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Thema: "Restauration" Tair 3 Grand Prix Brussels 300 mm f 4,5

  1. #21
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Letztlich meinst Du dann sowas z.B.

    Name:  Adapter-Tair3_2.jpg
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    Das sind Endstücke, wie sie bei der Produktion meiner VNEX Teile übrigbleiben und die ich an meiner eigenen Drehbank nutze um hier und da mal irgendein Teil zu drehen... z.B. solche Steckhülsen. Das schwarze Teil auf dem Endstück ist ein Canon 52mm Umkehrring. Den könnte man dann in den umlaufenden Alu-Bund oben mitels 3 Schrauben mit dem Endstück verbinden, nachdem ihm vorher das 52mm Filtergewinde genommen wurde.

    Dieses Metallteil sicherst Du dann einfach mit den Schrauben, die dafür vorgesehen waren im Objektiv (oder schneidest da noch was stabileres rein). Bohren und mit dem Windeisen ein passendes Gewinde schneiden, sollte jeder hinbekommen.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

    Bitte denkt bei geplanten Anschaffungen daran, dass Foto-Einkäufe in unserem Shop


  2. #22
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Und so sieht das nachher aus...

    Name:  Adapter-Tair3_3.jpg
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    Name:  Adapter-Tair3_4.jpg
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    2 Komponenten Metallkleber bringt die Teile zusammen, nachdem der von seinem Filtergewinde befreite Umkehrring auf dem umlaufenden Bund des Stecktubus sitzt.
    Der Stecktubus wurde mit seinem Bund auf der Drehbank so angepasst, dass er exakt in das "Loch" der Umkehrplatte passt und somit zentriert in der Platte sitzt.
    Nun kann der Innenbereich noch mit Samt gegen vagabundierendes Streulicht beklebt werden, dann sollte das alles passen. Noch den hinteren Teil danach ebenfalls schwärzen!

    Hier noch die Maße:

    Name:  Anmerkung-2019-10-24-232606.jpg
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    LG
    Henry
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  3. 2 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  4. #23
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    Hallo Henry,

    interessante Lösung, und wieder eine Inspiration mehr
    Liebe Grüße

    Bernhard
    https://deramateurphotograph.de/

  5. Folgender Benutzer sagt "Danke", GoldMark :


  6. #24
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Leider erst eben "geschnallt", dass der Innenbereich des Tair 3 llt. mhillers Messung ein M39 Gewinde besitzt.... dann wäre bei intaktem Gewinde die Sache ganz einfach geworden...

    VNEX Distanztubus für 80mm Objektiv, wie er jedem VNEX beiliegt hergenommen... und dieser mündet dann in einen M39 auf EOS Adapter "ohne Kragen".

    Name:  tair3_m39.jpg
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    Dann kann man "punktgenau" den U-Punkt justieren und den überstehenden Teil des Distanztubus, der dann hinten rausguckt, abschneiden/wegfeilen oder wie auch immer und danach Distanztubus und M39>EOS Adaptergewinde verkleben mit Loctite oder Cyanacrylat.

    Aber da ich nicht weiß, in welchem Zustand das Innengewinde des Tairs nach der Schraubstock- und "Kraftaktion" nun ist, wird vermutlich die Variante mit dem Stecktubus - zumindest hier aus der Ferne betrachtet, die zielführende bleiben.

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (26.10.2019 um 10:20 Uhr)
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  8. #25
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Mit der oben gezeigten Lösung und einem zusätzlichen M39X1 auf M42X1, wie er damals bei einigen M39 Objektiven genutzt wurde um sie in M42 Adapter einzuschrauben,

    https://www.ebay.de/itm/M39-M42-Obje...UAAOSw0vBUcGnk

    wäre die Geschichte nochmals einfacher geworden.

    Man hätte den Ring einfach so tief auf dem 25mm Tubus heruntergeschraubt, den Tubus an passender Stelle gekürzt und hätte so im Grunde fast die originale Anschlussversion mit M42 X 1 Gewinde wieder hergestellt (allerdings aus Alu statt Messing).

