Vor knapp 20 Jahren hatte ich das erste Mal mit festsitzenden Heckscheibenwischer-Achsen bei alten Kombi-Pkws zu tun.
Das waren Achsen aus Stahl, die in Aluminium-Druckguss-Teilen sich drehen sollen und durch Scheibenwischwasser-, Regen- und Schnee-Schmelzwasser, das durch die porösen Lagerabdichtungen eingedrungen war, sich nahezu festgefressen hatten, waren also nur noch mit Kraft zu drehen - der Scheibenwischermotor schaffte das trotz Untersetzungegetriebe nicht mehr.
Als ich da mit WD-40 dran ging, wurde es schlimmer!
Erst, als ich die Stahlachse mit großer Gewalt aus dem Aluminium-Druckguss-Teil herausgeprügelt hatte, war der schmierig-klebrige "Dreck" aus Aluminium-Schwefel-Hydroxid (oder sonst was, bin kein Chemiker) und Stahl-Rost entfernbar.
Seit dem (hatte danach vier Kombi-Pkws mit dem gleichen Problem) gehe ich da zuerst nur mit Kontakt-60 dran, das löst auch den "Grünspan" in neueren Modellen von um die Stahlachse gezogene Kupfer- und Messing-Streifen.


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