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Thema: Windows 11 - Systemanforderungen ...

  1. #11
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Lustiges Thema.

    Hab in der letzten Woche gerade viele alte Geräte neu aufgebaut und mich da noch mit Prozessoren aus der Athlon 64 Familie (muss wohl so um 2003 oder 2004 gewesen sein) beschäftigt.
    Konkret ging es dabei um den Neuaufbau meines alten Musikstudios aus den Tontechniker-Zeiten.

    Ich war ausserordentlich erstaunt, was doch damals mit diesen Computern möglich gewesen ist mit einem minimalen Arbeitspeicher von nur 2GB, die ein 32bittiges Windows nur adressieren konnte.

    Harddisk Recording ist schon eine anspruchsvolle Angelegenheit, wenn man wie ich damals Live-Mitschnitte über 24 oder 48 Spuren gemacht und diese später im Studio bearbeitet hat mit allen möglichen digitalen Plugins.
    Aber es besteht kein Unterschied darin, ob ich eine MOTU 24i DSP Einheit nun an einem alten Rechner mit einem Athlon XP und nur 2GB Speicher arbeiten lasse, oder mit einem I7 - der letzten Generation 11.

    Es haben sich inhaltlich lediglich die notwendigen Steckkarten zum Anschluss an den PCI Bus verändert. Wo in den alten Systemen rund um Athlon und Co. PCI Steckkarten mit 5V zum Einsatz kamen und perfekt liefen, brauchte man schon eine Generation weiter und dem Schritt auf PCIx wieder eine neue Karte, die mit 3,3V Betriebsspannung auskam. Dann verschwanden die ISA Slots komplett von den Mainboards, so dass in den neuesten Rechnern mit modernsten Prozzis, neue PCIe also PCI Express Karten des Typs 1 erforderlich wurden.

    Wenn ich mir den heutigen, ständig nach neuer Hardware schreienden Markt für Unterhaltungselektronik (hier Computer) ansehe, stelle ich fest, das ich diesen Mist eigentlich nicht brauche. Trotz moderner Hardware die ich auch mein eigen nenne, stelle ich immer wieder fest das es - wie beschrieben - überwiegend die geänderten Schnittstellen in den Rechnern sind, die einem das Leben schwermachen und Neukäufe erforderlich machen. Klar, es gibt beim Transfer zwischen Datenträgern erhebliche Fortschritte in der Geschwindigkeit. So ist es natürlich toll, das die SSDs eingeführt wurden, inzwischen M2 SSD Steckplätze vorhanden sind, was Dateioperationen deutlich schneller macht.

    Nur nimmt man es realistisch, ist unterm Strich keines der Recording Studios, egal ob 1.Generation mit Athlon XP oder 64 oder heutige Technik irgendein Unterschied zu spüren.

    Das Einzige, was ich aber immer schon anders gemacht habe: Ich habe zwei Rechner am Laufen... gelegentlich wird der Musikrechner eingeschaltet, wenn es was zu recorden gibt. Der hat nie eine Internet - Verbindung gehabt und wird sie auch nie mehr bekommen.

    Ich pfeife daher auf irgendeinen Microsoft Support älterer Betriebssysteme. Warum sollte ich so ein tolles System der Gefahr aussetzen, dass Microsoft mal wieder irgendetwas verschlimmbessert.
    Diese Jagd nach dem neuesten... braucht man nicht mehr und viel wichtiger ist, was die Antiviren - Entwickler und VPN Experten noch weiter entwickeln.
    Wenn man sich einmal an den Gedanken gewöhnt hat, nicht immer alles in einem Gerät abstricken zu wollen und nach der "eierlegenden Wollmilchsau" zu gaffen, werden Entscheidungen einfacher.

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (23.11.2021 um 13:27 Uhr)
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  2. 3 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  3. #12
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von cyberpunky Beitrag anzeigen
    Ich sehe das genauso. Ich habe auch nur noch Laptops und auch nicht gerade die High-End Geräte. Der Beste ist ein Lenovo X230 mit SSD und 16 GB RAM und Win10Pro.
    Es gibt auch noch ältere Laptops wie Lenovo T510 die ganz prima mit Linux Mint oder Debian laufen. Der einzige Grund warum nicht alle Linux haben ist die Fotosoftware
    wie Capture One oder Software von Canon und Fuji. Ich hoffe das Darktable etc. bis 2025 mit Linux weiter aufholt. Notfalls nutze ich dann Win10 halt nur noch für Fotoentwicklung.