    Dann wäre man wieder in der M42x1 Anschluss-Norm gewesen und nicht nur an Canon EF Anschluss gebunden.

    LG
    Henry
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  10. #26
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Mit der oben gezeigten Lösung und einem zusätzlichen M39X1 auf M42X1, wie er damals bei einigen M39 Objektiven genutzt wurde um sie in M42 Adapter einzuschrauben,

    https://www.ebay.de/itm/M39-M42-Obje...UAAOSw0vBUcGnk

    wäre die Geschichte nochmals einfacher geworden.

    Man hätte den Ring einfach so tief auf dem 25mm Tubus heruntergeschraubt, den Tubus an passender Stelle gekürzt und hätte so im Grunde fast die originale Anschlussversion mit M42 X 1 Gewinde wieder hergestellt (allerdings aus Alu statt Messing).

    Dann wäre man wieder in der M42x1 Anschluss-Norm gewesen und nicht nur an Canon EF Anschluss gebunden.

    LG
    Henry
    Das wäre einfach gewesen, bei meinem Objektiv ist aber bereits das Innengewinde ein M42. Das Gewinde ist soweit intakt, zumindest die 3D-Druck-Teile lassen sich gut einschrauben, die geben aber auch gegenüber Unebenheiten nach.
    Ich hatte zuvor noch nicht von diesen VNEX-Adaptern gehört - woher kann man sie beziehen?

    LG, Richard
    auch Richard genannt.

  11. #27
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Lu3jKhy Beitrag anzeigen
    Das wäre einfach gewesen, bei meinem Objektiv ist aber bereits das Innengewinde ein M42. Das Gewinde ist soweit intakt, zumindest die 3D-Druck-Teile lassen sich gut einschrauben, die geben aber auch gegenüber Unebenheiten nach.
    Ich hatte zuvor noch nicht von diesen VNEX-Adaptern gehört - woher kann man sie beziehen?

    LG, Richard
    Bei mir... ich bin der VNEX Entwickler.

    Leider ist es dafür aber schon ein bißchen spät, denn der Stecktubus ist bereits auf dem Wege zu Dir an die gegebene Adresse.

    Die Unterschiede in den von Dir und mhiller gemessenen Anschlusstücken könnte damit zusammenhängen, dass es wohl zwei unterschiedliche Versionen der zu den Fotosnaiper - Set zugehörigen Zenit Kameras gab. Ich hatte sowohl M39 Kameras als auch welche mit M42 in Händen. Aber das wird vermutlich nur ein russischer Experte beantworten können, der den historischen Verlauf in der Produktion kennt.

    Ist aber auch bei mir lange her das ich mich mit dem Fotosnaiper befasst hatte und so verblasst die Erinnerung daran.

    Wenn das Innengewinde des Tair 3 nun 42mm hat, würde ich zunächst einmal diese Reduzierringe besorgen und in das Tair-Innengewinde einschrauben, da diese Reduzierringe ja ein M42 Aussengewinde haben und auf M39 im inneren reduzieren. Du wandelst also direkt das M42 Gewinde des Tair Innenbereichs nach M39 und machst dann mit M39 weiter.
    Den direkten Abschluss auf M42 macht dann ein weiterer, ausserhalb des Tairgehäuses liegender M42>M39 Ring an geeigneter Stelle. Was dann - nach erfolgter Justage - vom M39 Tubus des VNEX noch übersteht, wird entfernt/abgeschnitten. Eine Distanzscheibe mit M39 Gewinde-Bund könntest Du Dir auch problemlos auf dem 3D Drucker herstellen, weil das Plastik-Zeugs ja keine Last zu tragen hat bzw. Hebelkräften ausgesetzt ist. Dann dieses Distanzstück wieder mit einem M42 nach M39 Reduzierring der beschriebenen Art "kontern" wie bei einer Kontermutter eine zweite aufgeschraubt wird; schon hast Du einen Metallanschluss M42 wie ehemals bei Deinem Original.

