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Thema: Kipon Contax G - NEx Adapter warten

  1. #1
    Ist oft mit dabei Avatar von Rob70
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    Standard Kipon Contax G - NEx Adapter warten

    Hallo liebe Forengemeinde,

    ich brauche mal wieder die Expertise der Bastler. Ich habe einen Kipon Contax-G-Nex Adapter. Mit diesem bin ich eigentlich recht zufrieden, nur dass der Einstellring nun wackelig ist und die Schraube, die den Fokus der Objektive antreibt, nicht mehr richtig greift. Ich vermute, dass der Adapter neu geschmiert gehört.
    Ich habe schon einige Male erst gehandelt und dann gefragt (und dies oft bereut) - nun probiere ich's mal umgekehrt.

    1. Glaubt ihr, dass meine Analyse richtig ist.
    2. Kennt jemand den Adapter und weiß wie es innen aussieht - kann ich etwas kaputt machen, wenn ich ihn einfach aufschraube?

    Eigentlich traue ich mir 2. schon zu, weshalb ich zum wichtigsten Punkt komme: Welches Schmierfett wäre hier sinnvoll und wo bekomme ich es her?

    VG, Rolf
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  2. #2
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    Standard

    Ich habe den Adapter nun aufgeschraubt. Innen sieht er so aus:

    Deckel mit Zahnring (liegt nur aufeinander):

    1436 - 20-02-15 - _DSC7238.jpg


    Anschlussplatte Kamera / Basisplatte mit Aussparungen für den Öffnungshebel und die Schraube, welche vom Zahnring angetrieben wird.
    1435 - 20-02-15 - _DSC7236.jpg

    Übersicht alle Teile (Zahnring und Deckel immer noch zusammen)
    1434 - 20-02-15 - _DSC7235.jpg

    Zahnring und Deckel auseinander
    1438 - 20-02-15 - _DSC7240.jpg

    Zahnring
    1439 - 20-02-15 - _DSC7242_.jpg

    Öffnungshebel und Fokus-Antriebsschraube.
    1437 - 20-02-15 - _DSC7239.jpg

    Das Glänzende auf den Metallflächen ist altes, klebriges Fett (vermute ich). Mir ist nicht klar, wie das Ganze optimal funktioniert.

    Ich weiß nicht, warum das Fett auf den Flächen ist, wo der Adapter zusammengeschraubt ist (vermutlich gehört da auch keins hin - es ist jedoch bemerkenswert, dass es recht gleichmäßig verteilt ist - also vielleicht doch?).
    Der Zahnring, der die Schraube antreibt muss wohl frei von Fett bleiben, sonst läuft diese nicht ordentlich (würde ich denken). Umgekehrt läuft der Zahnring nur Metall auf Metall, gehört also eigentlich schon geschmiert.

    Kennt sich hier jemand aus? Wie müsste ich vorgehen, um den Adapter optimal einzustellen?

    Danke schon einmal an den , der hier beitragen kann....
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  3. #3
    Fleissiger Poster
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    "Einstellen" wird man da wohl nicht soviel können.

    Altes Fett raus (Waschbenzin / Bremsenreiniger und Küchenkrepp / altes T-Shirt),
    gucken, wir der Zahnring und das Teil für den Fokus laufen (mit Pech "ausbuchsen" (wenn die Lagerung asugeschlagen ist) oder ein-zwei Scheiben beilegen),
    dann lange über das richtige Schmiermittel hirnen (oder Trial and Error).

    An der Achse / Lagerung von dem Fokus-Dings und an den Zähnen der beiden Zahnkränze tendiere ich aus der Ferne zu Molykote (BR2 oder G-Rapid).
    An den Laufflächen des Rings eher nicht (das suppt schwarz raus und das enthaltene Öl "kleistert" mit Pech den Ring schwergängig), da müßte man Versuche machen, Klüber Isoflex Topas L32 (nahm Hr. Hasselblad gerne für alles außer Schneckengänge, sonst Hr. Mercedes für Schiebedächer) wäre eine Idee (sparsam! hauchdünn!).

    Bei "analoger" Anwendung könnte man auch Talkum probieren, "digital" saut man sich damit wohl nur den Sensor voll.

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", Jan Böttcher :


  5. #4
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    Hallo Jan,

    vielen Dank für Deine Bereitschaft, mir zu helfen. Die Anweisungen im Telegrammstil überfordern mich leider ein bisschen. Daher muss ich nochmal nachfragen.

    Also, soweit ist klar. Alles alte Fett muss runter (gibt's dafür auch was im Haushalt (Waschbenzin haben wir nicht) oder muss ich mir einen geeigneten Reiniger kaufen?).

    Danach ist mir immer noch einiges unklar...

    1, Zwischen die beiden Platten (Deckel und Boden) gehört keine Schmierung, oder? Du meinst wohl, dass da "Laufflächen" sind, sind sie aber nicht. Die sind fest verschraubt. Da macht es höchstens Sinn, um eventuelle Unebenheiten auszugleichen.