    Ich möchte auch keinen neuen Laptop kaufen weil die neuen nicht nachhaltig produziert werden.
    Beispiel: Akku nicht austauschbar, nur durch öffnen des Gerätes, Tastatur verklebt und nicht mehr zu tauschen wenn defekt, RAM nicht einfach erweiterbar etc.
    Beim aktuellen HP Laptop meines Sohnes ist nach knapp 2 Jahren die Taste "M" defekt. Die Tastatur ist verklebt, man kann sie nicht tauschen.
    Antwort des Supports : Externe Tastatur anschließen oder neuen kaufen.

    Beim T510 war nach 6 Jahren auch die Tastatur durch, gab es aber problemlos als Ersatzteil für wenig Geld. Der Austausch dauerte keine 10 Minuten.
    Kann ich nur unterstützen. Unsere ältesten Lenovo/IBM Thinkpads wurden nun gerade ausser Dienst gestellt. R60, T60p und ein noch älteres A40 oder so... die haben klasse als Soundzuspieler mit SSD Platten ausgestattet, an der heimischen Musikanlage funktioniert, wo unsere CDs vor zig Jahren "gerippt" also von mir digitalisiert wurden nach MP3 ihren Dienst taten. Mittlerweile waren die Displays der Lenovos aber so dunkel geworden (IPS Panel) und der Verstärker mit USB ausgestattet, so dass dieses Medium zunehmen Einzug hielt. Waren also übrig die R60 und T60 trotz SSD Aufrüstung und maximal Ausbau nun aufs "Altenteil" geschickt (Verbannung zum Werkstattrechner für kurze Recherchen im I-Net)

    Heute werkeln für das Sofa halt zwei neuere Thinkpads (W-Serien 410 und 520). Wenn die genauso lange durchhalten wie unsere 20 Jahre alten R und T - Thinkpads... bin ich zufrieden, werde es aber wohl nicht mehr erleben.

    Insofern bin ich da voll bei aibf und wohl den meisten hier... Gates geh weiter...

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (24.11.2021 um 00:28 Uhr)
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  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", hinnerker :


  5. #13
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Das Hauptproblem scheint wohl die Einführung des TPM Moduls zu sein, ein weiterer Schritt hin zur "Totalüberwachung" der Menschen / Maschine - Beziehung und die Lizenz zum "Gelddrucken".
    Kopien von Datenträgern werden so gut wie unmöglich, da künftig Programme eng an die Maschine gebunden sein werden. Ebenso wie damit die Digitale Identität immer tiefer verwurzelt werden wird.
    Irrtümlich wird das den Endkunden nachher als ein "Sicherheitsfeature" verkauft werden wird. Es geht aber um die Wiedererkennbarkeit im Internet und diverse Sperren.

    Deshalb ist es ratsam, sich den Beitrag über das TPM auf der Wikipedia einmal zu Gemüte zu führen, bevor man sich auf Windows 11 stürzt und sich fragt, ob man genau das wirklich will.

    Hier der Link zum Artikel... https://de.wikipedia.org/wiki/Trusted_Platform_Module

    Und es werden immer mehr Anwendungen, die nur noch mit aktiviertem TPM laufen. Also Obacht... es ist nicht nur ein neues Windows.
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  6. 3 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  7. #14
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    Auch im Audio-Bereich gibt es Use Cases, die nach Performance und Speicher schreien, aufwändige Simulationen von analogen Synths, die Nutzung von GB-grossen Sample Bibliotheken oder auch Plugins. Auch will man evtl. den letzten Schrei haben. Ich selber nutze aber lieber die echten alten (Vintage) Synths und auch Sampler (Spass mit Floppy Disks und alten SCSI Platten oder deren Emulation). Treiber-Spass mit den guten alten Emagic Midi-Interfaces ist auch garantiert. Daher gibt es noch einen Vista-Notebook im Studio. Mein normaler Desktop PC (extra noch mit Floppy und Steckplätzen für DSP Karten) läuft unter Window 7 und hat Dual Boot zu XP. Leider kann man nicht weit genug von damals bis heute spreizen und so liegen alle alten Rechner (bis zum Atari und C64) noch im Archiv.

