Und hier ein "Schärfetest" für den eingebauten Messsucher meiner Zorki-3. Fokuspunkt: Objektivbeschriftung. Hat geklappt. Und die Belichtung auch. Warum auch nicht ...?
Und hier ein "Schärfetest" für den eingebauten Messsucher meiner Zorki-3. Fokuspunkt: Objektivbeschriftung. Hat geklappt. Und die Belichtung auch. Warum auch nicht ...?
In meiner Präsentation fehlt noch das Modell der Zorki-Reihe, das der Leica II aus den 1930er-Jahren am ähnlichsten sieht und daher oft als Grundlage für mehr oder weniger fantasievolle Fälschungen dient: die Zorki - hier Modell 1e.
Die Qualität der einzelnen Bauteile ist nicht von schon sprichwörtlicher Leica-Qualität.
Aber: die Zorki funktioniert einwandfrei, und das nach über 50 Jahren!
Von Leica hat diese Zorki nicht nur das Design und viele technische Details, sondern vor allem das Schraubgewinde M 39 „geerbt“. Man kann also sogar recht neue Objektive mit M39, zum Beispiel Voigtländer, oder ältere, etwa von Nikon oder Canon verwenden. Aber natürlich auch hochwertige Leica-Linsen - wenn man sie sich leisten kann.
- keine integrierte belichtungsmessung
- belichtungszeit mechanisch, 1/25 bis 1/500
- gummituchverschluss, mechanisch, querlaufend
- blitzbuchsen auf der gehäuseobererseite (nachträglich eingebaut!)
- aufzug rechts, kunststoffspule, zählwerk manuell
- mischbildmessgerät und sucher getrennt
Übrigens hilft gerade bei den kleinen und dunklen Suchern ein externer Sucher sehr - natürlich ist dieser bei anderen Brennweiten als 50mm Pflicht!
Dieser hier ist ein Nachbau eines Zeiss-Vorbildes und recht gut gefertigt.
Geändert von praktinafan (11.07.2009 um 17:17 Uhr)