Da widersprichst Du Dir grad selbst in der Theorie.
Mit deutlich weniger Zeit und denen die grad kein Netz haben, kommt mit der Strategie auch kein höhrer Preis mehr zustande.. eben weil das Netz nicht da ist und keine Zeit mehr für das Reagieren auf die Gebotsvorgänge blieb. Mithin findet kein herantasten oder der Nachschlag im Gebot mehr statt.
Es bleibt dann nur die Frage, wer sein letztes "Schnäppchen-Gebot" am Höchsten gestaltet hat und man ist eben genau den Euro drüber.
Einziges Problem, und da gebe ich Dir recht, sind die Irrational Getriebenen, die am Ende dann meinen Mondpreise eingeben zu müssen. Und wenn dann sogar zwei darunter sind, freut sich der Verkäufer absolut.
Hatte ich mal beim Verkauf eines uralten Sony Vorverstärkers, den ich für 80 Euro aus der Bucht gefischt hatte.. ein geniales Gerät, aber ich entschied mich unter 8 weiteren Vorverstärkern für einen alten Dynaco Röhrenvorverstärker und verkaufte daher das Gerät wieder.
Die Gebote bis 2 Minuten vor Schluss standen bei 76 Euro.. dachte schon ich komm da grad so wieder raus aus dem An- und Wiederverkauf des Sony Vorverstärkerkaufs, den ich ja eigentlich nur gekauft hatte um "meinen" Vorverstärker durch Vergleiche zu finden..
Am Ende rasselten dann zwei Bieter mit der gleichen Strategie - der Mondpreis-Strategie, wie ich sie nenne - aneinander.
Der erste gab mit 335 Euro sein Gebot ab und ein zweiter mit einem noch höheren Gebot. Beide in der Absicht dadurch auf jeden Fall irgendwie bei vielleicht 110 Euro als Höchstpreis zu landen.. denkste..
Zwei Leute mit der gleichen Strategie unterwegs und ich hab mich dann darüber gefreut.
Und das ist nämlich der Wahnsinn, wenn Leute am Ende unbedingt wollen und sich so einen verrückten Mist überlegen.
LG
Henry



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