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Thema: Ausbeulen eines 154mm 1:1.9 Projektionsobjektives

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Standard Ausbeulen eines 154mm 1:1.9 Projektionsobjektives

    Wenn so ein großes (Durchmesser des Fronttubus fast 10 cm) Objektiv durch Sturz am vorderen Rand verbeult ist und man die Frontlinse zwecks Reinigung ausbauen will, sind robuste Maßnahmen erforderlich, um den 2 mm dicken Tubus aus Aluminiumlegierung zu entbeulen:


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    Gruß, Michael

  2. 4 Benutzer sagen "Danke", waldbeutler :


  3. #2
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    Das draufschlagen mit dem Fäustel über Holzstab ist ja wohl das kleinere Problem aber wie spannst du das Objektiv ein oder wie legst du das ein? sonst ist ja noch mehr verbogen. Ich habe immer so meine Probleme wie ich das im Schraubstock so machen soll und meine Ergebnisse sind stark verbesserungsfähig.VG Ulrich

  4. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Name:  DSC_11062.jpg
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    Das Objektiv wird mit dem Handballen so auf die Werkbank gedrückt, dass der Teil, der ausgebeult werden muss, knapp über die Kante der Tischoberfläche ragt.
    Gruß, Michael

  5. 4 Benutzer sagen "Danke", waldbeutler :


  6. #4
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    Besten Dank für deine Zeichnung wie du das machst!
    Dies sind eben so die gewissen Tricks, welche Voraussetzung sind für einen Erfolg der Arbeit und ein rundum zufriedenes Ergebnis!

    Mein noch so vorsichtiges einspannen des Objektivs im Schraubstock auch mit Isolierung war fast immer mit Schäden verbunden und es gab dann auch noch Kerben von den Backen des Schraubstocks, das ist bei deiner Vorgehensweise gar nicht möglich, super.

    Beste Grüße Ulrich

  7. #5
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Wenn man etwas Rundes absolut fest fixieren möchte, müssen die Backen des Schraubstockes auch eine runde Öffnung haben.

    Also I( o )I zum Besipiel.


    Solche kann man einfach aus Holzstücken zurecht sägen.

    So lange der Tubus, den man ausbeulen muss, einen viel kleineren Durchmesser hat als dieses 154/1.9, funktioniert das.

    Problematisch wird es dann, wenn die Backen des Schraubstockes plus die dazwischen geschobenen halbrunden Holzsstücke nicht weit genug auseinander gedreht werden können, dann könnte man sich statt des Schraubstockes vielleicht mit einer sehr großen Schraubzwinge behelfen.
    Gruß, Michael

  8. Folgender Benutzer sagt "Danke", waldbeutler :


  9. #6
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    Habe hier eine ähnliche Problematik. Epidon 3.6/420 mit total verbeultem Tubus. Aufgrund des miserablen Zustands mit Pilz und Dreck im Inneren MUSS ich es öffnen, wenn ich es nutzen will.
    Bisher habe ich mit dem selbstgebauten Werkzeug den Ring rein und raus gedreht und dabei mit einem Hammer den Tubus ausgebeult. Mit Handtuch und leichten Druck auf die Linse, um sie etwas zu dämpfen, dass die Einschläge vom Hammer nicht noch zu Sprüngen führen. Aber ich stecke im wahrsten Sinne des Wortes fest und ich bin an dem Punkt angekommen, wo ich des Gewinde mit dem Ring teilweise nachschneide(?) und auch nur noch Gewalt funktioniert. Deshalb liegt der Spaß seit einer Weile in der Ecke und wartet darauf, dass ich mich wieder traue weiter zu machen...



    Auf dem Bild hier ist der Tubus schon nahezu wieder kreisförmig...




    Das größte Problem ist aber, dass ich den Anfang vom Gewinde und gerade den ersten Gewindegang so gut wieder hinbekommen muss, dass ich den Ring hinterher auch wieder rein kriege. Sonst war das alles für nix.

    Es hat nicht zufällig jemand einen passenden Gewindeschneider rumliegen?



    Achja, für Tips, wie ich das evtl. besser hinbekomme, bin ich immer dankbar!
    Geändert von CsF (24.09.2026 um 16:53 Uhr)

  10. #7
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    Zitat Zitat von CsF Beitrag anzeigen
    ... Es hat nicht zufällig jemand einen passenden Gewindeschneider rumliegen? Achja, für Tips, wie ich das evtl. besser hinbekomme, bin ich immer dankbar!
    Mein rückenmarksgesteuerter Reflex: Drehbank und der 60° Meißel.

  11. Folgender Benutzer sagt "Danke", Jan Böttcher :


  12. #8
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    Soweit nur noch eine sehr kleine "Restdelle" so etwa bis 0,5mm beseitigt werden muß hat sich bei mir auch eine Art Abtrag durch ausschaben sehr bewährt. Bei Alu oder Messing geht das sehr leicht.

    Zur Bestimmung von Gewinden und deren Steigungen gibt es so eine Art Mäppchen mit Blättchen-Lehren aus Stahl und mit der passenden Lehre kann man relativ einfach das eingedellte Gewinde durch ausschaben händisch vertiefen. Bei den weichen Materialien bekommt der Stahl der Lehre keinen Schaden und die Blättchen sind meist sehr scharf an der Seite geschliffen.

    Beste Grüße und viel Erfolg
    Ulrich

  13. #9
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    Meister Röhrich rotiert im Grab oder zieht Dir die Hammelbeine lang (je nach seiner momentanen, mir nicht bekannten Verfassung), wenn Du mit Meß- und Prüfmitteln Manipulationen an Werkstücken vornimmst.
    (hier ein Emoji, der sich die Hand vor Augen hält und vorsichtig zwischen den Fingern durchluschert)

    Nach der Drehbank (gute Führung des Werkzeuges) käme beim offiziellen Pfusch der "Gewindestrehler" ins Spiel. Und es könnte knapp werden, den für 1, 0,75 oder 0,5mm Steigung (oder was hat Dein Gewinde?) und dann auch noch für Innengewinde zu bekommen.

    Wahrscheinlich könnte man sich auch eine Schraubendreherklinge "passend" schleifen und die in die Gewinderillen drücken und ggf. mit einem leichten Hammer mit Schlägen auf das Heft den Druck verstärken. Man könnnnnnte auch darüber sinnieren, mit einem Glasschneider (die Sorte mit Rollen, und dann vorher den Flankenwinkel unter der Lupe angucken) durch die Gewindegänge zu rollen (da sind dann fließende Übergänge vom Pfusch zum Kunsthandwerk, aber den Bereich der "Feinmechanik" haben wir gewiß verlassen).

  14. Folgender Benutzer sagt "Danke", Jan Böttcher :


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