Zwar sind Models Mangelware, aber immerhin kommen bald 4 neue Kandidaten für den Blog hier an:
Pentax SMC FA 28mm f/2.8 Soft
Kiyohara Soft VK50R 50mm f/4.5
Kiyohara Soft VK70R 70mm f/5
Nour Triplet V 2.0/64 Bokeh Control Art Lens
arri, falls Du irgendwelche spannenden Bauten hast, die Du unbedingt loswerden möchtest, sag mal bescheid![]()
Neue Ausgabe: "Gedanken zur Fotografie - 5" Zine // gedruckte Version und kostenloser Download aller Ausgaben: https://www.schlicksbier.com/gedanken-zur-fotografie-zine
Das 28mm Pentax interessiert mich auch, bin gespannt auf die Ergebnisse.
Ich bin immer mal wieder dabei etwas zu bauen und umzubauen, sind aber halt nicht alles Weichzeichner.
Was in Deiner "Sammlung" wohl noch fehlt ist das Fujinon SF 4/85mm. Ist ein eher seltenes Stück und wird auch immer noch recht hochpreisig gehandelt.
Falls das mal interessant sein sollte kann ich eines beisteuern. Sonst noch meinen Verito Nachbau für Kleinbild oder auch für GFX Size.
Das ist tatsächlich eine Linse, die mich nicht so sehr reizt, da es wieder die Sieb-Lösung nutzt. Nach Erfahrung mit dem Rodenstock würde ich vermuten, dass sich die Siebstruktur auch wieder in den Lightbubbles zeigen dürfte und da bin ich absolut kein Fan von. Ansonsten ist es nicht teurer als das Pentax 28 Soft, das eben auch entsprechend selten ist. Und anscheinend wird es auch recht selten genutzt - zumindest sieht meine Fassung fabrkneu aus.
Verito finde ich auch spannend. Bin schon ewig um die Original-Linse herumgeschlichen, aber mir war sie immer zu teuer ...Sonst noch meinen Verito Nachbau für Kleinbild oder auch für GFX Size.
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Bei Objektiven mit den Siebblenden muss man halt darauf achten wie der Hintergrund beschaffen ist. Wenn der ruhig und homogen ist sind diese Sieblösungen die perfekte Blende. Bei Spitzlichtern aber eben so gar nicht.
Weichzeichner sind in Japan deutlich beliebter, besonders in der Hochzeitsfotografie, da kann es gar nicht verträumt genug aussehen.
Wir Europäer würden das als den absoluten Kitsch bezeichnen, in Japan hat das aber eine lange Tradition und ich finde das die Aufnahmen durchaus ihren Reiz haben.
Denke dass das Pentax 28mm dafür gebaut wurde, außerhalb von Japan ist es kaum zu finden. Wenn muss man sich schon eines von dort beschaffen.
BTW: ich habe mir bei dem sommerlich warmen Wetter im Keller ein paar Objektive umgebaut. Unter anderem habe ich ein Schneider Xenar 2,8/75mm von der Reflex Korelle auf T2 Mount umgerüstet. Und was soll ich sagen, ein top Weichzeichner. Es hat eine gute Grundschärfe aber durch die drei freistehenden Linsen vorne hat es mega Überstrahlungen. Die Bilder werden auch eher flau, Nacharbeit ist also angesagt. Die Bildwirkung finde ich aber sehr schön.
Wenn daran Interesse besteht könnte ich eines abgeben, die werden sehr moderat im Preis gehandelt.
Hier ein erstes Beispiel, aufgenommen mit der Nikon D700, f/2,8: Schärfe auf die Rosenblüten.
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Eine Aufnahme mit meinem "Universal Heliar" 3,5/75mm. Es stammt aus einer Vorkriegs Bessa 66. Die Frontlinsenverstellung dient nun nicht mehr der Fokussierung sondern dem Grad der Weichzeichnung.
Das Foto ist aus analogem Film entstanden, hier mit dem neuen OptiMono 100 den ich in Kodak HC 110 entwickelt habe.
@f/5,6 und fast auf maximale Softung gestellt.
Der große Vorteil bei dieser Lösung ist das ich sowohl den Grad der Weichzeichnung und die Blende unabhängig voneinander verstellen kann. Das ermöglicht die größte Flexibilität.
Das original Universal Heliar war anders aufgebaut, hier wurde die Mittellinse im optischen System verschoben.
Daran arbeite ich bereits gedanklich wie ich es am besten mechanisch umsetzen kann um das zu realisieren.
