Nach einigem Überlegen habe ich einen Teil "meines Fotofuhrparks" umgestellt. Für Makroaufnahmen hatte ich gern meine EOS M50 mit dem EF-M 3.5/28 genutzt, weil man mit der integrierten Beleuchtung meist schon auskam und zur Not konnte ich zusätzlich auch noch den kleinen Kamerablitz nutzen. Allerdings musste man zum Stacken alles einzeln Fokussieren und konnte dadurch auch mal die Abstände zwischen den Bilder versehentlich zu groß wählen, weil die Kamera kein Bracketing unterstützt.
Jetzt habe ich meine EOS M50 mit allen Objektiven, die ich dafür hatte, verkauft. Den Erlös habe ich dann zur Finanzierung eine EOS R7 mit EF-RF-Adapter und dem EF-S 2.8/35 Macro verwendet. So kann ich wieder ein Objektiv mit Beleuchtung verwenden und kann kamerainternes Bracketing nutzen. Bis jetzt habe ich nur ein wenig herumprobiert und bin begeistert. Das integrierte Bracketing funktioniert sehr gut und ist im Vergleich zur vorherigen Arbeitsweise nicht nur genauer, sondern auch deutlich schneller.
Ein weiterer Vorteil ist, dass in die Kamera die selben Akkus passen, wie in meine EOS Ra. Da habe ich eigentlich immer einen vollen Akku parat und spare mir ein Ladegerät.
Zum Vergleich zeige ich ein Bild einer Hoya-Blüte. Ich habe einfach mal eingestellt, dass die Kamera 100 Bilder mit Blende 5,6 machen soll und zwischen den Bildern den zweitkleinsten Abstand eingestellt.
6J4A0281.jpg
Das ist das jpg ooc, so wie es die Kamera intern verarbeitet hat. Sie hat auch nicht alle 100 Bilder verwendet, sondern nur die, die einen Zeil des Motivs scharf abbilden
2026-03-06-19-19-53-(B,R8,S4).jpg
Hier habe ich 30 Raw-Datein mit Helicon Focus gestacked, als Tiff gespeichert und in CameraRaw bzw. Photoshop CS6 etwas nachbearbeitet.
Verkleinert und nachgeschärft habe ich beide Bilder gleich.
Gruß, André
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(Im Moment nur sporadisch online)