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Tiere
Hallo zusammen,
es gibt zwar schon einen "Vögel-Bilderthread", aber keinen allgemeinen, in dem man alles mögliche mal zeigen kann, was lebt und herumläuft, -kriecht, -fliegt, oder -schwimmt. Nun, diesen Thread eröffne ich nun.
Dazu gleich die Geschichte hinter den Bildern (ist natürlich kein Muss, mir aber ein Bedürfnis):
Bei mir in der Nähe (15km) gibt es den Heuberg, eigentlich mein Lieblingsberg unter den nahen, kleinen Vorbergen. Auf diesem lebt ein Rudel Gämsen. Diese zu sehen ist trotzdem keine Selbstverständlichkeit, aber abends oder morgens hat man relativ gute Chancen. Nebeneffekt ist auch, dass die Tiere an diesem gut besuchten Berg offenbar schon etwas an den Menschen gewöhnt sind, so dass manche nicht sofort Reißaus nehmen, sobald sie einen Menschen sehen (was sonst schon so ist - an anderen Bergen hat man Glück, wenn man Gämsen näher als 100m entfernt sieht).
Besonders gut sind die Chancen, wenn es ein regnerischer Wochentag ist, an dem es erst in den Abendstunden noch recht schön zu werden verspricht, denn da sind nur wenige unterwegs (Menschen). Also habe ich beschlossen an so einem Tag das Sony 200-600 mit auf den Berg zu schleppen und... Ich wusste bereits wo ich hoffen konnte, auf die ersten Gämsen zu treffen. Dort ging ich also besonders leise und vorsichtig. Dann sah ich plötzlich eine über einen Vorsprung schauen, etwa 10m weg. Ich habe mich gleich wieder weggeduckt und erstmal mein Objektiv aus- und an die Kamera gepackt, diese schnell eingestellt und dann habe ich wieder geschaut. Die Gams war nur ein paar Meter weiter gegangen. Ich bin sehr vorsichtig und langsam weitergegangen, bis zu einer Position, aus der ich ein paar Bilder machen konnte. Dann ging die Gams weiter, kam aber nach einer Minute sogar aus dem Wald heraus auf die Wiese - dann war sie zwar weiter weg, aber für das 200-600mm immer noch sehr nah (mehr als formatfüllend bei 600mm).
Was mich, nebenbei bemerkt, immer wieder überrascht, ist wie brauchbar die Bilder der Sony A7rIII auch bei ISO 10.000 noch sind - die Gämsenbilder sind allerdings noch entrauscht worden, aber ohne das gute Ausgangsmaterial ginge da nicht viel.
Kurz vor dem Gipfel noch eine: Die hat mich aber auf 100m durch die Bäume gesehen und ist gleich abgehauen als ich mich aus den Bäumen rausgewagt habe.
Angefixt von diesem tollen Erlebnis, beschloss ich gestern auch noch auf den Brünnstein zu gehen, an dem es ein kleines Rudel Steinböcke gibt. Diese sind jedoch seltener zu sehen als die Gämsen am Heuberg. Also bin ich gestern 2-3 Stunden im Gipfelbereich des Berges umeinandergetigert, um Steinböcke zu sehen, ohne Erfolg. Als es knapp wurde mit der Zeit (um noch rechtzeitig um 21:08 Uhr) den Zug zu erreichen, stieg ich ab zum Brünnsteinhaus, wo mein eBike stand.
Dann plötzlich war da was im Gebüsch. "Schnell" die große Linse und die Kamera raus, Objektive wechseln (dabei ist mir auch noch das Viltrox 14 ein paar Meter den Berg hinabgekugelt - zum Glück ohne Schaden) und dann .... leider auch nur eine Gämse. Alles wieder eingepackt, kein Bedarf - hatte ich ja zwei Tage vorher schon. Ein paar Meter weiter sah ich dann erneut Tiere am Waldrand, die eine andere Farbe hatten, heller als Gämsen - als Rehe oder doch...?
Es stellte sich heraus, dass es tatsächlich zwei Steinböcke waren. Mit meine üblichen Taktik konnte ich dann auch bei diesen relativ nach ran und ein paar schöne Bilder machen. Nach wilder Fahrt ins Tal habe ich den Zug trotzdem noch erwischt :-D.