Diese Voigtländer Objektive waren wohl die Spitze in einer langen Reihe von Weichzeichner Objektiven, die Eigenschaften dieser Objektive lassen sich nicht mit anderen Objektiven kopieren.
Von der Forma Meyer aus Görlitz kenne ich einen Prototypen des Trioplan, ein 3,2/250mm bei dem auch die Mittellinse verschiebbar ist, das war mechanisch noch aufwendiger gebaut als die Voigtländer Objektive aber es wurde so nie in Serie gebaut, vermutlich weil es schlichtweg zu teuer gewesen wäre.
Ich hätte gern ein Universal Heliar mit 100/105mm Brennweite. Bei maximaler Softung würde sich die Brennweite auf ca. 90mm verringern.
Bei dem 75mm Objektiv sind es dagegen nur noch ca. 68mm was schon recht kurz ist.
So ist es halt, wo Licht ist ist auch Schatten, wenn ich Linsen im Objektiv gegeneinander verschiebe verändere ich die Brennweite.
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Ein neues Weichzeichner Objektiv hat das Licht der Welt erblickt.
Hier habe ich ein Meyer Görlitz Trioplan 3,5/75mm entsprechend geändert das es eine für mich ansprechende Weichheit bekommt.
Durch Abblenden erhöht sich die Schärfe dann aber wieder deutlich bleibt aber noch weich, für das kleine Format wäre das in etwa das Optimum, denke ich.
Es ist ein vorab Test für einen Fotografen der ein günstiges aber gut nutzbares und vor allem bezahlbares Soft Fokus Objektiv sucht.
Die Trioplan Objektive sind im Preis recht moderat, abgesehen von ein paar Apotheker bei ebay.
Beide Fotos sind unbearbeitete JPG. Durch das Abblenden dreht der AWB völlig durch und erfindet die Farben neu, ein vorher festgelegter Abgleich ist sicher besser.
Kamera war die Nikon D700.
Erste Aufnahme mit f/3,5 und die Zweite mit f/8
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Das Pentax und die beiden Kiyoharas sind jetzt endlich hier inkludiert: https://www.schlicksbier.com/es-muss...ichner-teil-1/
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Danke für die Vorstellung der "neuen" Objektive.
Es wäre sicher ganz interessant zu sehen wie diese ganzen WZ Objektive mit analogem Film arbeiten.
Zumindest mit meiner Sony A7R III unterscheiden sich die Ergebnisse bei einigen Objektiven doch schon sehr deutlich.
Die Sony Kameras haben aber einen Tiefpassfilter vor dem Sensor, die Fuji GFX 100 wohl nicht aber vermutlich liegt trotzdem ein Schutzglas davor.
Das erzeugt nun mal eine sphärische Überkorrektur was sich immer auf die Bildergebnisse auswirkt, mal mehr mal weniger.
Gerade kurze Brennweiten sind davon natürlich mehr betroffen.
Als Rodenstock die Digitalobjektive für die Rückteile bei der Großformatkameras auf den Markt brachte wurde von Seiten des Herstellers empfohlen den speziell gerechneten Filter hinter das Objektiv zu setzen weil sonst die optische Leistung reduziert würde.
Dies ist ein digital Kamera Forum und es geht auch darum Objektive aus der analogen Zeit an diesen Kameras zu verwenden, das ist mir schon klar aber ich mache mir gerade die Mühe meine ganzen WZ Objektive und auch Porträtobjektive mit Film auszuprobieren.
Mir liegt die reine B&W Film Fotografie eh näher als die digitale Bilderflut, das ist aber halt Ansichtssache.
Manche Objektive funktionieren aber nur auf Film, z.B. das Zoomar Soft 2,8/110mm und auch die baugleichen Imagone.
Die Aufnahmen mit Digitalkameras sind für mich eher gruselig und sie verlieren die Bildwirkung die sie in der analogen Welt zeigen, z.B. den nahezu stufenlosen Übergang von den scharfen zu den unscharfen Bereichen.
Insgesamt scheint es deutlich schwieriger zu sein ein wirklich brauchbares SF Objektiv für digitale Kameras zu bauen.
Gibt es überhaupt eines? Mir fällt da keins ein.
Von daher geht Erik den einzigen gangbaren Weg nämlich alles zu testen. Hierbei ist dann halt das Problem das die Ergebnisse nicht 1:1 auf andere Kameras zu übertragen sind.
Es ist und bleibt ein spannendes Thema, Scharfzeichner gibt es in jeder Art und Weise aber WZ Objektive sind nun mal etwas ganz anderes und auch etwas ganz Besonderes und deutlich schwieriger in der Verwendung.
Geändert von arri (Heute um 11:18 Uhr)