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Thema: Optik Reinigung

  1. #51
    Ist noch neu hier Avatar von jomaot
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    Zitat Zitat von Jan Böttcher Beitrag anzeigen
    Hmh, das da am Rand kann erstmal "alles" sein.

    Feuchtigkeit, Ölfilm, Kondensat/Ablagerung (das wäre der Glücksfall) oder Feuchtigkeitsschaden nach Feuchtigkeit?
    Kittfehler falls dort zwei verkittete Linsen vorliegen (angucken oder Linsenschnitt googeln)
    Schaden in der Vergütung (so die Linse vergütet sein soll)
    Fungus (wenn auch nicht verästelt wie erwartet)

    Apropos Fungus, der Waldbeutler hat sich ja eine UV-Lampe gegen Linsengilb zugelegt, UV sollte auch Pilze und deren Sporen töten.

    Nach "Spüli" käme Drogeriemarkt Hausmarke Reiniger gegen "Fett und Angebranntes" (Tenside und Phosphate, Handschuhe schaden wohl nicht) in Betracht.

    Bei Druckluft und Blasebalg "in situ" muß man immer bedenken wo verscheuchte Partikel hin sollen und ob sie von dort mit Pech zurückkommen (und wie sauber die Luft ist). Bei ausgebauten Linsen kein so großes Thema.
    Danke Euch, Jan und Ulrich für Eure Einschätzungen. Ich kann das nun etwas weiter eingrenzen..

    Es handelt sich ja um die Frontlinse des Pentacon 2.8/135. Diese hat nur die einfache Vergütung (kein MC), und ist nicht gekittet.

    Name:  IMG20260313080410.jpg
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    Ich habe die Linse nun nochmal ausgebaut, und vorsichtig mit Fairy Ultra und warmem Wasser gereinigt (zuvor hatte ich ja bereits Ammoniakwasser und danach Isopropanol eingesetzt). Ich erkenne nach der Tensid-Behandlung keinen Unterschied zu vorher, so dass ich nun eher von einer bleibenden Beschädigung ausgehe. Ich hab mal versucht Nahaufnahmen zu machen - vielleicht kommen diese flächigen Strukturen ja jemand bekannt vor. Die Linse ist hier vollständig abgetrocknet, also keine Spüli Schlieren o.ä.:

    Name:  IMG20260313080435.jpg
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    Und ich bin da ganz bei Ulrich - auf Bildqualität sollte sich diese Veränderung am Rand der Frontlinse nur wenig bemerkbar machen. Ist lediglich ein Thema beim Wiederverkauf (und für meinen inneren Monk )

    LG - Jochen
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  2. 4 Benutzer sagen "Danke", jomaot :


  3. #52
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    Ich würde es nochmal mit Feuerzeugbenzin (gängige Alternative zu Isopropanol) und Aceton probieren.
    Bei Aceton war ich selbst skeptisch, in der Annahme dass es die Vergütung angreift, aber inzwischen habe ich gelesen,
    dass das tagelange Einlegen von (z.B. gekitteten) Linsen in Aceton (oder Xylol) gängiges Mittel ist.
    Also dürfte Aceton die Vergütung von Glas nicht angreifen.
    Es verdunstet schnell, deshalb würde ich sanft und seeehr langsam mit einem getränkten Q-Tip (Holzstäbchen und reine Baumwolle) über die Stellen gehen.
    Bei mir hat es Sekundenkleber von der Linse bekommen, rückstandsfrei.

    Eine allgemeine Frage, die im Rauschen der Algorithmen nicht beantwortet ist:

    1- Bei den manuellen Objektiven der Siebziger und Achtziger liegt die Gefahr einer Dejustierung in der Zoom und Fokusmechanik "begraben",
    aber nie in den Linsengruppen selbst, insofern man diese korrekt wieder zusammen und einbaut?
    2- Und in 90% aller manuellen Objektive kommt man vor und nach der Blende auch an diese Linsengruppen ran?

    Bei diesem Schnitt durch ein kompliziertes Tamron SP 28-135 sieht das danach aus, nur die Gehäuse der Linsengruppen scheinen
    die Abstände der einzelnen Linsen zueinander zu definieren, aber nie die Schraub / Klemmringe...
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  

  4. 3 Benutzer sagen "Danke", Sal :


  5. #53
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    Zitat Zitat von Sal Beitrag anzeigen
    1- Bei den manuellen Objektiven der Siebziger und Achtziger liegt die Gefahr einer Dejustierung in der Zoom und Fokusmechanik "begraben",
    aber nie in den Linsengruppen selbst, insofern man diese korrekt wieder zusammen und einbaut?
    2- Und in 90% aller manuellen Objektive kommt man vor und nach der Blende auch an diese Linsengruppen ran?
    1 - Die Linsen wurden - und werden auch heute noch gelegentlich - manchmal mit Unterlegringen (shims) in ihrer axialen Position zueinander justiert eingeschraubt.
    So lange man die beim Auseinanderbauen nicht beschädigt oder sich deren Position nicht merkt, und beim wieder Zusammenbauen nichts durcheinander bringt, ist die axiale Position der Linsen noch in Ordnung.
    Die radiale Position jeder einzelnen Linse (der optische Mittelpunkt der Linsen muss auf einer Geraden liegen) ist normalerweise durch die Bauart des Objektives vorgegeben, allerdings gibt es öfters einzelne Linsen (meist asphärisch beschichtete, geschliffene oder gepresste) oder Linsengruppen, die zusätzlich radial justiert werden müssen, wozu deren Fassung meist mit drei Schrauben fixiert wird, die einen dünneren Schaft haben als das Loch in der Linsenfassung, durch die sie geschraubt werden. Bekanntes Beisppiel ist die hintere Linsengruppe des Nikon AF 35-70/2.8 Nikkors, ein Schiebezoom mit Macrofunktion.
    2 - Manchmal nur mit Mühe und großen Demontagearbeiten, aber prinzipiell ja.
    Gruß, Michael

  6. 2 Benutzer sagen "Danke", waldbeutler :


  7. #54
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    "Die radiale Position jeder einzelnen Linse (der optische Mittelpunkt der Linsen muss auf einer Geraden liegen) ist normalerweise durch die Bauart des Objektives vorgegeben, allerdings gibt es " wenn ich mich recht erinnere Zeiss Jena Objektive, bei denen irgendwo hinten Linsen "exzentrisch" gefaßt sind und wo man Mist bauen kann.

  8. Folgender Benutzer sagt "Danke", Jan Böttcher :


  9. #55
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Zitat Zitat von Jan Böttcher Beitrag anzeigen
    "Die radiale Position jeder einzelnen Linse (der optische Mittelpunkt der Linsen muss auf einer Geraden liegen) ist normalerweise durch die Bauart des Objektives vorgegeben, allerdings gibt es " wenn ich mich recht erinnere Zeiss Jena Objektive, bei denen irgendwo hinten Linsen "exzentrisch" gefaßt sind und wo man Mist bauen kann.
    Das meine ich ja mit
    allerdings gibt es öfters einzelne Linsen (meist asphärisch beschichtete, geschliffene oder gepresste) oder Linsengruppen, die zusätzlich radial justiert werden müssen
    Gruß, Michael

  10. Folgender Benutzer sagt "Danke", waldbeutler :


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