Eher weiterhin unklar. Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt, die Blendenvoreinstellung klappt wunderbar, nur die mechanische Verstellung (Verbindung) zwischen Blendeneinstellring und und Blendenlamellen ist ohne Funktion.
Auf die Schnelle habe ich mal eine Aufnahme von der unverrückbaren Stellung der Blendenlamellen gemacht.sonnar300mm.jpg
Gruß Burkhard
Hallo Burhard,
mach doch mal bitte ein Foto des Objektivs v. aussen und stell es ein. Es gibt von dem Sonnar mehrere Varianten, die sich auch innen unterscheiden. Dann wissen wir, was Du da in Händen hältst und dann geht es weiter. Was Du da zeigst sieht schon mal nicht nach Standard aus ...
Jörg
Die Optik kenne ich nicht. Bei all den anderen Optiken die ich so kenne, hat man keinen freien Blick auf die Bolzen der Blendenlamellen.
Es scheint wie wenn die Blendenlammellen auf einer Seite ihrer jeweiligen Lagerung komplett aus der Führung rausgesprungen sind.
Wenn die alle noch unbeschädigt sind, und sich wieder in die Führung einlegen lassen, könnte alles wieder gut sein. Vermutlich ist ne Reinigung aber schon notwendig, irgendwas muß diesen Defekt ja verursacht haben.
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... auf den ersten Blick hätte ich "Ersetze 'Sonnar' durch 'Orestegor' oder 'TeleMegor'!" gesagt, aber die Meyers haben gleichmäßig über den Umfang versetzte Drehzapfen, insofern kann es das nicht sein, bliebe ein Olympia-Sonnar oder eine andere sehr alte Bauform, daher die Frage nach einem Bild v. aussen ...
Jörg
Etwas ist beim Hochladen schiefgelaufen!!
Da hat es doch meinen Text verschlungen. Wollte nur sagen: Es ist alles fotografiert wo Zahlen und Buchstaben zu sehen sind. Die Blendenlamellen sind durch die Frontlinse aufgenommen.Das Objektiv ist innen sehr staubig.
Gruß Burkhard
Zunächst mal ist hier klar erkennbar, das die Lamellen verölt sind und aneinander kleben.
Dadurch endet jeder Versuch, die Blende zu betätigen zwangsläufig darin, das die Nieten der Blendenlamellen aus den "Drehführungen" rutschen werden.
Das bekommt man nur durch Demontage und Reinigung der Lamellen hin. Also ist hier der klassische Weg die Reparatur.
Das 300er Sonnar dürfte dem alten Olympia Sonnar 2.8/180mm entsprechen und an seine Leistung anknüpfen.
Ich stehe auf dem Standpunkt, das dieses Objektiv wie jedes andere höherwertige aus alten Zeiten auch, in die Reparatur sollte.
Letztlich ist es egal, aber wer A sagt ohne B zu machen, sollte sich vorher überlegen, ob er mit dem alten Material überhaupt noch fotografieren will.
Wenn das Objektiv nun nicht zu Olbrich geschickt wird, so muss es ja doch irgendwann, irgendwer machen und bezahlen.. einzig man selbst versucht dann die Kosten zu vermeiden, nimmt sich aber auch die Chance das Objektiv selbst mal in seiner Pracht zu erleben und auch einen höheren Wiederverkaufswert in Ansatz bringen zu können.
Von daher appeliere ich an alle, bei hochwertigen Objektiven - und um ein solches handelt es sich, auch wenn man es oft am Kaufpreis festmacht- die Kosten nicht zu scheuen.. irgendeiner muss es ja ohnehin zahlen und wenn, dann sollte schon der es machen, der es sich zugelegt hat.
Wenn man die Qualität des Sonnar 2.8/180mm zugrunde legt, so wird auch dieses 300er nicht schlechter sein. Ob es nun Sinn macht, eine derart schwere Hantel ohne Innenfokussierung mit sich herum zu schleppen, muss jeder selbst beantworten. Denn auch das bewegen der Unendlich schweren Gläser in dem Objektiv, die ja als ganzes bewegt werden, ist äußerst schwierig und schwergängig, gemessen an dem, was eine moderne Innenfokussierung wie etwa bei den größeren Canon FD Objektiven ermöglicht. Die läuft fast leicher als so manche kurze Festbrennweite..
Insofern würde ich das Objektiv entweder einschicken oder zu einem Preis weiterveräußern, der einem Käufer noch "Luft" für die Reparaturkosten läßt.
Bei diesen alten "Kloppern", die man eh nur selten mitschleppt und deren Kampfgewicht oftmals wirklich unschön ist, muss man so handeln.
Insbesondere gilt bei Anschaffungen den Einstandspreis immer so überschaubar zu halten, dass eine Reparatur gleich mit eingeplant ist.
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Hallo,
da lag ich ja auf dem Punkt mit dem Olympia-Sonnar - bzw. dessen 300mm-Abart. Ich kann Henry nur beipflichten, ab zu Olbricht damit. Dann bekommst Du ein optimal hergerichtetes Objektiv, das auch gebrauchstüchtig ist. Klar, 2,5 kg wollen gewuchtet sein, aber ich denke die Linse ist es wert. Und die zu erwartenden Ergebnisse sicher auch. Nur eine Gegenlichtblende brauchst Du auf jeden Fall! Ohne dürfte das nicht gehen, zumal die Frontlinse sehr weit vorn liegt und offen wie ein Scheunentor das Streulicht anlockt ...
Jörg