Ich kenne die Non-AI-Nikkore auch nur mit Schrauben hinten im Bajonett.

Zur Not kann man die Lücke aber auch hineinfeilen, ohne den Blendenring zu demontieren. Ich habe hier ein Nikkor 28/3,5 in der K-Version, also auch noch Non-AI, bei dem sind zwar die Schrauben vorhanden, aber nach dem ersten ernsthaften Versuch, die Schrauben zu lösen, waren drei von fünf Schrauben hinüber (Weichmetall ).

Vorgehen:
Mit einer Metallsäge kann man den Anfang und das Ende des zu entfernenden Bereiches einsägen. Das gibt dann auch gute Ecken für den Blendenmitnehmer. Den Bereich dazwischen habe ich mit dem Schleifaufsatz einer Bohrmaschine abgefeilt (mein Vater hat den Aufsatz, und die Bohrmaschine ist fest in einer Halterung eingebaut, so dass man eigentlich nur das Objektiv festhalten (Arbeitshandschuhe als Schutz nicht vergessen!) und die Bohrmaschine mit einem Hebel runter drücken muss). Das geht natürlich besser, wenn der Blendenring ausgebaut ist, aber es geht zur Not auch ohne Ausbau. Man kommt auch ohne Ausbau tief genug, so dass der Blendenring anschließend nicht den Blendenmitnehmer festdrückt.

Danach solltest du das Objektiv noch gründlich mit dem Staubsauger absaugen. Du willst keine Metallspäne auf dem Sensor haben.

Wenn noch jemand einen Tipp hat, wie man den Blendenring doch ausbaut, umso besser dann nimm seine Methode. Ansonsten könnte dir oben beschriebenes Vorgehen weiterhelfen.