Hallo Pierre,
unser Experte in Sachen Panorama-Fotografie ist Frank (Ellmi). Vielleicht wendest Du Dich mal per PN an ihn. Ich bin mir sicher, dass er Dir helfen kann.
Gruss Fraenzel
Hallo Pierre,
unser Experte in Sachen Panorama-Fotografie ist Frank (Ellmi). Vielleicht wendest Du Dich mal per PN an ihn. Ich bin mir sicher, dass er Dir helfen kann.
Gruss Fraenzel
Darf ich mich auch einreihen? Ich panografiere seit 1997.
Siehe auch http://www.interaktivbild.de
Eine Häuserreihe kann man nicht automatisiert zu einem Panoramabild stitchen.
Hier hilf nur: Einzelbilder "rectilinear" rendern, dann manuell stitchen mit Projektion "rectilinear", fallweise Retusche, vor allem, wenn Objekte VOR der Häuserfront liegen, denn dann schlägt der Parallaxenfehler gnadenlos zu!
Wer mehr sehen will:
http://panoramastreetline.com/
Wirklich optimal wäre ne Slit-Scan Kamera auf nem Schlitten und Schienen. Allerdings ist der Aufwand dafür extrem.
Bei Studium habe ich bei einem Slit-Scan Kurs bei Jaroslav Poncar mitgemacht, er hat mit einer Seitz 70mm Roundshot und einem passendem Schienensystem in Ankor Wat 100 Meter lange Reliefs fotografiert.
---------------------------------------------------------------------------
Kameras und Zubehör selbst reparieren, umbauen oder gänzlich selbst erstellen:
http://www.4photos.de
Man kann Objekte in einer Ebene relativ einfach stitchen, dabei muss man aber etwas anderes vorgehen als bei normalen Panoramen.
Dafür muss die Panoramasoftware aber Planare Projektion beherschen, bzw. man muss die Bilder von Hand zusammenfügen.
Das wird auch bei Shiftobjektiven verwendet oder Kameras mit beweglichen Sensoren. Ich versuch das mal schnell in aufzuzeigen:
Neu Bitmap.JPG
Das obere Bild zeigt eine normale Panoramaaufnahme von einem Standpunkt. Gerade bei weiten Strecken müsste hier um ein gutes Ergebniss zu erzielen ein Teleobjektiv verwendet werden, und der Abstand zum Objekt natürlich vergrößert werden.
Mit der unteren Technik kann man das leicht umgehen. Am besten man verwendet ein nahezu verzeichnungsfreies Objektiv (50mm+ z.B.). Diese Bilder lassen sich danach ohne Korrektur der Perspektive zusammenfügen. Das kann eine Panoramasoftware für gewöhnlich. Zu finden meist unter Planarer Projektion, Zusammenfügen von geshifteten Bildern oder Bilder aus technischen Kameras. Das wichtigste dabei ist, das der Winkel zum Objekt nicht verändert wird, genauso wenig wie der Abstand zum Objekt. Konkret heißt das beim fotografieren einer Häuserwand einfach auf die andere Straßenseite gehen und das Stativ am Bordstein ausrichten (z.B).
Hoffe das hilft weiter
Gruss Pascal
Der Leitfaden für Grossformat im Format 4x5
https://pascal.leupin.casa besucht mich doch mal...
www.flickr.com/photos/kabraxis/ Flickr
Altglas Phase ?Alle abgeschlossen !
Ich fange dann mal wieder von vorne an ;-)
Rectilinear rendern bedeutet, dass die Linien in der unteren Haelfte der Grafik naehrungsweise parallel werden oder? Kannst
du mir sagen, wie man sowas macht? Der einzige triviale Weg der mir einfaellt ist, die Bilder horizontal zusammenzudruecken,
aber dadurch gibt es ja ganz andere ungewollte Effekte. Eine andere Methode waere eben eine nichtlineare Kompression
die zu den Seiten staerker wird, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das funktioniert. Vielleicht habe ich
dich auch voellig falsch verstanden.
Ich habe Panoramas immer nach der oberen Methode geschossen, wuerde aber auch gerne mal die untere Methode verwenden.
Die Perspektive der Streetlinephotos finde ich sehr eindrucksvoll. So eine lange und saubere Ausfuehrung sehe ich zum ersten mal.
"Rectilinear rendern" heißt: alle Verzeichnung beseitigen, also ein Fisheye-Bild muss korrigiert werden.
Die Randbereiche der Bilder kannst du sowieso vergessen, da ist die perspektivische Verzerrung zu groß.
Erstrebenswert wäre eine Überlappung der Bilder von 50% und mehr, um die Parallaxe-Fehler so gut es geht zu minimieren und eine Retusche zu vereinfachen. Es ist aufwändige "Hand"arbeit!
Ich habe nur sehr wenig eigene Erfahrungen mit dem stitchen von Panoramen aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Sache deutlich erschwert, um nicht zu sagen fast unmöglich gemacht wird wenn man ein Samyang 8mm am Crop2 verwendet wie hier beschrieben. Das ist ein Fisheye-Objektiv, so dass die Einzelbilder extrem entzerrt werden müssten, um am Rand zusammen zu passen.
Ideal wäre ein Shiftobjektiv, ansonsten aber zumindest ein möglichst verzeichnungsfreies WW-Objektiv. Je länger die Brennweite desto einfacher ist das Bild hinterher zusammengefügt, aber desto mehr Bilder benötigst Du.
So ganz trivial ist das nicht. Fuer die von Kabraxis beschriebene Methode gibt es ein Tutorial, wie man es mit Hugin machen kann:
http://hugin.sourceforge.net/tutorials/scans/en.shtml
Da es sich um ein "multi-viewpoint"-Panorama handelt, wirst Du - wie von prakinafan schon erwaehnt - Parallaxenfehler fuer alle Objekte haben, die sich nicht in der gleichen Ebene wie die Haeuserfront befinden.
Wie man so etwas richtig gut macht, findest Du hier bis ins Detail beschrieben:
http://grail.cs.washington.edu/projects/multipano/
http://grail.cs.washington.edu/proje...wala_sig06.pdf
Allerdings gibt es soweit ich sehe keine off-the-shelf-Software dafuer.
Wie von Helge beschrieben, ist das Fisheye vermutlich nicht so geeignet.
Ich wuerde ein Objektiv nehmen, das wenig verzeichnet und fuer das dein RAW-Konverter ein Korrekturprofil fuer Verzeichnung und Vignettierung hat. Dann wuerde ich in einem ersten Schritt im RAW-Konverter das Bild korrigieren bevor ich damit in Hugin stitchen wuerde.