    Der M39 Distanztubus des VNEX hat auch den geforderten Innendurchlass von knapp 36mm... eben weil er am VNEX und Sony A7 Kameras (also Kleinbild) nicht zu Vignettierungen führen darf.

    Du kannst - so Du einen M39 Tubus aus dem VNEX System nutzen willst - bei mir gern noch einen bestellen, ebenso wie einen passenden EOS EF M39 Adapter... die hab ich noch liegen.

    Aber probier erstmal den Stecktubus...

    Bei Bedarf PN an mich, dann kann ich noch benötigte Sachen losschicken. Kommt aber eben auch drauf an, in welche Richtung Du laufen willst... soll es nur für Deine Ansprüche an die jetzige Kamera reichen, so langt der Stecktubus voraussichtlich voll aus und mit Canon EF Anschluss kann man ja mittels Adaptern auch jederzeit andere Kameras anschließen, da es diesen EF Anschluss für viele andere Systeme ohnehin gibt.

    Sorry dass diese Varianten mir erst so spät einfallen... aber Lösungswege sind vielfältig und es sind eben immer viele Wege, die "nach Rom" führen denkbar.

    LG
    Henry
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  12. #28
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    Bei M42 > M42 Wandlungen wären noch weitere Alternativen denkbar.

    Name:  tair3_m42.jpg
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    Im linken Teil des Bildes sind zwei M42 Anschlüsse miteinander verbunden, die ich seinerzeit für eine der Meostigmat 1.4/70mm Projektionsobjektivumbauten zur Verwendung am VNEX mal geschaffen hatte.

    So könnte man halt bei Objektiven wie Deinem mit M42 Innengewinde auch eine Lösung realisieren. Diese Anschlüsse werden mittels 6 durchgeschraubten M2 Madenschrauben verbunden.

    Oder im rechten Bildteil direkt in einem M42 > Canon EF Adapter eingepasst und durchgeschraubt.

    Wie Du siehst, sind da viele Varianten denkbar.

    LG
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  14. #29
    Ist oft mit dabei Avatar von mhiller
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Die Unterschiede in den von Dir und mhiller gemessenen Anschlusstücken könnte damit zusammenhängen, dass es wohl zwei unterschiedliche Versionen der zu den Fotosnaiper - Set zugehörigen Zenit Kameras gab. Ich hatte sowohl M39 Kameras als auch welche mit M42 in Händen. Aber das wird vermutlich nur ein russischer Experte beantworten können, der den historischen Verlauf in der Produktion kennt.

    Ist aber auch bei mir lange her das ich mich mit dem Fotosnaiper befasst hatte und so verblasst die Erinnerung daran.


    Henry
    Hallo Henry,
    bei den Zenit bzw. Zorki C war das so: aus der M39 Leicakopie Zorki wurde die Spiegelreflex Zorki C entwickelt. Das vergrößerte das Auflagemaß zwangsläufig auf über 46mm (ungefähr das von M42 SLRs) aber das M39 Objektivgewinde der Leica wurde auch dort erst mal beibehalten... warum auch immer.
    Erst später und vor Allem wegen der Exporte wurde auf M42 geändert, ich meine so gegen Ende der 60er Jahre.
    Grüße
    Michael
    Geändert von mhiller (27.10.2019 um 18:58 Uhr)

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  16. #30
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    Das sind weitere sinnvolle Lösungsansätze, die ich vielleicht einmal bei anderen Objektiven anwenden werde,
    aber wie Du sagst, werde ich nun einmal den Stecktubus, den Du netterweise für mich hergestellt hast einsetzen
    und ggf. anpassen.

    Es ist interessant, wie viele Varianten dieses Objektivs existieren, insbesondere die mit Gewehrrahmen-Aufsatz sind natürlich
    bemerkenswert bzw. kurios.

    An meinem Objektiv hat mich von Anfang an ganz einfach der Anblick der Irisblende innen beeindruckt, nachdem ich ausschließlich moderne
    Objektive gewohnt war, an denen man nicht viel von dem Blendenmechanismus sieht.

    LG
    auch Richard genannt.

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