Ja, in den Händen eines Meisters ...
Eine Bitte: welche Blende?
Wie sieht es mit Farbsäumen aus?
Ja, in den Händen eines Meisters ...
Eine Bitte: welche Blende?
Wie sieht es mit Farbsäumen aus?
Beides Mal war es Offenblende... 1.2, habe die ganze Zeit während des Spazierganges mit meiner Frau darauf geachtet, mich zwischen 1.2 und 2 zu bewegen. Diese beiden entstanden definitiv mit Offenblende.
In den Spiegelungen des im hinteren Bildrand geparkten Auto sieht man die Kreisrunde Spiegelung. Sonst ist bei der geringsten Abblendung sofort das bekannte 6Eck..
Auch die Spiegelung des Wassers ist kreisrund. Also Offen..
Ich denke das ist sehr gut für das Geld. Wenn dann noch die kleinsten Unebenheiten wie das Thema mit der Adapterplanlage beachtet wird, erhält man ein sehr schönes Werkzeug um mit der Freistellung zu spielen...
ich muss gestehen, ich finde das immer "geiler" von diesen Möglichkeiten gebrauch zu machen. Früher verpönt, weil man halt manchmal mit dem Fokusieren eher daneben liegt und der Ausschuss hoch ist, aber heute ja alles kein Thema mehr. Fokus - Bracketing und dann passt das.
Ach ja, Du fragtest nach Farbsäumen.. kann in den Lichtern keine erkennen...moment ich mach mal einen Crop.. hoffe man kann es erkennen.
Sind Crops aus den reflektierten Spitzlichtern des Wassers im Blau-Weiß Motiv und des Autos im Begrenzungspfeiler-Motiv
LG
Henry
Geändert von hinnerker (29.03.2009 um 20:22 Uhr)
Hallo, ich habe auch ein Color Porst SN: 90500777, bin ganz zufrieden damit. Bei Blende 1.2 nicht das Schärfewunder, aber wenn ich nacht's Richtung Strassenlaterne ein Bild mache, keine Halo's wie beim SMC Takumar 1.8-55, nur direkt an der Lampe etwas Überstrahlung. Bei Blende 2.0 werden Sterne zu Punkten, bei 2.8 noch etwas besser.
Kamera Eos 450, Anschluss ist Penkax/K.
Mein's hat 8 Blendenlamellen, siehe Bild.
MfG Pitti
Es ist schon ein "Schärfewunder" für ein 1.2er. Meines zumindest.
Bei 1.2 ist die Schärfeebene derart "knapp", das dieser Eindruck schnell entsteht, wenn der Fotograf auch nur "knapp daneben liegt.
Wir reden hier bei Offenblende von wenigen mm, um die es geht, die Schärfe und "reif für die Mülltonne" trennen.
1.2er erfordern einiges an "Können" oder besser "Bewußtsein" darüber, wie genau das System menschliches Auge/optisches Suchersystem(Dioptrienausgleich)/genaue Justierung Sucher zu Sensor abgeglichen ist.
Hier geht es um die "Königsklasse" im Low - Light - Bereich.
Wie ich bereits schrieb, kann selbst eine minimale Toleranz des Adapters bei Offenblende schon verhehrende Auswirkungen haben.
Diese Objektive müssen immer als Teil eines gut abgestimmten Systems verstanden werden, sonst geraten sie schnell grundlos in den Bereich des "empfundenen Mittelmaßes".
Was diese Objektive zu leisten imstande sind, erschließt sich dann, wenn man auch nur leicht auf ein 1.4er oder 1.8 oder 2.0er abblendet.
Da sind diese Teile, insbesondere das Porst absolut Rasierklingen-scharf.
LG
Henry
Ja Henry das stimmt, bei Blende 2.0 ist das Objektiv schon verdammt scharf.
Der Schärfebereich ist sehr sehr klein, da kann ich mich dir nur anschliessen.
Ich habe ca. 55 Euro incl. Versand bezahlt, das war mir es für einen Versuch wert und das Objektiv hat mich überzeugt.
Bei mir auf den Bilder sind sehr hohe Helligkeitsunterschiede zwischen hell und dunkel - die man normalerweise nicht hat
Siehe Beispielbilder: Nacht 1 Blende 1,2 - Strichform durch Erddrehung
und Crop daraus, dann Crop aus Bild Blende 2.
Die Linien mit den Punkten stammen von der Beleuchtung eines Flugzeuges
Die Schleier auf dem Bild sind von einer leichten durchziehenden Bewölkung
Zur Info Peter
Gratulation, Du hast da ebenfalls ein sehr gutes Exemplar erwischt, wie es scheint.
Diese "krasseren" Helligkeitsunterschiede resultieren aus den gänzlich unterschiedlichen Rechnungen für so ein 1.2er Objektiv, da diese für den Betrieb in der Dunkelheit optimiert werden. Dort werden entsprechend dunkle Motivteile belassen und die helleren letztlich durch die Lichtstärke entsprechend hell abgebildet. Der Kontrastunterschied ist bei diesen Linsen enorm. Deshalb mögen sie einerseits kein grelles Sonnenlicht, das immer zu Überstrahlungen bei Offenblende führen wird, sind aber dann in der Dämmerung und Dunkelheit sowie bei wolkenbedecktem Himmel abgeblendet hervorragend zu gebrauchen.
In der Regel sind diese Objektive leicht abgeblendet schärfer als Normalos bei entsprechend gleicher Blende.
Ohne jetzt die hier vorgestellten 1.2er von Urmelchen zu kennen, finde ich das Porst Teil eine wirklich lohnenswerte Optik für den Preis. Das Einsatzgebiet ist nach meiner Ansicht beschränkt, weil ich es lieber dort einsetze, wo ich den Hauptanwendungsbereich sehe (SIEHE BILDER in "DAS MINI-UT EEKHOLT 18.04.2009"). Als Allrounder sind mir andere Objektive, trotz der Schärfeleistung lieber, weil diese eben nicht ständig erwarten, das ich die in der Sonne zu erwartenden Überstrahlungen ständig im Hinterkopf haben muss. Überbelichtete Bildinformationen lassen sich selten noch in irgendwas verwertbares Verwandeln.
LG
Henry
Geändert von hinnerker (20.04.2009 um 10:39 Uhr)