gesamlänge 81,5 mm
Gruß
Theo
Danke Theo,
Dein Talon hab ich mal mit in die Liste aufgenommen und noch eine Frage dazu..
Was bezeichnest Du mit "in der Schnecke", "auf der Schnecke" und Tubus-Innendurchmesser"?
In der Regel hat ein Tubus am Ende einen Aussendurchmesser und einen Innendurchmesser, durch den Du ja die Tiefe der Rücklinse gemessen hast.
Hast Du vielleicht ein Foto von dem Objektiv, damit man sich das besser vorstellen kann?
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..