Auch hier könnten wir für unser Büchervorstellungsthread was abluchsen
http://www.flickr.com/photos/nesster...7594578815656/
Auch hier könnten wir für unser Büchervorstellungsthread was abluchsen
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LG
Stefan
Sony A7, A6700, A6500, VNEX
VIELE Yashica ML's + ein paar Praktina-Objektive, Nikkore und Tokinas
Endlich: loeffel auf flickr
Yashica Objektive auf olypedia.de
Ja, eine enorme Leistung und Arbeit sich die Mühe zu machen!
Wie gut das einige Ihre alten Fotomagazine nicht entsorgt haben, so daß das Wissen für einige Generationen noch erhalten bleibt.
Aber zurück ins Topic.. und das sind Bilder, die mit Objektiven gemacht wurden, die an das VNEX passen..
Und hier nochmal das "verrückte" Agfa Apotar 3.5/45mm.. neben den chremigen Bildern, die allesamt bei Offenblende entstanden, kann es in speziellen Situationen mit vielen kleinen reflektierenden Flächen im Hintergrund auch zur "Seifenblasen-Maschine" ala Trioplan 100mm "mutieren"..
und dies alles noch bei sehr respektabler Schärfe ... hier ein 100% Crop..
Alle Bilder Offenblende am VNEX und der Sony NEX 7..
LG
Henry
Geändert von hinnerker (14.03.2015 um 08:09 Uhr)
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
"Seifenblasen-Maschine" a la Trioplan/100
Henry, an welcher Maschine hing denn das Agfa Apotar???
bei mir hängt das Apotar, das im Übrigen das gleiche wie Henrys Apotar ist, an einer Agfa Silette (Prontor - SVS)
Sony NEX 7, LA-EA2, Sigma 17-70 - Canon FD Macro 50 3,5, Minolta Macro 100 3,5, Minolta MD 35-70 3,5, Canon FD 50 1,4
Für die Apotar - Liebhaber, die sich inzwischen eine von den hundertausend Kameras besorgt haben, hier eine kurze schriftliche Beschreibung, wie das Objektiv auszubauen ist. .. leider hab ich nur noch die Kamera für das 2.8/45mm Apotar zur Hand.. aber wahrscheinlich ist es ähnlich zu handhaben..
Vorgehen, auf zwei verschiedenen Wegen:
Zunächst prüfen, ob sich die Entfernungseinstellung am Objektiv noch bewegen läßt.. also kann man an der Meterskala noch drehen (klappte bei meinem ersten Exemplar nicht.. festgerottet.. dann prüfen, ob die Kamera noch auslöst und der Zentralverschluss in Stellung B noch korrekt die Verschlusslamellen öffnet.. dann:
1. Filmkammer öffnen.
a. Sowohl auf der Filmpatronenseite, also auch im Bereich der Aufwickelspule finden sich zwei Schrauben.. diese lösen.
Damit wird der gesamte Objektivträger an der Kamera gelöst und fällt nach vorn über...
b. Sind diese Schrauben nicht vorhanden, so bitte durch die Filmbühne hindurch mit einem Meßschieber oder geeigneten GEgenstand (langer Schraubendreher und kleines Hämmerchen) die Verschraubung des Objektivs gegen den Uhrzeigersinn lösen..
Im Falle a. fällt nun der gesamte vordere nicht belederte Teil mitsamt Objektiv "vornüber" und man kann in Ruhe das Objektiv mit seiner Verriegelungsmutter von der Platte lösen, da man direkt an den Ring herankommt... wenn nicht.. siehe 1.b.
An dem Objektiv hängen noch zwei Kabel.. dies sind die Kabelzuleitungen für die Blitzsynchronisationsbuchse am Kameragehäuse.. die Auslösung geschieht nämlich hier durch einen mechanischen Schalter im Zentralverschluss.. ! Schalter und Verschluss sitzen also in dem Objektivgehäuse... welches wir im nächsten Schritt öffnen.. Zuvor diese Kabel noch "abtrennen"..
Dies ist notwendig, um an den Zentralverschluss zu kommen, da dieser im nicht gespannten Zustand mit seinen Lamellen ständig den Lichteinfall durch das Objektiv verhindert.. er macht die Kamera quasi Lichtdicht, öffnet nur beim Auslösevorgang.. und es leuchtet ein, wenn wir das Objektiv benutzen wollen, so muss da auch Licht durchkommen.. also muss der Zentralverschluss in der Position "offen" verbleiben.. also der Auslösevorgang simuliert, aber quasi wie in Stellung "B" dauerhaft offen gehalten werden. Nur so können wir das Objektiv normal nutzen..