  8. Folgender Benutzer sagt "Danke", Bessamatic :


  9. #15
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Oh la la,

    scheinbar haben wir hier doch mehr User, die sich mit Audio und Musik beschäftigen.

    Hat zwar nichts mit dem Thema des Threads zu tun, aber soll mal zeigen, was da mit einem alten XP Rechner mit "laschem" 2GB Speicher damals und auch heute noch perfekt möglich ist.

    Diese Gerätschaften waren und sind quasi ein komplettes Tonstudio mit dem auf 72 Kanälen aufgenommen und abgemischt werden kann.
    Hier die Hardware...

    IMG_1559.jpg

    Das sind insgesamt 32 analoge Eingangskanäle die per Klinke symmetrisch belegt werden können (oder eben halt auch mit Mischpultkanälen wenn man ein so großes Pult sein eigen nennt). Ich habe für große Sachen bei Live Veranstaltungen eine alte MIDAS PRO 04 Konsole mit 32 Analogkanälen im Lager stehen

    Firefox Wallpaper.jpg

    Im Haus bei kleineren Aufnahme-Sessions mit Freunden tut es ein kleines Yamaha O2r Digitalmischpult. Das im Bild gezeigte Motu 1224 dient als Erweiterung für analoge Ausspielwege und stellt dafür insgesamt 10 Outs zur Verfügung.
    Das ebenfalls im Bild sichtbare Hauptgerät Motu 24i besitzt außer den Links/Rechts - Ausgängen nämlich keine weiteren analogen Ausspielwege. Das zeigt konzeptionell war es für das reine Live "Recording" gedacht und bei der Abmischung später als DAW ist dann eigentlich auch nur rechnerbasiertes Abmischen auf zwei Kanälen gefordert gewesen, denn die Signalbearbeitung über Limiter, Kompressoren, Noise Gates findet in jedem Software-Kanal via Plugins statt. Hierfür verfügte die Software Nuendo3 für jeden Kanal über 6 Inserts und 8 Effektwege, mit denen die internen Hallgeräte VST Plugins und weitere Simulationen wie Verzerrer, Mikrofon Charakteristik umschalt Plugins (da konnte man Simulationen / Wandlungen der Soundcharakteristik von Mikrofonen drüber erzeugen.... da wurde dann aus einem billigen RODE NT1 schnell mal ein Neumann U41 oder U89 gezaubert..

    So sieht dann so ein Arbeitsplatz mit den Rechnern aus...

    Nuendo-beide-Schirme.jpg

    Und dann die Möglichkeiten der Software in Verbindung mit den Dual-Bildschirmen.. leider kann man es mit den alten Rechnern nicht auf 3 oder 4 Bildschirme erweitern, denn der AGP - Port gab damals ledigleich diese Doppelport-Karten her.

    Im Grunde aber eine reine vereinfachung fürs Arbeiten an den Gerätschaften im Hinblick auf leichtere Bedienbarkeit wegen der Übersichtlichkeit der vielen Fenster, die dort aufgerufen werden können wenn Editierungen über mehrere Kanalzüge stattfinden.

    Heutzutage kann man - wenn man es denn sehr kompliziert werden lassen will - alles auch mit Midi-Controller - Ankopplung und Verbindung mit Digitalmischpulten erledigen.

    Im linken Fenster erkennt man die Wellenformen (Wave) der aufgenommenen Spuren/Kanäle mit denen dann viele Editierungen vorgenommen werden können, wenn der Musiker z.B. mal nicht 100% auf dem Punkt war, bestimmte Passagen dupliziert werden, wenn ein sich wiederholendes Event mal hier oder da nicht so getroffen war... man nimmt dann einfach das beste Event, kopiert es und fügt es an anderer Stelle/Spur wieder passend ein.

