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Das APSc Format ist halt nur die Hälfte vom Vollformat und das noch 1/3 kleiner als der Sensor der GFX Kameras. Zum einen bedeutet das ,wenn ich die gleiche Betrachtungsgröße haben möchte, muss ich APSc schon mehr als zweimal so stark vergrößern. D.h. die optischen Fehler die zu der Weichzeichnung führen werden zu stark hervorgehoben. Das ist einer der Hauptgründe, dazu kommt dann sicher noch die Pixeldichte die eine höhere Auflösung verlangt.
Aber die Pixeldichte bei einer Fujifilm X-T5 und einer Fujifilm GFX100S ist doch gleich. 100 MP an dem Fujifilm Mittelformat sind 60 MP im Vollformat und 40 MP im APS-C Format - also genau das, was die Fujifilm X-T5 hat. Insofern finde ich es schon interessant, dass an der Fujifilm GFX100S nahezu jedes Objektiv ordentlich performt, an der X-T5 aber immer wieder Objektive abschmieren, die bei der GFX keine Probleme machten. Denn bei gleicher Pixeldichte kann das Auflösungsvermögen ja keine richtige Rolle spielen, oder?

Ebenso ist die Verwendung von Filtern, meiner Meinung nach, eingeschränkt weil die Tiefenschärfe mit den kleineren Brennweiten zunimmt.
Da kannst Du ja durch die Blende gegensteuern. Alle SF-Objektive, die ich habe, fangen (überhaupt oder brauchbar) ab f2.8 an. Meine APS-C Festbrennweiten beginnen ab f1.2 ...

Gute Ergebnisse habe ich z.B. mit Projektionsobjektiven gemacht die für das 16mm Cine Format gebaut wurden. Die liefern an den Fuji X- Modelle sehr schöne Ergebnisse. Bei offener Blende dezent weich in der Mitte, zum Rand hin dann deutlicher. Abhängig vom Objektive und der Brennweite.
Wie adaptierst Du sie denn an den Fuji X-Modellen und welche sind da Deine Favoriten?