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Thema: Offenblendentauglichkeit von Festbrennweiten

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Förderndes DCC Mitglied Avatar von mol
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    Standard AW: Offenblendentauglichkeit von Festbrennweiten

    Welche Objektive mit 1,2 bis 2,0 sind denn uneingeschränkt einsetzbar, wie das Apo-Macro-Elmarit?
    Das Apo hat eine Anfangsblende von 2,8, das fällt nun nicht in den bereich extremer Lichtstärke
    Bisher hat fast jeder bestätigt, daß die Blenden 1,4 usw. nur beschränkt eingesetzt werden können
    im Vergleich zu WAS? Ausserdem was ist "beschränkt"
    http://web57.ws/galerie/upload/2010/...7-380c1d37.jpg
    und mal ein unbeschnittenes in Originalgröße vom 80er
    http://web57.ws/testbilder/IMG_0911_rt-1_ji.jpg
    und ja, das 100er APO wäre schärfer (der Bereich der Tiefenschärfe wäre bei 2,8 auch ausgedehnter), aber in der Praxis einschränkend ist die Leistung des 80ers nun eigentlich nicht.

  2. #2
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    Standard AW: Offenblendentauglichkeit von Festbrennweiten

    Zitat Zitat von mol Beitrag anzeigen
    Das Apo hat eine Anfangsblende von 2,8, das fällt nun nicht in den bereich extremer Lichtstärke
    im Vergleich zu WAS? Ausserdem was ist "beschränkt"

    und ja, das 100er APO wäre schärfer (der Bereich der Tiefenschärfe wäre bei 2,8 auch ausgedehnter), aber in der Praxis einschränkend ist die Leistung des 80ers nun eigentlich nicht.
    Hallo,
    mit beschränkt meine ich den Einsatz von 1,4 für "schmeichlerische", weiche Portäts z.B.
    Daß meistens ein Objektiv mit kleiner Anfangsblende bei derselben eine optimale Qualität eribt, die bei Abblendung keine Leistungssteigerung, sondern nur noch mehr Schärfentiefe bringt, ist ja bekannt.
    Deshalb wäre weiterhin interessant, welches Objektiv bei z.B. 1,4 die gleiche Qualität liefert, und das ist sehr schwierig zu beantworten...
    Gruß, M

  3. #3
    Urmelchen 1.2 u. förderndes Mitglied Avatar von urmelchen
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    Standard AW: Offenblendentauglichkeit von Festbrennweiten

    Zitat Zitat von karlmera Beitrag anzeigen
    Deshalb wäre weiterhin interessant, welches Objektiv bei z.B. 1,4 die gleiche Qualität liefert, und das ist sehr schwierig zu beantworten...
    Gruß, M
    Jedes Objektiv ist abgeblendet besser als offen, allein schon durch die Tatsache, dass die Tiefenschärfe zunimmt. Dieser Umstand ergibt kontrastreicher und schärfer wirkende Bilder. Sehr gute Objektive hinsichtlich offenblendiger Schärfe hab ich schon genannt.

  4. #4
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    Standard AW: Offenblendentauglichkeit von Festbrennweiten

    Zitat Zitat von urmelchen Beitrag anzeigen
    Jedes Objektiv ist abgeblendet besser als offen, allein schon durch die Tatsache, dass die Tiefenschärfe zunimmt. Dieser Umstand ergibt kontrastreicher und schärfer wirkende Bilder. Sehr gute Objektive hinsichtlich offenblendiger Schärfe hab ich schon genannt.
    Hallo,
    das ist nicht ganz richtig, eher eine Interpretation. Die Schärfentiefe hat mit der Auflösung nichts zu tun. Es sind aber eher die schlechteren Objektive, die stärkere Abblendung brauchen. Ich habe noch ein Beispiel, das es beweist: Lupenobjektive, sind auf volle Öffnung gerechnet und werden bei Abblendung immer schlechter. Auch bei dem schon erwähnten Nikkor 2/200 MF sind die besten Blenden 2 bis gerade noch 5,6, Blende 8 usw. wird sichtbar schlechter.
    Gruß, M

  5. #5
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Standard AW: Offenblendentauglichkeit von Festbrennweiten

    Zitat Zitat von urmelchen Beitrag anzeigen
    Jedes Objektiv ist abgeblendet besser als offen, allein schon durch die Tatsache, dass die Tiefenschärfe zunimmt. Dieser Umstand ergibt kontrastreicher und schärfer wirkende Bilder. Sehr gute Objektive hinsichtlich offenblendiger Schärfe hab ich schon genannt.
    +1

    Und aus genau dem Grund, wird die Diskussion hier ins Absurde laufen. Hochlichtstarke Objektive mit hoher relativer Anfangsöffnung (ungleich Blende) sind Kompromisse im Hinblick auf die rechnerisch-konstruktiven Ausrichtung des Design eines Objektivs. Die eierlegende Wollmilchsau, die hohe Lichtstärke von 1.2 oder 1.4, gepaart mit geringster Vignettierung und vollständiger Vermeidung von Abberationen und vollständiger gleichmäßiger Schärfeverteilung über das gesamte Bildfeld ermöglicht und zudem noch ansprechendes Bokeh liefert.. es wird sie nicht geben.

    Unter Anderem auch einer der Gründe, weshalb ich bei Leica z.B. ein Elmarit 2.8/35mm meinem Summicron 2/35mm vorziehe. Letzteres musste deshalb wieder gehen, weil die Ränder an der KB 5DII zu schwach waren für die aussermittigen Sujets. Dies obgleich es eine exzellente Schärfe in der Bildmitte liefert.

    Das Samiyang 1.4/85mm ist auf jeden Fall und immer eine Empfehlung. Es neigt dann aber wieder (trotz der Asphere) zu CAs, wie alle hochgeöffneten Objektive. Letztlich aber einerlei, denn wenn noch der Aspekt der Preiswürdigkeit mit einbezogen werden soll, gibt es nix Anderes auf weiter Flur. Es sind eben nicht nur die Objektivkorrekturen und deren Relationen, sondern darüber hinaus auch wieder die monetären Aspekte die dann in die Gesamt-Ratio einfliessen sollen..

    Spinnt man den Faden mal weiter, ist die reale Frage doch, was man überhaupt unter den Eingangs geforderten Aspekten raten soll und guten Gewissens kann.
    Rät man jemandem zu einem Summilux 1.4 oder Summicron 2.0 oder doch besser zu einem Elmarit 2.8, weil dieses einfach ausser der Lichtstärke den Aspekt Schärfe über den gesamten Bereich bei Offenblende am Besten erfüllt. Es sind nicht nur die Rechnungen der Objektive selbst, sondern auch die Anforderungen des Suchenden, die sich in einer solchen Liste wiederfinden müssen.

    Hohe Lichtstärke für AV Light condition... klar, kann man 1.000 Linsen aufzählen. Erschwinglich sollen sie dann auch noch sein (für welchen Geldbeutel?) und bis in die Randbereiche scharf.
    Lichtstarke Objektve sind allesamt Kompromisse aus Lichtstärke, Schärfeverteilung, Vignettierung, CA-Neigung und Farbrendering. Persönliche Preferenzen in die eine oder andere Richtung erschweren, nein verbieten schon die Erstellung einer solchen Liste. Einerseits weil es physikalisch widerstrebende Ziele sind und zudem durch die nicht verifizierbaren Ergebnisse ohne optische Bank einfach ins Leere laufen muss, andererseits, weil eben die Aspekte-Gewichtung auch unterschiedlich beim Interessenten ausfällt.

    Einzig die Erfahrungsberichte versprechen da in einer Diskussion in den jeweiligen Threads verbunden mit Bildbeispielen eine annähernde Vorstellung von dem Objektiv zu machen.

    Es sei den neu hinzugekommenen nachgesehen, da sie sich scheinbar noch nicht tiefer in die Berichte eingelesen haben, aber es sind dort in vielen Berichten genau die interessierenden Aspekte mit angeschnitten worden in der Beurteilung des jeweiligen Threadersteller. Zumeist werden von den TOs die Bildbeispiele mit den Blendenwerten angegeben und bei vielen, wenn nicht sogar den meisten Threads die Bildbeispiele mit Offenblende gezeigt. Dies reicht für die Beurteilung, verbunden mit den eigenen Einschätzungen des Authors einwandfrei aus, um die Qualität einer Linse zu beurteilen. Darüber hinaus ist es hier im Forum unter guten Kollegen schon desöfteren Vorgekommen, das Objektive hin und her geschickt wurden, damit sich ein Interessent selbst ein Bild davon machen konnte. Auch sind für Tests am KB Format schon Linsen ausgeliehen worden, wenn der Besitzer das Verhalten des Objektives am Bildrand nicht beurteilen konnte aufgrund seiner Crop-Kamera.

    Aber ich bin jetzt mal raus hier aus dem Thread.. bis irgendwie mal klar ist, worum es hier eigentlich in diesem Gelage-Gemenge gehen soll. Hohe Lichtstärke 1.2 oder 1.4, mittlere Lichtstärken um die 2 oder um 2.8 oder noch langsamer. Wenn dann noch klar ist, wie denn die wiederstrebenden Zielsetzungen Lichtstärke/Randschärfe/CA Neigung und Bokeh begrifflich fassbar und nach Kamerasystem unterschieden einer korrekten Vergleichbarkeit einhergehend behandelt werden sollte in den Berichten, bin ich gern bereit, mich zu beteiligen. So aber ist das nix.

    LG
    Henry

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