VG, Rolf
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Nochmal Gamsen und Murmeltiere
Gestern habe ich auf einer Tour im Kaisergebirge haltgemacht, um zu sehen, ob ich die Murmeltiere, von denen ich wusste, dass sie an einer bestimmten Stelle leben, erwische (fotografisch natürlich). Dass im selben Kar auch fast immer ein paar Gemsen zu sehen sind, war ein schönes Zuckerl dazu.
Da die Tour sehr lang war, war "nur" das Contax 100-300 mit dabei, so dass ich nicht so nah ranzoomen konnte, was bei den Murmeltieren echt einen großen Unterschied macht. Die sind eh so scheu, wenn der Chefe einmal pfeift, sind sie alle (nachhaltig) weg.
Also: anpirschen und Glück haben, dass sie einen solange nicht bemerken, bis man ein paar wenige Fotos im Kasten hat. Auf dem Weg nach oben hat's fast gar nicht geklappt. Beim Rückweg hatte ich mehr Glück (näher und das Murmeltier unaufmerksamer). Ich konnte sogar im Sichtfeld sitzen (ganz ruhig, unbewegt) und lange Fotos machen. Allerdings rührt sich das Murmeltier dann auch nicht, so dass das schnell langweilig wird. Wenn's dann losgeht mit dem rumlaufen, ist's auch schnell wieder vorbei.
Alle Bilder mit dem Contax Vario-Sonnar 4.5-5.6/100-300 bei 300mm, alle relativ stark gecroppt
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Steingeiss mit Nachwuchs
Vergangenen Sonntag bin ich abends erneut auf den Berg, von dem ich weiß, dass dort eine Steinbockpopulation lebt. Kurz vor Sonnenuntergang hat man Chancen, die seltenen Tiere zu sehen und ich hatte wohl erneut Glück. Etwa eine Viertelstunde lang konnte ich eine Steingeiß und ihr Junges beobachten bzw. wir haben uns gegenseitig beobachtet. Eine zeitlang habe ich mich dabei jede Minute ein paar Schritte sehr langsam auf sie zu bewegt, bis es mir bei 600mm gereicht hat (was bestimmt noch ca. 50m Entfernung war, zumal am Ende ein paar Meter steil aufwärts).
Da sich die beiden womöglich schon ihr Fleckchen für die Nacht ausgesucht hatten, wollte ich dann nicht länger stören und bin umgekehrt.
Sony A7rIII, Sony 5.6-6.3/200-600
Wer noch weitere Sonnenuntergangsbilder sehen möchte, kann dies bei den Panoramen tun.
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Unerwarteter Gast am Wilden Kaiser
Vor ein paar Tagen zog dieser majestätische Vogel einen Kreis in der Nähe des Zettenkaisergipfels, bevor er sofort wieder weiter flog und sehr bald so weit weg war, dass sich weitere Fotos nicht mehr lohnten. Im Kielwasser schwamm noch ein kleiner Turmfalke mit, wie man auf einem Foto sieht. Ich hatte nur etwa 30 Sekunden Zeit, das Objektiv zu wechseln, den Vogel bei 300mm am Himmel zu finden und scharf zu stellen. Es gelang leidlich. Ich hätte heller belichten müssen, aber dafür war keine Zeit, leider und die Schärfe ist auch nicht perfekt, aber immerhin akzeptabel. Das Sony 200-600 hätte ich in diesem Moment sehr gerne bereits an der Kamera gehabt. Aber das dort hoch zu schleppen, wäre umgekehrt kein Spaß gewesen.
Noch nie habe ich in Deutschland bzw. Österreich einen .... gesehen. Zunächst hatte ich gedacht, dass es ein Segelflieger sei, der seinen Kreise über der Südflanke des Wilden Kaisers zieht, aber dann bald erkannt, dass es ein Vogel ist und zwar ein riesiger! Ich habe sofort erkannt, was es war (wie ihr wohl auch), nur die genaue Art musste ich dann nachsehen. Scheinbar ist es so, dass es eine Kolonie dieser Vögel am Untersberg bei Salzburg gibt und diese Vögel typischerweise weite Erkundungsflüge unternehmen, noch wesentlich weiter als bis zum Wilden Kaiser. Trotzdem hatte ich bis dahin noch nie einen bei uns gesehen (nur auf Kreta schon einmal).
Bei 300mm sah das dann so aus:
Aufgehellt und gecroppt sieht man doch mehr, auch wenn die Bilder sonst keinem Qualitätsstandard entsprechen:
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A Young Roe Buck in Our Garden Today
Olympus EM-1, (manual mode), Olympus 4/3 50mm f2 macro, f11, through double glazing, hand-held. Crop.
