Moin Marcus,
da kann man auch gespannt sein.
Nun folgen die Beispiele an der Naheinstellgrenze bei 200mm Auszug.
Hier die Szene..
und hier eine Gegenüberstellung "Best of" aus 3 Reihen.. Die Grenzen wurden nach dem Canon EF ausgerichtet, weil dieser den entferntesten Naheinstellbereich hat, wohingegen das Angenieux sich
stufenlos in einen Makromodus (erweiterter Naheinstellbereich) einstellen läßt. Also Angleichung per Stativabstand. Wieder die Sucherlupe 10fach per LCD Sucherlupe 3x
An der Naheinstellgrenze wird das Angenieux richtig schlecht und das alte Canon FD ist der eindeutige Sieger bei diesem Vergleich. Es besticht durch großartige Kontraste und Schärfe an der Naheinstellgrenze, die durch das Canon EF vorgegeben wurde. Klare Konturierung, klare Kontraste, deutlich gesteigerte Details.
Das Angenieux ist, obgleich es diesen speziell mit Makro gravierten Bereich hat, nicht wirklich ernst zu nehmen auf dieser Distanz.
(Wobei ich hier schon auf einem sehr hohen Niveau mecker! Es dürfte so ziemlich alles in die Tasche stecken, was an Dritthersteller-Zooms aus der Zeit existierte)
Absolut nicht seine Stärke. Das Canon EF ist aber hier auch nicht die Perle schlechthin und so deckt sich das mit Deiner Einschätzung und Erlebniswelt, lieber Marcus.
Das nun aber das alte FD hier die Nase vorn haben würde, überrascht mich nicht wirklich. Irgendwo mussten die Hersteller wohl auch Kompromisse im HInblick auf die Kosten bei der Herstellung der neueren EF Version eingehen. Aber ist Spekulation. Fakt für mich ist, das in dieser Disziplin bei 200mm und unterer Naheinstellgrenze das Canon FD besser abschneidet.
Es folgen 80mm und Naheinstellgrenze demnächst.
LG
Henry





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