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Thema: Canon T 90

  1. #1
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    Standard Canon T 90

    DSC05126.JPG

    Hersteller:
    Canon Inc., Tokio
    1933 als Precision Optical Industry Co. Ltd. gegründet. Nachbauten der Leica und der Contax unter der Bezeichnung Kwanon. 1935 umbenannt in Canon. 1947 wird die Firma in Canon Camera Co.
    umbenannt. Danach Beginn der Eigenentwicklung, ab 1956 das typische „Canon-Design“. KB-Messsucher Kameras, tw. mit Wechselobjektiv (P-Serie bis 1968), ab 1959 auch SLR’s. Ab 1964 bis ca. 2000 Weiterentwicklung der SLR’s: F-, A-, T- und EOS-Serie (EOS = Electro-Optical System), dazu Kompaktkameras. Ab ca. 1984 auch Digitalkameras. Heute der größter Kamerahersteller der Welt (2010: 197.386 MA). Weitere Produkte: Drucker, Plotter, Kopierer. Weltweit Niederlassungen, Zweigwerke und Vertretungen.

    Typ:
    Canon T90 (Design von Luigi Colani, wegweisend für das spätere Aussehen der EOS-Modelle und vermutlich auch für Modelle anderer Hersteller)

    Baujahr:
    1986 - 1991
    Bildträger:
    KB-Patrone 135; 12, 24 oder 36 Bilder 36 x 24mm; 6 bis 6.400 ASA 25 bis 5000 ASA bei DX-kodierten Filmen automatisch

    Verschluss:
    Elektronisch gesteuerter vertikaler Metalllamellen-Schlitzverschluss (EMAS), 30 - 1/4000s; elektronischer Selbstauslöser, Blink-LED, Vorlauf 2 oder 10s.

    Objektiv:
    Wechselobjektiv mit Canon FD -Anschluss, hier:
    Canon Lens FD 1:1,4/50mm; Blende 1,4 - 22 (nur bei 1/60s (Blitzsynchr.)) und Automatik, Fokus nur manuell 0,45 -10m und unendlich.
    Einsatz von Objektiven ohne FD-Charakteristik nicht möglich.

    Sucher:
    Dachkantprismensucher mit Mattscheibe, Mikroprismenring und Schnittbildindikator; LED für Manuell mit Zeit und Blendenanzeige sowie Belichtungskorrekturanzeige (abschaltbar) (Dauer, 2Hz oder 8Hz) und Blitzbereitschaft.
    (Dachkant- = Penta-)

    Beschreibung:
    SLR (Topmodell der T-Reihe) mit Zeit-, Blenden- und Programmautomatik, Filmtransport motorisch, S für Einzelbild, C für Serienbilder mit maximal 4,5 B/s einstellbar per Taste hinter einer Seitenklappe am rechten Rand der Kamera, Doppel bis 9-fach Belichtung einens Bildes; Belichtunssteuerung: Programmautomatik P (je 3 Programme für Weitwinkel und Teleobjektive), Zeitautomatik A Blendenautomatik S und manuelle Nachführmessung M, 3 Offenblendbelichtungsmessungsmethoden (mittenbetonte Integralmessung, Partialmessung 13% des Sucherbildes und Mulitspotmessung 2,7% mit Meßwertspeicher); stoßgedämpfter Rückschwingspiegel; Belichtungskorrektur (-4 bis +4 in 1/2-Schritten) Spiegelvorauslösung, automatischer Bildzähler, Zubehörschuh mit Mittenkontakt und 4 Steuerkontakten, Fernsteuerbuchse, ¼“-Stativgewinde.

    Masse:
    153,1 (B) x 121 (H) x 69,4 (T), Gewicht des Gehäuses 886g.
    * = Das Gehäuse wurde gegenüber den Vorgängermodellen um das Batteriefach verbreitert, daher das etwas breite Aussehen.

    Stromversorgung:
    4 Batterien AA (keine NC-Zellen!)

    Zubehör:
    Trageriemen, Bedienungsanleitung, Garantiekarte

    Bemerkungen: Diese Kamera findet man häufig mit einem verharzten Verschluß. Es erscheint dann im LCD-Fenster der EEE error. Mit Magnet, Isoproopanol, Benzin und einem geduldigen und beherzten Vorgehen reparabel.
    LG aus Sachsen Gerhard

  2. 2 Benutzer sagen "Danke", gewa13 :


  3. #2
    optikus64
    Gast

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    Hallo,

    eine Bemerkung zu "Einsatz von Objektiven ohne FD-Charakteristik unmöglich", diese Einschränkung ist bei einer vollkommen in Ordnung befindlichen Kamera nicht korrekt, bei eingedrücktem Abblendschieber beherrscht die Kamera nachweislich, da ausprobiert, auch den Betrieb mit FL- und einigen R-Objektiven sowie die Nutzung des FD/M42-Adapters, den es sogar original von Canon gab. Auch bei Arbeitsblendenmessung funktioniert die Zeitautomatik sowie die verschiedenen Messmodi. Blitzen ist im TTL-Modus ebenfalls möglich, vollautonmatisch mit den entsprechenden Blitzgeräten mit 5 Fußkontakten, sonst nur Computerblitzblende.

    Jörg

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", optikus64 :


  5. #3
    Ist noch neu hier Avatar von Strohmann
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    "Bemerkungen: Diese Kamera findet man häufig mit einem verharzten Verschluß. Es erscheint dann im LCD-Fenster der EEE error. Mit Magnet, Isoproopanol, Benzin und einem geduldigen und beherzten Vorgehen reparabel."

    Eine weitere Bemerkung:
    Ich frage mich, warum das relativ oft passiert? Meine T-90 wird regelmäßig, d.h. ca. alle 3 Monate hervorgeholt, Akkus eingesetzt, dabei gleichzeitig alle FD-Objektive mit verschiedenen Blendeneinstellungen angesetzt und mit unterschiedlichen Verschlusszeiten "durchgearbeitet", sonst verharzen auch noch die Blenden der Objektive.
    Henri Cartier-Bresson: "Ich bin immer noch ein Amateur, aber kein Dilettant mehr." und
    "Die Kamera ist für uns ein Werkzeug und kein hübsches mechanisches Spielzeug."

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