Hier mal ein Blick in das Innenleben eines Zentralverschlusses ohne das vordere Linsenpaket des Apotar.. bis auf das hier fehlende, ausgeschraubte Vorderglied müssen wir durch Abnahme der verschiednen Skalen und Scheiben an das Objektivinnere/ die Mechanik des Zentralverschlusses heran.
Also müssen wir rein in den Zentralverschluss...und hier der Weg dahin..
Zunächst betrachten wir den winzigen "Fokusring" mit seinen Skalen... und stellen fest, dass dieser durch 3 winzige Madenschrauben am Objektivträger(Helicoid/Gewinde) befestigt ist.. diese 3 Madenschrauben bitte soweit herausschrauben, dass sich der Ring nach oben abheben läßt.
Weiter geht es..
Nachdem der Fokusring herunter ist, findet man darunter eine einzelne Schraube.. diese Schraube mal genauer ansehen!...
Sie ist so gestaltet, dass ein Stückchen auf einer Seite fehlt oder besser gesagt.. der Kopf gerade geschnitten wurde. Diese Schraube sperrt einen winzigen, mit vielen kleinen Ausbuchtungen versehenen Ring...
Dieser Ring läßt sich herausdrehen und danach die gesamten Skalen etc.. entfernen..
Nun hat man zwei Möglichkeiten.. eine "Robuste" oder eine "geschickte"..
Bevor man sich für die eine oder andere Option entscheidet, sollte man einmal gucken, wie die im obigen Bild gezeigte Mechanik arbeitet... insbesondere, wie der Verschluss von der Kamera aufgezogen wird (recht großer PIN an der Rückseite.. kann man nun mal hilfsweise mit einer Zange im Uhrzeigersinn "aufziehen"..) und auch den Hebel auf der Rückseite suchen, der den Verschluss dann auslöst (kleiner Schiebehebel)....
Das macht man am Besten in Stellung "B" mehrmals, um beim Auslösen und festhalten zu gucken, welche Zahnräder und Hebel im Zentralverschluss wohl festgesetzt werden müssen, um ihn dauerhaft "offen" zu halten..
Im obigen Bild ist der Auslösehebel in dieser kleinen Aussparung bei 16-17 Uhr zu sehen und nach zu verfolgen..
Folgt man dem Hebel, so sitzt nach einiger mechanischer Umlenkung der Hebel und Räder, bei 18 Uhr eine weitere Schraube, die ein Gelenk hält und beim Auslösen bewegt. Dieses Gelenk muss im Offen - Zustand festgesetzt werden.. also Auslösen und dann, wenn die Verschlusslamellen offen sind, den Hebel hindern, in seine Ursprungsposition zurück zu kehren, weil sich die Lamellen dann wieder schließen würden... was wir ja nicht wollen.
Ich habe hierfür einfach aus einem Q-Tipp Röhrchen eine kleine "Röhre" geschnitten und dem Hebelchen "übergestülpt" ... damit ist der Zentralverschluss nun auf "Dauer-Auf" geklemmt und die Lamellen sind komplett aus dem Strahlengang.
Entfernt man das Röhrchen wieder, so läuft der Verschluss wieder normal.. es ist also reversibel.. was ich aber in Anbetracht des heute geringen Wertes dieser hundertausendfach verkauften Kamera nicht wichtig ist.
Für diejenigen, die damit nicht klarkommen, kann natürlich auch die "robustere" Methode eine Option sein.. nämlich das gewaltsame Ziehen der Verschlusslamellen.
Dies hab ich bei meinem ersten Exemplar mit dem 3.5/45mm Apotar so gemacht, als ich, ungeduldig wie ich nun einmal bin, die Mechanik noch nicht gesehen hatte.
Vor vorn ist der Einstieg aber leicht..
wie gesagt:
Fokusring runter (3 kleinste, an der Seite sitzende Madenschrauben raus)
den kleinen Ring unter dem Fokusring gegen Uhrzeigersinn lösen und abheben vorab die Schraube, die den Ring sperrt so drehen, das sich der Ring lösen läßt
Und an geeigneter Stelle mit dem Q-Tipp Röhrchen festsetzen
Wer sich das alles nicht zutraut, kann das Objektiv zu mir schicken und gegen eine Spende für den DCC erledige ich das.. Zeitaufwand etwa 1 Stunde..
LG
Henry
Geändert von hinnerker (14.03.2015 um 08:10 Uhr)
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..