    Im rechten Fenster sind dann mal der Transport und das interne Mischpult sowie ein eingeblendeter Kanal mit einem Kanal-Plugin sichtbar (hier ein Multiband Kompressor).

    Tja das konnte man alles schon vor langer Zeit auf einem kleinen Athlon XP Board mit einem 3200 MHz Prozessor "durchziehen". MIDI Geschichten inklusive.

    Das 19 Zoll Servergehäuse bediente sich schon einer eSATA Schnittstelle, wo einfach eine externe 400 GB HDD mit dem gesamten Betriebssystem gestartet wurde und das jeweilige Konzert aufnahm. Es ist abschließbar, so dass da auch Live das Publikum in den Clubs nicht dran rumfummeln und irgendwas verstellen konnten. Die eSata Platte wurde dann lediglich angeschlossen und der Computer hochgefahren. Nach der gelungenen Aufnahme Platte wieder ab und weggebunkert.
    Eine Maus, eine Tastatur und ein kleiner Bildschirm waren im Siderack verbaut, so dass man die Pegel der Kanäle im Recording System im Blick hatte und fertig war der Lack.

    Hoffe das hat nicht zu sehr gelangweilt aber so ein Thema ist immer mal wieder für ein Abschweifen gut um Aufzuzeigen, das auch angeblich alte Technik auch jahrzehntelang Dienst tut und die neueren Sachen nun wirklich keine großen Sprünge sind, wie es uns die Marketing - Experten immer wieder suggerieren wollen.

    Man muss sich nur gedanklich mal davon trennen, alles in einem Computer abzuhandeln. Ist im Grunde wie bei der Stereoanlage früher... da gab es die sogenannten Musikcenter, wo Radio, Kasette, Plattenspieler in einer großen Kiste verbaut wurden. Ging auch nur ein Teil davon kaputt, fiel für die gesamte Zeit der Reparatur die gesamt Anlage aus. Irgendwann schnallten die Leute das mal und der Trend ging schon damals dann wieder zu Einzelkomponenten.
    in der Smartphone Generation wird nun der nächste Versuch gestartet alles in einem Gerät zu integrieren. Dies ist erfolgreicher, weil der Mensch sein Navi braucht, das vorher im Auto verbaut war... Becker ist das beste Beispiel... wer braucht Becker Navis noch?


    Bei mir jedenfalls bleiben Geräte nach der Wichtigkeit ihrer bereitgestellten Funktionen immer Einzellösungen, wo man dann in der Regel autark bleibt bei Ausfällen. Im obigen Bild ist auch die Trennung über einen KVM Dual-Port DVI Switch zu sehen. Darüber kann ich "Modernes Gerät", das im Internet unterwegs sein darf, von sensiblen Produktivsystemen, wo jemand böses aus dem Internet heraus irgendeine Attacke starten könnte, trennen.
    In der Firma haben wird solche wichtigen Systeme schon immer mit Inselrechnern, z.B. Online Banking ausschließlich über ISDN Leitungen und Identkarten betrieben. Solche Rechner wurden niemals in das Firmennetzwerk aufgenommen. Und dies sind die sichersten Empfehlungen, da brauchts kein neues Betriebssystem, kein Microsoft Windows 11 oder sonstige geldintensive Neuanschaffungen.

    Schönes Plauder - Thema..
    Geändert von hinnerker (25.11.2021 um 11:16 Uhr)
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  10. 4 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  11. #16
    Fleissiger Poster
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    Win11 läuft nicht rund auf b350 mainboard und ryzen 3 1200 und gt1030 Grafikkarte also bleibts bei ubuntu mate und win7 offline dxo3.Ubuntu mag ich eh lieber benutzen als windows.

  12. #17
    Hardcore-Poster Avatar von aibf
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    Ich frage mich, weshalb Microsoft derart hart mehrere Generationen von Mainboards, Prozessoren und weiterer Hardware außen vor lässt.

    Was soll das bezwecken?

