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Thema: 3D Pop, räumliche Wirkung, Objektive

Baum-Darstellung

  1. #6
    Spitzenkommentierer Avatar von Rob70
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    Standard Aufgabe und Auflösung

    Liebe DCCler,

    leider konnte ich Euch kaum zum Mitmachen bewegen, sei es, dass meine Beispiele zu wenig aussagekräftig waren oder weil Euch das Thema nicht, wie mich, fasziniert. Eine kurze Auflösung möchte ich auf jeden Fall hier wiedergeben. Folgende Objektive waren beteiligt und passen zu den Bildern:

    #1 Contax Zeiss 1.7/50
    #2 Leica Elmar 2.8/50
    #3 Konica Hexanon-M 2/50
    #4 Sony Zeiss Loxia 2/50
    #5 Leica Summicron-R 2/50
    #6 Zeiss Makro-Planar 2/50 ZF
    #7 Nikon AI Nikkor 1.2/50
    #8 Olympus OM Zuiko 2/50
    #9 Pentax-M 1.4/50

    In meiner Serie sind zwar Unterschiede in der Belichtung festzustellen, aufgrund meiner Bewegungen zurzeit des Fotos und auch, weil die späte Nachmittagssonne natürlich flott weitergezogen ist trotz einer zügigen Arbeitsgeschwindigkeit meinerseits. Ich meine jedoch, dass das keine allzu große Rolle spielt. Das stütze ich darauf, dass ich natürlich noch einige weitere Fotos gemacht habe, wobei mir immer wieder bei denselben der beste Effekt auffällt, übrigens sind die Zeiss Objektive in meinem Vergleich in der Mitte bzw. am Schluss angesiedelt ;-).

    Nach meiner eigenen Beobachtung (nicht nur in dieser Serie) ist das Nikon 1.2/50 bei f/2 das Beste unter den hier erwähnten, es folgen das OM Zuiko und das Loxia sowie das Hexanon etwa gleichauf. Das Loxia vignettiert viel weniger als alle anderen Linsen, was mal positiv, mal negativ ist, auch im Sinne eines 3D-Effekts. Das Makro-Planar kommt knapp danach. Relative Ausfälle in diesem Vergleich sind eigentlich nur das Contax 1.7/50 wegen der sphärischen Aberrationen bzw. dem Kontrastabfall und das Elmar wegen der Offenblende von "nur" f/2.8 sowie einer bei dieser Blende noch nicht optimalen Schärfe an einer Sony Kamera.

    Ich habe noch ein Objektiv, dem ich eine noch häufigere Quote beim Erzielen des 3D-Effekts zuschreibe: Das Sony Zeiss FE-Planar 1.4/50. Das könnte auch daran liegen, dass es die genannten Eigenschaften bereits bei Offenblende von f/1.4 besitzt und so in der Lage ist noch eine bessere Freistellung auch weiter entfernter Objekte zu gewährleisten.

    Es ist jedoch sicher so, dass ein Objektiv allein noch kein solches Foto macht, vielmehr sind eine gute Komposition und gutes Licht (meist) Grundvoraussetzung und erst, wenn einige solcher oder anderer Effekt-unterstützender Eigenschaften zusammenkommen, kann der Effekt (mit verblüffender Stärke) erzielt werden. Dann aber kann das Objektiv ein Schlüssel dazu sein, ob der Effekt eintritt oder nicht. Wie man beim Contax Planar sieht, zerstört z.B. der leichte Schleier über dem Bild den Effekt sofort, um nur mal ein offensichtliches Beispiel zu nennen.

    Solange man allerdings ein bei f/2 zentralscharfes und kontraststarkes Objektiv mit der Fähigkeit, den Hintergrund recht weich auzulösen, besitzt, steht dem nichts weiter im Wege. Davon gibt es viele, wobei auch darunter kleine Unterschiede festzustellen sind. [/FONT]
    Geändert von Rob70 (18.10.2021 um 19:39 Uhr)


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