Ach du liebe Zeit, ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass sich eine Stubenfliege das gefallen lässt, eine Linse 1-2 cm vor die Nase gesetzt zu bekommen und dabei noch mit einem Ringblitz angeblitzt zu werden?! Dieses Exemplar lag einfach tot auf der Fensterbank und ich habe es mit Hilfe von feinen Pinzetten auf einem Blatt in Positur gesetzt.

Der Vorteil des Lupenobjektivs ist halt, dass man mit einer extrem kurzen Brennweite solche Vergrößerungen erzielt und dadurch die Schärfentiefe auch ohne Stacking noch ausreicht, um zumindest Teile des Motivs scharf abzubilden. Aber dafür muss man eben auch extrem nah ran, so dass lebendige Insekten in der Regel als Motiv ausscheiden, zumal man bei dem Aufbau erst einmal einige Probeschüsse machen muss, um die Beleuchtung und Belichtung zu optimieren.