Aus diesem Grund habe ich auch bei den Testfotos ausschließlich während der RAW-Entwicklung bearbeitete Fotos gezeigt, da so am besten deutlich wird, was möglich ist.
Das 28-300 VC von Tamron hatte ich mal leihweise 2 Wochen bekommen und war von diesem Objektiv eigentlich so gar nicht begeistert. Im Vergleich mit meinem damaligen Standardobjektiv, dem 17-70er von Sigma, schnitt das Sigma in diesem Brennweitenbereich deutlich besser ab. So bin ich dann auch recht skeptisch den "Suppenzooms" gegenüber gewesen, bis... ja bis ein Freund sich letztes Jahr das 18-200er Sigma zugelegt hat und ich damit ein paar Probeschüsse machen konnte. Kann sein, dass mein Verständnis für und der Umgang mit der Kamera mittlerweile besser geworden ist, aber das 18-200er hatte mich überzeugt. Als dann das 18-250er vorgestellt wurde, mußte ich das einfach probieren... und habs behalten.
An die Grenzen des Superzooms bis ich allerdings vorgestern gestoßen. Bei der Feierstunde zum Schulabschluß meiner Tochter mußte ich damit fotografieren. ich hatte dummerweise vergessen, die Fototasche zu kontrollieren und neben dem 18-250er nur das 70-200 und ein 70mm Makro dabei. Jedenfalls habe ich bei gedämpftem Licht im Festsaal trotz Blitz nur ca. 20% Ausbeute, der AF war einfach zu unsicher. Dafür ist die Linse eben nicht gemacht und die beiden anderen zur Verfügung stehenden Objektive waren einfach zu lang. Im Foyer und vorm Rathaus gings dann zum Glück wieder.Trotzdem ärgerts mich, weil ich das lichtstarke 50er sonst immer dabei habe - in dem Fall aber im anderen Rucksack. Mist eben, wenn man deren 3 rumliegen hat und abwechselnd benutzt.
Insofern hat Henry also Recht - nix mit Superzoom bei Neonlampen und Taverne - aber das wußte ich ja.![]()



Trotzdem ärgerts mich, weil ich das lichtstarke 50er sonst immer dabei habe - in dem Fall aber im anderen Rucksack. Mist eben, wenn man deren 3 rumliegen hat und abwechselnd benutzt.
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