Zitat Zitat von Thoran Beitrag anzeigen
Hallo,

ich habe hier 3 Pentacon-Objektive (2.8/29,1.8/50, 4/200). Was ich festgestellt habe ist, dass Sie eigentlich nicht wirklich offenblendentauglich sind. Kann das sein? Ich habe jedenfalls relativ matschige Bilder bei Offenblende (auch bei Stativeinsatz). Ist das eine bekannte Schwäche bei Pentacons oder sind meine 18 MP einfach zu viel des Guten? Am schlimmsten ist dabei das 1.8er am Besten eher noch das 4/200. Ich habe noch ein 2.8/50 was aber ein Exportmodell ist und knackscharf. Serienstreung oder normal für die Modelle, die in der DDR ausgeliefert wurden?
Ich baue mir nämlich gerade eine kleine Sammlung an manuellen Objektiven und ich würde mich ärgern, sinnlos Kohle hinauszuwerfen. Tendenziell mag ich Pentacon aus historischer Sicht. Mein Vater war Fotograf und hatte viele davon. Bei Bedarf stelle ich natürlich gerne mal ein paar Bilder ein.
Bis denn
Thoran
Wie die Vorredner schon ausführten und Du selbst vermutest, sind die Pentacon Objektiv derart schwankend zum einen in der Herstellung gewesen. Zudem sind so viele "Gurken" mittlerweile im Umlauf, die von einem an den anderen "weiter-vertickt" werden über Ebay, das es nur so ein Grausen ist.

Die ostdeutsche Produktion der "kleinen Objektive" und deren Serienstreuung.. man kann Bücher drüber schreiben. Ich hatte vor kurzem hier ein Flektogon 2.4/35mm, bei dem war, trotz äußerer Unversehrtheit eine Linse falsch herum eingebaut. Erst als das Element gedreht wurde und die Frontgruppe mittig zentriert wurde, ergaben sich akzeptable Ergebnisse abgeblendet.

Das Risiko hier echte Gurken bei der ansonsten machbaren und zu erwartenden Qualität zu erwischen, ist mit am höchsten von allen Objektiven auf dem Gebrauchtmarkt nach meiner Erfahrung.

LG
Henry