Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
Hi Hans - Joachim,

interessante fotografische Technik, die Du uns da zeigst. Einiges kenne ich noch aus meinen Anfängen als Schüler.. da haben wir im Fotolabor der Schule die Farbentwicklung etc.. auch am Wickel gehabt. Das ist aber ewig her und schön, sowas mal wieder zusehen.

Gestern gab es einen Beitrag im TV, wo die Unterwasserwelt und das Sehen der Fische mit monocolor, bicolor- und tricolor Rezeptoren und den verschobenen Farb-Spektren die Wahrnehmungswelt der Fische an den Riffen deutlich machen sollte. Insbesondere sah man deutlich, das wir mit unseren Augen und tricolorem Sehen, eine gänzlich andere Wahrnehmung der Farbenpracht der Riffbewohner haben als die Fische selbst. Die "Tarnen" sich da in den für uns schillerndsten Farben in so einem Riff.. wo man sich fragt, wie können sich diese für uns so auffälligen Fische in knalligem Gelb oder blau oder Orange so tarnen.. bis man die bicolore Sichtweise einmal vor Augen geführt bekam..

War ein äusserst interessanter Beitrag am gestrigen Tage.

Sofort musste ich bei Deinem Beitrag daran denken.. vielen Dank für das Zeigen der Bilder.. gern mehr davon, wo es jetzt ja scheinbar flott mit den Uploads geht.

LG
Henry
Hallo Henry,

Jetzt habe ich den Film auch gesehen, und zwar in der Wiederholung auf ARTE. Sehr interessant!
Ich habe vor einiger Zeit einmal einen ähnlichen Film über das Sehvermögen der Bienen gesehen, also über dasselbe Thema. Die Bienen sehen die rote Blüte nicht in ROT sondern, sagen wir mal, in BLAU und "springen" auf BLAU an, weil ihr Instinkt ihnen sagt, daß bei BLAU etwas zu holen ist.
Wir Menschen sehen unsere Umgebung aber immer gleich und je öfter wir sie sehen, desto vertrauter wird sie uns und desto weniger sehen wir sie. Dies ist menschlich, aber auch ein großer Fehler, dem wir entggegenwirken sollten, wobei die Fotografie helfen kann.

LG
Hans-Joachim.


Dann noch einmal ein Bild für die Bienen:

_MG_4957 Reinheit FF.jpg