    Klar ist: der Markt ist eigentlich gesättigt mit ganzen Generationen von Rechnern und Betriebssystemen bis hin zu xp.
    Soll mit win 11 die etwas mit den Umsätzen kämpfende Branche der Hardware-Hersteller gefördert werden oder legt MS keinen Wert mehr auf die große Userzahl, die MS einige Jahrzehnte die Treue gehalten haben?
    Hatte MS bei Einführung von Win 10 nicht mal geäußert, dass dies der letzte Standard für die Zukunft sei?
    VG Ekkehard


  13. #18
    Hardcore-Poster Avatar von Groundhog
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    Zitat Zitat von aibf Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, weshalb Microsoft derart hart mehrere Generationen von Mainboards, Prozessoren und weiterer Hardware außen vor lässt.

    Was soll das bezwecken?

    Klar ist: der Markt ist eigentlich gesättigt mit ganzen Generationen von Rechnern und Betriebssystemen bis hin zu xp.
    Soll mit win 11 die etwas mit den Umsätzen kämpfende Branche der Hardware-Hersteller gefördert werden oder legt MS keinen Wert mehr auf die große Userzahl, die MS einige Jahrzehnte die Treue gehalten haben?
    Hatte MS bei Einführung von Win 10 nicht mal geäußert, dass dies der letzte Standard für die Zukunft sei?
    Das Thema sind soweit ich weiß die Hintergrund Sicherheits-Features, die man in Win11 eingebaut hat, die neuere CPU-Funktionalitäten (z.B. Intel VBS) nutzen - wenn die CPU das nicht hat (also älter als 4-5 Jahre ist), muss man es mit Rechenleistung erschlagen, was zu einer schlechteren Performance als unter Win10 führt.
    Da Microsoft keine Lust hat, dass alle Meckern, wie langsam es wird, lässt man das automatische Update auf Win11 nicht zu (das erspart mir definitiv auch einige Kunden-Anrufe).
    Wer es unbedingt testen will, kann ja mal auf nicht von Microsoft supporteter HW das ganze installieren und vergleichen - die Grundlast liegt soweit ich mich erinnere 10% höher (hatte das mit einer der letzten Preview-Versionen mal gemacht).

    Es gab mal ein paar Marketing-Molche, die geäußert haben, dass Win10 das letzte Windows überhaupt sein soll ... war damals (2015) schon wenig glaubwürdig

    Mit einer neuen Windows-Version kurbelt man den HW-Verkauf imho wenig an - die meisten Leute kaufen alle paar Jahre einen Rechner/Laptop wenn der Vorgänger hinüber ist und da ist üblicherweise ein Windows drauf - mit dem kostenlosen Update verlängert man die Lebenszeit der Systeme eigentlich noch etwas, da der Aspekt der nicht mehr gepatchten Sicherheitslücken wegfällt.
    Der Wechsel zu Win11 wird in der Breite langsamer als der von Win7 nach Win10 (weil kein Druck durchs Lebensende und kein wirkliches Killer-Feature), genaueres bleibt abzuwarten.
    Gibt aktuell auch keinen Nachteil bei Win10 zu bleiben für 90% der Anwender, daher ist Entspannung angesagt.


    Der TPM-Zwang erscheint mir für die Home-Version ziemlicher Quatsch (die ist durch den zusätzlichen Zwang zum Microsoft-Konto aber grundlegend nix für mich), im Geschäftsbereich v.a. bei mobilen Endgeräten ist das eine andere Geschichte, aber da ist TPM schon seit vielen Jahren mehr oder weniger Standard, nicht nur in der Windows-Welt.
    Canon EOS Digital & Canonet
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  14. Folgender Benutzer sagt "Danke", Groundhog :


  15. #19
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von aibf Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, weshalb Microsoft derart hart mehrere Generationen von Mainboards, Prozessoren und weiterer Hardware außen vor lässt.

    Was soll das bezwecken?

