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Thema: Umbaudiskussion zum Minolta Rokkor 2/45mm

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Standard AW: Umbaudiskussion zum Minolta Rokkor 2/45mm

    Zitat Zitat von CChris Beitrag anzeigen
    ...................

    Dieses silberne Teil hier, das nach unten ins Objektiv steht, verhindert eine weitere Justierung über das hinaus, was man an orginalen Minolta-Kameras gebraucht hätte. Damit gewinnt man bereits ~0,4mm mit der Justierung - jeder Zehntelmillimeter, den man mehr haben möchte durch seine Justierung muss man dort erst kürzen.
    Name:  b3..jpg
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    ............
    Und genau davon würde ich eindringlich raten, die Finger zu lassen. Es sieht so aus, als sei dies ein Teil der Geradführung des Helicoids. Wenn diese, von Dir "Teil" genannte Führung in irgendeiner Weise "gekürzt" wird, passiert nämlich als einziger Effekt, dass der Helicoid nur noch bis zu einer bestimmten Stelle in seiner Nut geführt wird und danach die optische Baugruppe sich aus dieser Geradführung löst und das Objektiv hin ist, weil es nicht gelingen kann, den Drehwegbegrenzer so zu verändern, das der innere Teil des Helicoids in seiner Führungsschiene verbleibt. Er wird sich in die eine oder andere Richtung dann herausdrehen, vorzugsweise bei Auszug des Objektivs in Nahbereichseinstellung.

    Ich empfehle dringend, hier keine Veränderungen in irgendeiner Weise an diesem "Teil" vorzunehmen oder auch nur Empfehlungen auszusprechen, wenn man die Auswirkungen nicht überblicken kann.

    Denn was Du Dir in Richtung Unendlich damit holst, verlierst Du im Nahbereich, weil eben der Helicoid "abgleiten" wird aus der Führung !!
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  2. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von Loeffel
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    Standard AW: Umbaudiskussion zum Minolta Rokkor 2/45mm

    Ich stimme Henry zu, was die Funktion dieses Teils angeht. Hier zum Vergleich nochmal das Innenleben des MD Tele Rokkors 3,5/135:

    Name:  Minolta_1491..JPG
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    Das sieht doch recht ähnlich aus. Diese Teile (hier rot eingekreist) dienen der Geradführung und bilden den Anschlag für die Nahgrenze. Durch Entfernen dieser Geradführungen läßt sich der Helicoid komplett auseinanderdrehen, was mir aus Versehen passiert ist. Ich habe ja dann - eher durch Zufall - die fehlenden Millimeter durch falsches Eindrehen des Helicoids erhalten. Diese Geradführungen selbst habe ich nicht verändert und würde es auch nicht empfehlen.
    LG
    Stefan

    Sony A7, A6700, A6500, VNEX
    VIELE Yashica ML's + ein paar Praktina-Objektive, Nikkore und Tokinas

    Endlich: loeffel auf flickr
    Yashica Objektive auf olypedia.de

  3. #3
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    Standard AW: Umbaudiskussion zum Minolta Rokkor 2/45mm

    Ich habe mir das ganze nochmal am Objektiv angesehen. Wenn ich mich nicht wirklich irre, dann habt ihr zwar generell Recht, aber ich kann diese Modifikation trotzdem problemlos durchführen.

    Der Innentubus muss auch bei Nahgrenze von diesem Bauteil erreicht und sicher gehalten werden, dann funktioniert alles, richtig?
    Nun, bei Fokus-Nahgrenze am 2/45 ist die Distanz von der oberen Kante des Bauteils (das ja nach unten gerichtet verbaut ist) bis zum Bereich, ab dem das Bauteil in der Führung des Innentubus verschwindet genau 4,3mm. (Mit maximaler Justierung ohne Modifikation)
    Das gesamte Bauteil ist aber ~6,5mm hoch, das heißt:
    selbst nach Abzug der Toleranzen verbleiben 2mm des Bauteils in der Führung des Innentubus.

    Name:  t1..jpg
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    (das Bauteil ist umgedreht verbaut)

    Ich sehe nun keinen Grund, wieso man von diesen 2mm nicht <0,5mm kürzen kann, ohne
    Probleme bei der Mechanik zu bekommen (!).
    Das heißt, es ist zwar generell nicht ungefährlich, aber in diesem Fall machbar, oder?

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