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Thema: Beroflex 400mm f6.3 zerlegen

  1. #1
    Kennt sich aus Avatar von Scherbensammler93
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    Standard Beroflex 400mm f6.3 zerlegen

    Hallo,

    Ich habe ein Beroflex 400mm f6.3 welches ich gerne auseinanderbauen würde - speziell würde ich gerne von der Rückseite aus gesehen an die zweite Linse rankommen bzw. die letzte hinten herausbauen. Wie bekomme ich dies hin? Ich schaffe es lediglich das Objektiv in zwei Teile zu zerlegen, nachdem man auf der Rückseite zwei aufeinanderfolgende Ringe entfernt geht es gar nicht mehr weiter und von der Seite der Blende aus ebenfalls nicht. Ich möchte das Objektiv nicht zerstören.

    PS.: Was mir bereits bei anderen Objektiven aufgefallen ist: Warum befinden sich in Objektiven Teile, die suggerieren, man könnte diese mit einem Linsenschlüssel packen (Aussparungen), obwohl sich diese Teile keinen Millimeter bewegen, wenn man einen Linsenschlüssel benutzt? Mache ich diesbezüglich etwas falsch?

  2. #2
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    Zitat Zitat von Scherbensammler93 Beitrag anzeigen
    PS.: Was mir bereits bei anderen Objektiven aufgefallen ist: Warum befinden sich in Objektiven Teile, die suggerieren, man könnte diese mit einem Linsenschlüssel packen (Aussparungen), obwohl sich diese Teile keinen Millimeter bewegen, wenn man einen Linsenschlüssel benutzt? Mache ich diesbezüglich etwas falsch?
    Manchmal gibt es eine ganz kleine Madenschraube im Ring, die verhindert, dass dieser Ring abgeschraubt werden kann.
    Manchmal ist da was festgerostet.

    Ansonsten stell mal Fotos ein. Beroflexe sind nicht so beliebt bei den Altglasfans, so dass unwahrscheinlich ist, dass schon mal jemand genau dieses Objektiv zerlegt hat, aber bei einem Foto kann vielleicht jemand einen Hinweis geben.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Scherbensammler93 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Ich habe ein Beroflex 400mm f6.3 welches ich gerne auseinanderbauen würde - speziell würde ich gerne von der Rückseite aus gesehen an die zweite Linse rankommen bzw. die letzte hinten herausbauen. Wie bekomme ich dies hin? Ich schaffe es lediglich das Objektiv in zwei Teile zu zerlegen, nachdem man auf der Rückseite zwei aufeinanderfolgende Ringe entfernt geht es gar nicht mehr weiter und von der Seite der Blende aus ebenfalls nicht. Ich möchte das Objektiv nicht zerstören.

    PS.: Was mir bereits bei anderen Objektiven aufgefallen ist: Warum befinden sich in Objektiven Teile, die suggerieren, man könnte diese mit einem Linsenschlüssel packen (Aussparungen), obwohl sich diese Teile keinen Millimeter bewegen, wenn man einen Linsenschlüssel benutzt? Mache ich diesbezüglich etwas falsch?
    Es wäre schön, wenn Du ein paar Bilder von Deinem Objektiv postest. Ich habe auch so eins, aber es ist im Moment ein paar hundert Kilometer weit weg, bei meinem Sohn. Ich kann mich nur noch erinnern, dass der Zugang zur hintersten Linse sehr einfach war und dass die Reinigung dieser Linse entgegen meinen Erwartungen nicht mit Erfolg gekrönt war. Der Schleier auf der Innenseite des rückwärtigen Elements scheint mir für diese Objektive typisch zu sein. Meinen Sohn stört's nicht und er hat schon beeindruckende Fotos damit gemacht.

    LG Volker

  4. #4
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    Welche Teile des Objektivs würden Sie gerne sehen? Ich kann später, wenn ich Zeit dafür finde, ein Bild des Objektivs posten. Das Objektiv lässt sich relativ einfach in zwei Teile zerlegen - den Vorderteil, durch welchen das Licht in das Objektiv eintritt und den Rückteil, der die Blende und die Blendensteuerung beinhaltet. Der Vorderteil ist für mein Anliegen uninteressant, lediglich das hintere Element müsste in mehr Teile zerlegt werden, der Gewindeanschluss lässt sich ohne Probleme entfernen, woraufhin es nicht mehr weitergeht. Auf der Seite der Blendensteuerung gibt es ein Element mit zwei parallel liegenden Aussparungen, welches jedoch nicht beweglich ist.

  5. #5
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    Also ohne entsprechende Bilder der Linse kann man keine Hinweise geben. Es gibt eben zu viele Varianten solcher Linsen.

  6. #6
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    Tatsächlich? Das wusste ich nicht. Ich bin davon ausgegangen, dass es vom 400/6.3 höchstens äußerlich unterschiedliche Modelle gäbe, die sich innen alle gleichen.
    Es ist dieses hier: https://www.analogicus.de/beroflex-6-400-mm-f6-3/

    Wie es scheint, ist das sich auf der Rückseite befindende Gewinde, welches auf den ersten abschraubbaren Ring folgt, das T2-Gewinde. Das ist gut zu wissen, somit wäre dieser Ring ein T2 zu m42-Adapter. Ist das korrekt und weiß jemand näheres dazu? Kann ich diesen Ring beispielsweise an Teleskopen verwenden, die über das T2-Gewinde verfügen?

    Was mich bei diesem Objektiv gewundert hat: trotz 6.3 + 2x -Teleconverter + 3x -Teleconverter lässt es sich abblenden. Hätte ich nicht erwartet.

  7. #7
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    Hallo Scherbensammler

    Löse mal die Stativschelle und dann kannst du das hintere Rohr nocheinmal abschrauben.
    Die Verschraubung liegt genau unter der Stativschelle.

    Dann kommst du an die hinteren Linsen heran.

    Aber wie jemand anderes schon schrieb, scheint es normal zu sein das die hinteren Linsen etwas trübe sind.
    Ist jedenfalls bei meinem Exemplar auch so und lies sich auch nicht wegwischen.

    Viel Erfolg
    Canon EOS 650D mit M42 Adapter (Cropfaktor 1,6) / Pentax Q 10 mit C- und D-Mount Adapter (Cropfaktor 5,5)
    Dazu jede Menge Wurstgläser und Flaschenböden mit Schraubgewinde


    Mitten in Altglas-Phase 7..... neue Herausforderungen (die Altglas-Phasen nach LucisPictor)

  8. #8
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    Vielen Dank für den Tipp, die Stativschelle lässt sich nach dem Lösen zwar komplett durchdrehen (und das mehrmals), tut sich nichts weiter.
    mfg

  9. #9
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    Gemeint war sicherlich, das hintere Stück des Objektivs abzuschrauben - dann lässt sich die Stativschelle entfernen.

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