    Klar ist: der Markt ist eigentlich gesättigt mit ganzen Generationen von Rechnern und Betriebssystemen bis hin zu xp.
    Soll mit win 11 die etwas mit den Umsätzen kämpfende Branche der Hardware-Hersteller gefördert werden oder legt MS keinen Wert mehr auf die große Userzahl, die MS einige Jahrzehnte die Treue gehalten haben?
    Hatte MS bei Einführung von Win 10 nicht mal geäußert, dass dies der letzte Standard für die Zukunft sei?
    Letztlich wollen die Geld verdienen. Und dazu braucht es schlicht neue Produkte. Die Kunst des Marketing besteht darin, Menschen Produkte schmackhaft zu machen, die sie eigentlich nicht brauchen.
    Und wenn das Consumer - Geld für eine Produktreihe einmal von den Konzernen "eingefahren" wurde... tja, dann bleibt in der Regel noch die "Updaterei", weil mal wieder irgendwelche Sicherheitslücken aufgetaucht sind, einige Fehler in den Betriebssystemen ausgemerzt werden müssen usw.

    Man erlebt es ja ständig mit den aktuellen Geräten. Kaum vergeht ein Tag, wo nicht irgendeines der installierten Programme - egal ob nun Betriebssystem, Virenscanner, APPS oder sonstiger Zirkus auf dem PC oder Smartphone nicht gleich nach dem Hochfahren den Rechner minutenlang blockiert, um den fremdbestimmten Datenmüll auf der Festplatte abzuladen... für Probleme, von denen vermutlich kaum jemand je betroffen sein wird. Es ist immer nur das "Bedrohungs-Szenario", das Menschen dazu bringt, diese Dinge oft anstandslos als notwendiges Übel zuzulassen.

    Das bedeutet aber nicht, IT technisch in die Steinzeit zurück zu kehren bzw. dort zu bleiben, sondern sich gezielt zu überlegen... brauch ich das und hat irgendwas Neues welchen Einfluss auf mein Leben oder meine Gewohnheiten.

    Aus meiner Sicht wird dieser persönliche Aspekt der Notwendigkeiten fürs eigene Leben viel zu sehr vernachlässigt, stattdessen regiert - wie z.B. bei dem "Wechsel-Wahnsinn" bei den Smartphones wo im Grund alle zwei Jahre irgend ein neues Teil zum Vertrag geordert wird - die Sucht nach immer mehr Megapixel für die eingebaute Kamera vorn und hinten, mindestens 5G (obwohl man das ohnehin außerhalb von Großstädten bislang in die Tonne treten kann) und Akku-Laufzeiten.

    Aber hier kommt man dann ganz schnell in den Bereich der grundsätzlichen Gesellschafts-Kritik. E-Bikes statt Fahrrad... so erzeugt man die Kranken von morgen, die sich kaum noch selbst bewegen. Dann noch täglich die Ration "McDonalds" Gourmet-Tempel... Aber das wird ganz schnell zu abschweifend vom Thema.
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  16. 2 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  17. #20
    Spitzenkommentierer Avatar von cyberpunky
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen

    Aus meiner Sicht wird dieser persönliche Aspekt der Notwendigkeiten fürs eigene Leben viel zu sehr vernachlässigt, stattdessen regiert - wie z.B. bei dem "Wechsel-Wahnsinn" bei den Smartphones wo im Grund alle zwei Jahre irgend ein neues Teil zum Vertrag geordert wird - die Sucht nach immer mehr Megapixel für die eingebaute Kamera vorn und hinten, mindestens 5G (obwohl man das ohnehin außerhalb von Großstädten bislang in die Tonne treten kann) und Akku-Laufzeiten.
    Aber das sind wir hier alle, mich selbst nicht ausgeschlossen, doch ganz vorne dabei mit unserm G.A.S. egal ob Altglas, Neuglas, Bodies etc. Reicht nicht eine Kamera, ein 50er usw. Allein schon der Threat "was habt ihr zuletzt gekauft" mit über 3600 Posts zeigt das doch. Ich hatte für 2021 vor kein Fotozeugs zu kaufen. Hab ich nicht durchgehalten, obwohl ich gemerkt habe, das man mit einer alten Canon 1Dmk3 oder 5Dmk1 genauso klasse Fotos machen kann wie mit dem aktuellsten Fuji etc. Kram. Ich finde es momentan sogar viel entspannender weil die beiden "Oldies" sich aufs wesentliche reduzieren. Na ja, mal sehen ob ich meinen Vorsatz für 2022 durchhalte.

    Aber Henry hat recht wir kommen vom Thema ab. Also zurück zu Win-Eleven .

    < Wieder mehr Canon als Fujifilm >

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