Zitat Zitat von Jan Böttcher Beitrag anzeigen
Ich rate eher ab.

In der THEORIE hast Du bei ordentlich gemachter "moderner" Hausinstallation Schukosteckdosen MIT Erdung. In der Praxis kann man das prüfen, sollte man aber nur machen, wenn man ansatzweise Plan von der Materie hat und es sich nicht via www erklären lassen muß. Im Idealfall kennst Du jemanden mit einem Duspol, der prüft mal Phase gegen Erde und wenn Dein FI-Schutzschalter (stell' jemanden mit einer Taschenlampe daneben, mach Dich bereit, den Timer des Videorecorders und der Mikrowelle neu zu stellen) auslöst, ist alles gut ;-) Wenn Du keinen FI-Schutzschalter hast, dann ist die Installation "nicht ganz so modern" (Lass' es einen Profi machen!).


Häng' eine Matte oder ein Armband an die Heizung aber nicht an die Steckdose.
Ja, da muss man wirklich mit Bedacht vorgehen.

Ua. die komplette Elektroinstallation hier wurde in den 90ern neu gemacht. Im Schaltkasten hängt neben dem Firmenschild des Professionisten die Dokumentation dazu.

Das ist ein Plus.

Den FI-Schalter lass ich bei jeder Zeitumstellung runterklappen per Prüftaste.

Immerhin

Ich kann jetzt natürlich davon ausgehen, dass der Schutzleiter in der betreffenden Dose nicht, falsch oder korrekt angeschlossen ist. Im schlimmsten Fall ist er spannungsführend und hätte mir über die Schutzerdung meines Blech-PC bereits so manch heiteres Erlebnis beschert, der hängt über einer Verteilerleiste an dieser Dose.

Das ist ein Argument

Ich denke daher, dass ich es wagen kann, die Steckervariante zu wählen

Und wer weiß schon, wie der Heizkörper drauf ist.

Der ist natürlich aus Metall und lackiert. Vielleicht steht er aber unter Spannung, und nur der hochohmig wirkende Lack ließ uns hier noch am Leben? Ja, die Zuleitung ist blankes Metall, aber wir drehen nur am Kunststoffgriff des Ventils.

Alles nur auf den ersten Blick einfach