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Spitzenkommentierer
Tokina AT-X 1:2,8 24-40mm Zoomobjektiv mit Linsentrübung

Nach längerer Zeit hatte ich kürzlich das o.g.Tokina-Weitwinkel-Zoomobjektiv mal wieder im Einsatz.
Dabei waren die Bilder speziell bei Gegenlicht und seitlichem Lichteinfall extrem kontrastarm und voller Flares, viel stärker als ich das in Erinnerung hatte.

Tatsächlich ergab ein Durchleuchten des Objektivs eine trübe Linse im Inneren des Objektivs, die Trübung drehte sich beim Fokussieren mit.
Also war eine Linse im vorderen Teil des Objektivs betroffen, dernn der vordere Teil des Objektivs wird beim Fokussieren gedreht.

Da heranzukommen erwies sich als erfreulich einfach.
Nach dem Entfernen der Gummierung am Fokusring zeigte sich, dass die Entfernungsskala (ist gleichzeitig auch Begrenzung bzw. Anschlag für Nahgrenze und Unendlich) und die vordere Linsengruppe (blau im Linsenschema) nur mit Klebestreifen verbunden sind.
Schneidet man diese durch, lässt sich die vordere Linsengruppe komplett aus der Fokusschnecke herausdrehen.




Betroffen war bei mir das letzte Linsenelement, das aber dummerweise aus zwei verkitteten Linsen besteht, und natürlich war die Trübung in der Verkittung, also von außen nicht zu reinigen.

Ein Trennen und Neuverkitten der beiden Linsen kam für mich nicht in Frage. Ich konnte aber für einen schmalen Taler ein zweites defektes Objektiv erwerben, bei dem das entsprechende Linsenelement intakt war, und diese einfach austauschen.
Dann alles wieder zusammenbauen, auf Unendlich abgleichen, mit neuen Klebestreifen fixieren und die Gummierung des Fokusrings wieder drüberziehen.
Hat sich gelohnt.
LG
Stefan
Sony A7, A6700, A6500, VNEX
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