Not nearly as good as the goat images but the subject was less accessible.
Anhang 160268
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Hallo zusammen,
zurück aus Sri Lanka, habe ich dort natürlich einiges an Tieren gesehen. Der Aufreger schlechthin war dann ein Krokodil, welches sich einen Vormittag lang
in der Bucht direkt vor unserem Hotel aufgehalten hat. Baden war an diesem Tag natürlich nicht möglich, aber ich konnte es ein paar mal vom Strand aus
(natürlich aus sicherer Entfernung) fotografieren.
Anhang 160275
LG, Christian
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Hallo zusammen,
ich habe ein paar Fotos aus Sri Lanka ausgesucht, welche einen kleinen Teil der dortigen Tierwelt zeigen.
Anhang 160277
Anhang 160278
Anhang 160279
Anhang 160280
Anhang 160281
Anhang 160282
Anhang 160283
Anhang 160284
Anhang 160285
Elefanten begegnen einem aber auch gerne mal unerwartet am Straßenrand (der Kamerad war etwa 3 - 4 Meter entfernt)
Anhang 160286
LG, Christian
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Nochmal Steinböcke
Vor zwei Wochen war ich auf der Benediktenwand, wieder einmal auf der fotografischen Jagd nach Steinböcken. Eigentlich wollte ich die Bilder viel früher hochladen, aber das ging nun längere Zeit gar nicht.
Aus dem WEB wusste ich, dass auch im Gebiet Brauneck/Benediktenwand auch eine Population von Steinböcken lebt, sogar eine weit größere als auf dem Brünnstein, auf dem es mir ja bis dahin nur gelungen war, einmal zwei Steingeißen und einmal eine Steingeiß mit Jungem zu sehen und noch keinen einzigen Bock mit ihren riesigen Hörnern. Das Areal ist allerdings auch wesentlich weiter, so dass das Finden der Tiere alles andere als selbstverständlich ist. Aber: Ich war um 7:00 Uhr in Benediktbeuern mit einem ganzen Tag Zeit vor mir. Auf einem der "Münchner Hausberge" geht es an einem schönen Herbstwochenende ordentlich zu, so dass die Flüsterpost gut funktioniert. Ich habe immer wieder gefragt, ob jemand Steinböcke gesehen hätte. Zunächst war ich neidisch und enttäuscht, weil ich den falschen Aufstiegsweg gewählt hatte, denn mehrere Bergsteiger berichteten von zwei Böcken, die direkt auf dem Weg gestanden hätten, quasi Aug in Aug. Wäre ich von der Tutzinger Hütte den rechten, kürzeren Weg gegangen, hätte ich sie auch gesehen. Nun war ich aber schon oben und sie waren 500m tiefer gesehen worden, so dass ich nicht wieder hinab bin, weil die Wahrscheinlichkeit, dass sie immer noch dort wären gering war nach meiner Einschätzung. Stattdessen bin ich weiter oben geblieben und nur ca. 150m abgestiegen, um dort weiterzusuchen und nach Aussagen mehrerer Wanderer wusste ich, dass in meiner jetzigen Richtung auch welche gesichtet worden waren.
Am frühen Nachmittag fand ich sie dann: in einem steilen Grashang ruhten sich 10-12 Böcke aus oder grasten. Scheinbar sind die Herden geschlechtlich getrennt in der meisten Zeit des Jahres. Sie standen weiter unten am Hang. Also bin ich parallel im Nebenhang abgestiegen, immer im Schutz weniger Latschen. Als ich etwa 50m-100m weg war und auf Augenhöhe (war mir wichtig), ging es nicht näher ohne, dass ich Angst haben musste, sie zu verjagen oder zu verärgern. Also habe ich meine Fotos von dort gemacht. Da ich natürlich für mein Vorhaben mein längstes Objektive, das Sony 200-600 dabei hatte, war das auch ganz in Ordnung so. Ich konnte in aller Ruhe viele Bilder machen, weil sie sich nicht haben stören lassen. Allerdings war auch nicht viel los, es war ja "Mittagspause" bei den Steinböcken. Der ganze Hang war im Schatten, so dass das Licht auch nicht gut war für die lange Linse. Trotzdem bin ich mit den Bildern ganz zufrieden.
Hier sind ein paar: