Hallo Peter,
wieso hat das Panasonic Macro Elmarit 45mm eine Naheinstellgrenze von 15 cm, das Canon EF S 60mm 1:2,8 Macro von 20cm und das 50mm Tamron eine Naheinstellgrenze von 23 cm. Kann ich alles nicht ganz nachvollziehen.
Hallo Peter,
wieso hat das Panasonic Macro Elmarit 45mm eine Naheinstellgrenze von 15 cm, das Canon EF S 60mm 1:2,8 Macro von 20cm und das 50mm Tamron eine Naheinstellgrenze von 23 cm. Kann ich alles nicht ganz nachvollziehen.
Gruß Peter
Motto: Lebbe geht weider !
Peter, erreichen alle einen Massstab von 1:1 bezogen auf die Sensorgröße bei der Naheinstellgrenze?
Hier mal meine Kurzübersicht beim Masstab 1:1 bezogen auf den APS-C Sensor
jeweils Brennweite (mm) und Aufnahmeabstand (cm)
60 mm 9 cm, 75 mm 14 cm, 105 mm 18 cm
So schaut´s bei mir aus
Gruss Fraenzel
Nein, 1:1 ist immer 1:1 egal welcher Sensor, aber ein Gegenstand von 2cm 1:1 abgebildet füllt einen Cropsensor mehr aus als ein VF-Sensor.
Zur Naheinstellungsgrenze: Habe in meiner Anleitung des Canon EF 100 USM Makro nachgeschaut. Naheinstellung bei 1:1=31cm bis zur Brennebene ( Sensor),von der Linse 15 cm. Das Vivitar wird also auch eine Naheinstellungsgrenze von ca 15-20cm haben, man muß nur die Objektivlänge bei vollem Auszug zu den 6cm addieren.
LG
Gerhard
Bei den Naheinstellgrenzen ist drauf zu achten, dass da jeder Hersteller seine eigene Angabe haben kann, wie er mißt:
Also von Objekt bis Frontlinse, oder bis zum Auflagemaß, oder bis auf den Sensor.
Das ist aber nur der eine Teil.
Auch der reale Abstand bei z.B. 1:1 oder 1:2 kann sehr unterscheidlich sein - je nach dem Optikdesign. Also wenn die objektseitige Hauptebene weiter im Objektiv drin sitzt, dann bleibt weniger freier Arbeitsabstand. Und hauptsächlich bei etwas moderneren Objektiven mit Innenfokussierung ändert sich die Brennweite beim Fokussieren! Deswegen kann es vorkommen, das moderne Objektive geringere Arbeitsabstände haben als alte Objektive gleicher (draufstehender) Brennweite ohne Innenfokussierung. Oder sich Unterschiede ergeben beim selben Maßstab je nachdem ob man die Objektivfokussierung nutzt, oder Zwischenringe.
Ich bin schon ganz gespannt, wie sich mein Vivitar 135/2.8 Close Fokussing macht.
Die anderen rumliegenden Makros (Canon FD 55, FD 100, Sigma 90, Minolta Rokkor 100,..) sind jetzt wesentlich weniger spannend :-) Mein EF 100/2.8 USM mit Wasserschaden ist eventuell noch reizvoll.
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ich hatte dies Obektiv an meiner Minolta in den 70ern, so gegen Anfang der80er, ein Macro ohne noch einen Zwischenring mit Maßstab 1:1
ein geniales Teil und wenn auch viel DM nötig war, um es zu bekommen, doch einiges billiger als die Marken eigenen, die aber waren mit Zwischenring.
Ich war begeistert und von da an sehr häufig irgendwo zwischen den Brennesln zu finden,
das Vivitar fast zum Standartobjektiv gemacht. Von einem Zeiss zu träumen, war nicht angesagt.
Schöne Grüße
Woifi
Hallo,
ich habe mir auch ein Vivitar 55mm f2.8 Macro Objektiv mit Canon FD Anschluss zugelegt. Leider kann ich nicht auf unendlich fokussieren. Es fehlen gefühlt nur 0,2mm beim Auflagemaß. Da der von mir verwendete Adapter mit anderen Objektiven ohne Probleme funktioniert, möchte ich diesen nicht abdrehen.
Weiß jemand, wie man den Anschlag justieren kann. Reicht es bei dem Objektiv aus, die Schrauben am Fokusring zu lösen?
Edit:
Habe die Antwort gefunden. Einfach auf Deutsch übersetzen lassen. Der letzte Punkt beschreibt die Justage.
http://www.bigeye.url.tw/big5/d_vi55_28change.htm
Viele Grüẞe