Meine Altglasliebe hält sich in Grenzen.
Zudem gibt es Fragen und Mythen die man nicht erklären kann. Für meine Canon 650D kann ich einige Objektive gut adaptieren. Es geht Olypus OM, Nikkon AIS, Zeiss C/Y oder auch Leica R.
Vergleicht man bei ähnlichem optischen Aufbau und 50mm Brennweite diese Firmen, so bekommt man Olympus fast nachgeworfen, dann in der Preisfolge Zeiss und fast identisch Nikon. Mit großem Abstand auf dem Preisspitzenplatz letztlich Leitz. Und wenn ich nun unter "normalen" Bedingungen je eine Aufnahme bei z.B. Blende 4 - 8 nebeneinander stelle, so wird es nahe unmöglich sein die Preisdifferenz von fast 1:10 herauszulesen. Wenn es weniger um die Aufnahmen, aber um so mehr um das feeling und den roten Punkt geht, dann hat diese Differenz schon die Berechtigung.
Und so greife ich dann doch lieber zu einem AF Neuglas, wobei mir bewußt ist, dass neuere Gläser mit besserer Vergütung im Einsatz sind und die heutigen optischen Rechnungen durchaus auch günstigere Konstruktionen liefern.
Ein Test mit Zeiss Planar 50/1,7 zu Canon EF 50/1,4 zeigte bei unkritischen Lichtverhältnissen in der Bildmitte eine bessere Auflösung beim Planar ! Aber sobald etwas Gegenlich dabei war hat das Canon haushoch gewonnen. Für mich keine große Überraschung. Da ich zudem die Bilder bis max. DIN A3 betrachte, oder für einen hochwertigen Beamer brauche, nehme ich gerne die Bequemlichkeit von AF in Anspruch und verkneife mir für viel Geld das rote Punkt feeling.
Vielleicht gibt es Fotografen, die ähnliche Gedanken haben.
Peter


Zitieren