    2. Der Zahnring (nur der) läuft außen auf der Nut der Anschlussplatte (zur Kamera hin). Dort hat er etwas Spiel (horizontal und wohl auch vertikal (wenn der Deckel drauf ist), wenn der Adapter auf dem E-mount Anschluss auf dem Tisch steht). Es wäre meines Erachtens wichtig, dass das irgendwie eingeschränkt oder ausgeglichen würde. Außerdem ist es sicher so, dass auf der Lauffläche des Rings (also nur auf der Nut außen) etwas Fett hinkommt, damit der Ring dort gut laufen kann. Umgekehrt ist wohl nach innen hin kein Fett erwünscht, weil sonst die Antriebsschraube zukleistert?
    Bevor ich also zum Testen des Fettes komme, muss mir erstmal klar sein, wo eines hingehört und wo nicht.

    Die angesprochenen Schmierstoffe, wo bekommt man die?

    VG, Rolf
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  6. #5
    Fleissiger Poster
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    Zitat Zitat von Rob70 Beitrag anzeigen

    Also, soweit ist klar. Alles alte Fett muss runter (gibt's dafür auch was im Haushalt (Waschbenzin haben wir nicht) oder muss ich mir einen geeigneten Reiniger kaufen?).

    Die angesprochenen Schmierstoffe, wo bekommt man die?

    VG, Rolf
    Waschbenzin gibt's im Baumarkt, Bremsenreiniger bei Autozubehör oder Baumarkt, Feuerzeugbenzin im Drogeriemarkt oder beim Zigarettenhändler.
    Notfalls tut's auch Spiritus.
    Zum Schmieren Osim ML FTS 5 aus dem Internet. Vaseline möchte ich nicht empfehlen. Wenn du die Kamera auf dem Rücken in die Sonne legst, kann die schmelzen und dir den Sensor versauen.

    Christoph

  7. Folgender Benutzer sagt "Danke", stangl :


  8. #6
    Kennt sich aus Avatar von waldbeutler
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    Hallo Rolf,

    Waschbezin gibt's in jedem Baumarkt, genau so gut kann man Feuerzeugbenzin nehmen - gibt's in jedem Supermarkt.

    Ah - Christoph war schneller.
    Gruß, Michael

    Nikon-Fan seit 1983
    Fotograf & Fotogeräte-Service seit 2009

  9. Folgender Benutzer sagt "Danke", waldbeutler :


  10. #7
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    Fürs reinigen mit Waschbenzin nehme ich gerne auch einen kleinen mittelharten Borstenpinsel z.B. aus Künstlerbedarf (Schweineborsten), damit kommt man einfach in Fugen und Ecken. Das Waschbenzin in ein entsprechendes Gefäß füllen und die Teile einlegen und ab pinseln.
    Grüße CanRoda

  11. Folgender Benutzer sagt "Danke", CanRoda :


  12. #8
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    Danke für die Tipps mit dem Waschbenzin und dem OSIM Fett. Ich werde natürlich auch die übrigen Hinweise beachten, z.B. den mit dem Borstenpinsel. Ich hoffe, ich komme am Montag zum Shoppen.

    Die Frage wo ich wieviel schmiere bleibt allerdings immer noch offen.

    VG, Rolf
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  13. #9
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    möglichst dünn und nur da wo es nötig ist (Verzahnung und Gleitstellen). Nichts nehmen, was vagabundieren oder schmelzen und fließen kann. Auch nichts, das verharzen kann.
    Zerlegen und Nachfetten ist ja wohl kein Hexenwerk; Sensor von Fett oder Öl Reinigen allerdings schafft nicht mal die Hexe!

    viel Erfolg
    Christoph

  14. Folgender Benutzer sagt "Danke", stangl :


  15. #10
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    Zitat Zitat von Rob70 Beitrag anzeigen
    ... Die angesprochenen Schmierstoffe, wo bekommt man die?

    VG, Rolf
    Da geht der Ärger los ;-)

    Molykote gibt es "überall" eBay und Autobedarf (da auch Castrol LMX und den Bremsenreiniger), aber mit Pech so ab 400g aufwärts, mit Chance auch in 100g Tuben und/oder im Baumarkt.

    Klüber ist immer mal bei eBay drin oder man fragt mal in der örtlichen Mercedes-Werkstatt nach dem Fett fürs Schiebedach. Ich kenne zwar X Leute, die über "ihre" Mercedes-Werkstatt fluchen, aber jedesmal, wenn ich da mit einem BMW vorgefahren bin, waren die extremst freundlich zu mir.

    Waschbenzin / Feuerzeugbenzin gibt es bei Rossmann oder im Baumarkt.

  16. 2 Benutzer sagen "Danke", Jan Böttcher :


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