Als ich mir meine 5DII vor einem Jahr kaufte, war der Preis so weit gefallen, dass ich sie über Warehousedeals für 1500€ kaufen konnte, bei Amazon lag sie da bei 1621€. Ich dachte, dass das nun die Abverkaufspreise sind und sie nun bald eingestellt würde. Dann kam die 6D und seitdem ist der Preis der 5DII konstant hoch, sie ist kaum unter 1800€ zu bekommen, also praktisch genauso teuer wie die 6D. Das macht es natürlich für den Umsteigen nicht einfacher und ich denke, viele greifen dann doch eher zur 6D, weil sie einfach die neuere Kamera ist. Für die 5DII-User ist die 6D natürlich relativ uninteressant und es wird auch kaum jemanden geben, der von der 5DII auf die 6D umgestiegen ist, eher dann auf die 5DIII wegen dem AF. Ein Vergleich zwischen der 6D und der 5DII ist nicht ganz fair, da der Einstandspreis der 5DII ja bei ca. 2500€ lag, von Canon immer wieder je nach Cash-Back usw. neu angepasst wurde. Mit der 6D sahnt Canon ab... Aber stünde ich heute vor der Wahl, hätte ich auch meine Probleme. Insofern bin ich ganz zufrieden damit, vor einem Jahr zugeschlagen zu haben.
Weil die 5DII eine von tausenden Usern durchgetestete, gelobt Kamera ist, die 6D jedoch die neuere mit ein paar Extra-Features. Das würde es für mich nicht einfach machen, mich zu entscheiden beim preislichen Gleichstand. Jedoch wären wahrscheinlich die 1/4000 für mich ausschlaggebend gewesen. Ich dachte zuerst, das wäre ein Druckfehler, als sie erschien. Die denken tatsächlich, ein 6D-User wird sich schon keine so lichtstarken Optiken an die Kamera schrauben. Und ich kann mich an Lichtsituationen erinnern, wo ich mit der 5DII selbst bei ISO50 noch deutlich über 1/4000 lag. Klar kann man sich mit Unterbelichtung behelfen, die RAW-Bilder geben ja einiges her, aber dennoch... Es würde mich einfach ärgern bei dem Preis.
Ich fasse es nicht !!!!
Nie wieder vergleiche ich Kameras. Es ist zum Heulen!
Diese 6D ... ein Vergleich am Comparometer mit der A77 ... ich verfalle
A77 auf ISO1600 einstellen -
6D auf ISO 1600 einstellen - schluchz - null Rauschen
6D auf ISO 3200 einstellen - schluck - null Rauschen
6D auf ISO 6400 einstellen - hust - wenig Rauschen - immer noch besser als A77
6D auf ISO 12800 einstellen - etwas schlechter als A77
A77 auf ISO 12800 einstellen -.... HEUL !!!! und diese Kamera kostet 700€ mehr als die A77 neu gekostet hat und ist 2,5 EV besser
Leider ist das Wetter so schlecht, dass ich für solchen Masochismus Zeit habe.
Gratulation an alle 6D-Besitzer - mein Neid sei Euch gewiss.
lg Peter
LG PETER (Freund manueller Objektive)
Sony A7 & A7 IV, A77II, Nex5n, Panasonc FZ1000 & LX7,
Fuji S2pro & S9600
Objektive von 14mm - 500mm (auch mit Autofokus)
https://www.flickr.com/photos/asahitak/
Bei der schnellsten Zeit habe ich auch kurz gestutzt, ja, das ist nicht schön, aber wie du schon schreibst, für denjenigen, für den das eine Schlüsseleigenschaft darstellt, bleibt als Wahlmöglichkeit die 5D mk3.
Du wirst lachen, aber selbst die 1/8000 waren oft noch zu lang bei Sonne am Mittag und Offenblende, daher habe ich mich schon mit mehreren ND-Filtern eingedeckt, auf die ich nun vermehrt zurückgreifen werde.
Wesentlich wichtiger halte ich persönlich die "Low Light"-Eigenschaften sowie die erweiterte Belichtungsreihe (HDR), und hier kann die neue 6D einfach noch mehr als die 5D Mk2.
Peter, kein Neid! Wie du schon schön schreibst: bei ISO 12800 ist die 6D schlechter als deine Sony. Aber wo vergleichst du denn immer? Ich kenne diese Website gar nicht - das ist vielleicht ganz gut so, sonst würde ich mich auch andauernd ärgern![]()
Praktinafan, ich gönne Dir die Kamera wirklich und will sie auch nicht madig machen. Aber irgendwie hat sich Canon da schon heftig ins Zeug gelegt, mit Einführung der 6D den völlig überzogenen Preis der 5DIII zu rechtfertigen. Im Grunde ein Afront gegenüber den Usern, die Canon mit der 5D und der 5DII ernorme Verkaufszahlen beschert haben. Das Canon nun daraus in dieser Form Profit ziehen will, finde ich ärgerlich. Aber nichts desto Trotz ist die 6D sicher eine klasse Kamera, finde sie nur zu teuer.
Man kann sich mit UNTERbelichtung helfen, eine 'fehlende' 1/8000s ergibt aber eine Überbelichtung, und da hilft dann nicht mehr so viel. Wobei ich mich frage was wir in Analogzeiten gemacht haben, als 1/1000s oftmals schon das Ende war. Man wird durch die Technik ein wenig verwöhnt, scheint mir. Und auch hochlichtstarke Objektive haben einen Blendenring, der meistens hilft. Es geht um eine Blendenstufe, was wohl nur bei extremen Freistellungsproblemen kritisch wird.
Jörg
+1
Zu Analogzeiten ist man in den meisten Fällen ja nicht wirklich oft mit einem 1.2er Objektiv in gleißendem Sonnenlicht herumgelaufen und die Blende gab es schon damals und war Dein Freund in solchen Momenten. Freistellungsextreme, wie sie heute wegen der "besonderen" Bildwirkung genutzt werden, waren da eher die Ausnahme und die 1.4er oder 1.2er eher den für sie gedachten lowlight Situationen vorbehalten. Meist waren es f2 oder f2.8er Objektive, die ich vor der Kamera hatte
Über die Blendensteuerung, entsprechende Ausgleichsentwicklungen und gering empfindliche Filme sowie Neutraldichtefilter gab es schon einiges, womit man analog auch mit der 1/1000 oder 1/2000 Sekunde klar kam.
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Zu Analogzeiten hatten wir nicht die Wahl, da war halt bei 1/1000 Schluss. Wir reden hier von einer Kamera, die beinahe 2000€ kostet und da finde ich es einfach ziehmlich daneben vom Hersteller, die Kamera an dem Punkt zu kastrieren. Mir gehts da ums Prinzip und nicht darum, dass man die 1/8000 unbedingt braucht. Und wenn wir hier anfangen würden, darüber zu lamentieren, was wir zu Analogzeiten nicht hatten und dennoch fotografieren konnten, sollte man sich mal fragen, wofür zum Teufel wir dann WiFi und GPS in der Kamera brauchen.