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Thema: Entstehungsgeschichte VNEX

Baum-Darstellung

  1. #29
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Standard

    Irgendwo hier hatte ich geschrieben, wir sehen keine Möglichkeit, das System auch für µFT verfügbar zu machen.

    Nun ist mir aber doch ein Weg eingefallen....

    Einleitend noch ein paar Worte zum NEX System..

    Der Standard - NEX - Fokussiertubus erhält gegen das "Rausdrehen" aus dem Adapter einen umlaufenden Bund, der breiter ist, als das Innengewinde des Inlets, in dem er läuft und dieser Bund bei erreichen des maximalen Auszugs gegen vollständiges herausdrehen sperrt.
    Wegen des größeren Durchmessers dieses Bundes ist es systembedingt erforderlich, den Tubus von "hinten" in den Adapter/das Inlet bei der Montage einzuschrauben.

    Beim Olympus µFT Adapter geht dies aber nicht, da der Endbereich kameraseitig dünner (~36,2mm) ist, als der M39 Gewindebereich des vorderen Teils (~38,15mm).

    Man kann also den Fokussiertubus nur von vorn einschrauben. Zugleich muss er sich - will man den maximalen Drehweg erhalten und eine gute Naheinstellgrenze realisieren - konisch auf eben diese 36,2mm "verjüngen" auf das Maß des Kamerabajonetts. Somit fällt die Möglichkeit flach, kameraseitig den Tubus von hinten durchzuschrauben und noch mit einem umlaufenden Bund gegen das Herausschrauben im Nahbereich zu sichern.

    Es geht bei dem mir vorliegenden Adapter also nur das Einschrauben des Tubus von vorn.

    Damit tritt das Problem der Sicherung gegen das versehentliche Ausschrauben bei der Arbeit mit dem System für Olympus µFT deutlich in den Vordergrund

    Der Tubus muss zwangsläufig von vorn eingeschraubt werden, gleichzeitig aber eine Sperre gegen versehentliches Herausschrauben bei Erreichen der Nahgrenzbereiche erfunden werden.


    Hier ein denkbarer Lösungsweg.. als schematische Darstellung, in welche Richtung wir das gedanklich weiterentwickeln werden.

    Name:  kurvenabtastung.JPG
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    Kurvenabtastung wäre hier ein Lösungsweg.

    Für das Bild wurde zur Verdeutlichung ein altes Teil einer Sperre von einem Canon FD Umbau genommen. Das spätere Original könnte deutlich "schlanker" ausfallen.. wie eine Federkontaktwippe!

    Das Federblech bekommt an der in die Gewindeflanken greifenden Stelle einen PIN, der Fokussiertubus an der exakten Stelle im Gewinde eine Aussparung, in die der PIN bei erreichen des maximalen Auszugs einrastet und sperrt !

    Zwar müsste er manuell wieder zurückgesetzt werden, um weiter foskussieren zu können, aber es ist gedanklich ein erster Ansatz zur Lösung des Problems, den Tubus vor dem zufälligen herausschrauben zu sichern..

    Was in dem Bild oben gezeigt wird, ist nur das Prinzip zur Verdeutlichung.. die Ausführung könnte in einem eigenen Ring, der auf dem M39 Oly eigens gefertigten Adapter-Inlet aufgebracht wird, als Modifikation realisiert werden. In ihm wird dann auch der "Druck-Knopf" für die manuelle Entriegelung des Tubus bei Erreichen des Bereichsendes eingebaut werden.



    Entriegelbare Federwippe? Was ist das?

    Name:  federwippe.JPG
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    Noch ein Teil aus einem alten Canon nFD Objektiv zeigt, wie das aussehen könnte. Direkt am Gewinde anliegend, wäre der PIN, der in passender Maximalauszugstellung in ein Loch im Tubus greift und so den Drehweg begrenzt und sichert...

    Die Rückstellung geschieht dann mit einem Druck-Knopf (hier im Bild noch nicht gezeigt). Auf diesem Weg ließe sich also der Tubus bei Eindrücken eines seitlichen Pin von vorn einschrauben und gleichzeitig wäre er gegen das versehentliche Ausschrauben gesichert.

    Nun gilt es, einen µFT Adapter zu finden, der ein austauschbares Inlet hat, ähnlich dem NEX Adapter, den wir für das NEX System verwenden werden, um eine solche zusätzliche Version herzustellen.

    Sollte sich da ein Adapter finden lassen, so wäre es eben entgegen der anfänglichen Meinung vorstellbar, dieses System auch auf die µFT Modelle zu erweitern.

    Ich werde das in den nächsten Tagen nochmal mit "Athlone" = Stefan durchsprechen, ob sich diese Modifikation auch sinnvoll in das NEX System integrieren läßt.

    Es könnte zum einen dabei helfen, Kosten einzusparen durch die Nutzung modifizierter INLETs für beide Systeme, die Federkontakte wären einheitlich, die verwendeten Tuben bräuchten nicht mit teueren Begrenzungsmuttern gesichert und demontiert werden, wenn sie gegen andere ausgetauscht werden sollen.. mal sehen.. aber vielleicht ein Weg in die richtige Richtung in der weiteren Entwicklung auch für andere Systeme.

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (23.04.2012 um 07:07 Uhr)
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

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