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Bildfeldausleuchtung bei sehr kurzen Verschlußzeiten
Vorgeschichte. Meine sehr alte Fujica SR 801 hatte in den 70er Jahren damals eine nahezu sensationelle kürzeste mechanische Verschlußzeit, eine 1/2000 sec. Vergleichbare Pentax Modelle hatten eine 1/500 bzw. 1/1000sec. Das Problem war allerdings, dass der horizontal ablaufende mechanische Tuchverschluß diese Zeit nicht gleichmäßig über das Bild leistete. Ich meine, im rechten Teil des Bilds wars dunkler als links. Damals hatte ich auch gelesen, Leica hatte mit seinen M Modellen auch das Problem. Abhilfe war einfach, auch mit langen Brennweiten nur nicht unter 1/500 sec, in Notfällen gerade noch die 1/1000 sec. Somit war ich mit meiner Fujica wieder sehr zufrieden.
Nun heute habe ich versucht ein paar Bilder von einer lt. Wetterbericht von Westen kommenden Regenfront zu machen diese könnte eventuell die extreme Trockenheit der letzten Wochen beenden.
Aus einer Unachtsamkeit ist mir an der CANON EOS 6 die Belichtungszeit in eine 1/4000 sec gerutscht und ich habe am Abend am Bildschirm festgestellt, dass die Bilder mit dieser sehr schnellen Zeit alle am rechten Bildrand sehr leicht dunkler sind.
Ich frage mich nun, zeigt da der Verschluss meiner nun doch etwa zehn Jahre alten EOS 6 langsam Schwächen?
Ich kann das allerdings so nicht recht verstehen, da dieser Verschluss ja vertikal abläuft.
Ich werde das weiterverfolgen und sobald es einen gleichmäßig blauen Himmel gibt Bilder machen.
Wobei das verwendete Objektiv Sigma 1,4/50mm art bei Blende 7,1 ohne jedwelche Ungleichheit abbildet.
Meine neue EOS R6 II verwende ich nahezu nur noch mit elektrischem R.Shutter, da dürfte es eine solche Frage nicht mehr geben?
Gibt es hier im Forum Erfahrungen zur Gleichmäßigkeit dieser modernen mechanischen Verschlüsse?
Ich habe ein Bild dieser 1/4000sec Serie eingestellt.
_MG_962519.jpg
VG Ulrich
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