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Zhongyi Mitakon Speedmaster 50mm F0.95 Pro Mark II "The Dark Knight"
Hier steht es nun, dass gute Ding. Ich habe wirklich lange gezögert mit dem Kauf, den Schnäppchen ist es keins. Ein teures Spielzeug oder wirklich arbeitsfähiges Gerät?
Im Internet findet man duzende Test - u.a. auch gegen das run 10x teurere Leica Noctilux 50mm f0.95 welche mich schlußendlich überzeugt haben die zweite Version zu erwerben,
die sich noch einmal deutlich von der Schärfe verbessert haben soll.
Haptisch ist das Mitakon ein absoluter Traum. Es ist an der A7II zwar mit 780 Gramm schon kopflastig aber sehr hochwertig. Die Fokusierung läuft genau so, wie es für Offenblende
zwingend notwendig ist - schön fest aber flüssig. Die Blendenwahl erfolgt übrigens stufenlos
Bilder des Objektivs reiche ich nach.
Erstmal nur zum anfixen ein paar Bilder vom heutigen Abendspaziergang - ich bin total begeistert.
Alles Offenblende F0.95
Anhang 59139
Anhang 59140
Anhang 59141
Anhang 59142
Anhang 59143
Anhang 59144
bei diesem Crop sieht man schon die ISO 640
Anhang 59145
Anhang 59146
Anhang 59147
Anhang 59148
Viel viel Charme - toller look und mega Spaß ... so lautet mein erstes Fazit.
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hier nun erstmal ein paar Bilder vom "Gerät"
Anhang 59202
Anhang 59203
Anhang 59204
war dann heute schon unterwegs um das Mitakon in der Mittagssonne etwas zu stressen. Habe schon ausmachen können, dass es in den Ecken sehr sehr matschig wird - heute habe ich mich allerdings
erstmal auf die Mitte konzentriert. Hier eine Blendenfolge:
f0.95
Anhang 59205
Anhang 59206
0.95 Farbsäume korrigiert im Camera RAW
Anhang 59207
f1.4
Anhang 59208
Anhang 59209
f2.0
Anhang 59210
Anhang 59211
f2.8
Anhang 59212
Anhang 59213
schärfer wird es nicht mehr - Bei f2.8 ist es im Fernbereich am knackigsten.
Als nächstes werde ich mich mal auf die Ränder konzentrieren...
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... und hier noch eins offenblendig, welches die 3 Dimensionalität ganz gut zeigt
Anhang 59214
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so, nun abschließend für meinen kleinen Test, wie versprochen hier noch die Ausschnitte vom Bildrand.
Anhang 59268
f0.95
Anhang 59269
f1.4
Anhang 59270
f2.0
Anhang 59271
f2.8
Anhang 59272
f4.0
Anhang 59273
f5.6
Anhang 59274
nun,mein abschließendes Fazit. Eingangs stellte ich die Frage ob es ein überteuertes Spielzeug ist oder ein brauchbares Arbeitsgerät.
Die Antwort ist: Es hängt vom Anwender ab - das Ding muss man sehr gut kennen, ausführlich testen und
wissen wie man die Unschärfe gezielt einsetzt. An der Sony A7 II ist es ein Heidenspaß damit zu fokusieren.
Es braucht Geduld und Zeit - man muss sich damit beschäftigen aber hat man es raus, erzielt man einen einzigartigen Bildlook mit enormen Charme! A Class of its own...
und ja, es ist absolut brauchbar als Arbeitsgerät. Final und abschließend zwei Bilder aus einem Sneaker Projekt.
Habe die Ehre!
Tobi T.
Anhang 59275
Anhang 59276
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Die folgenden Bilder sind an verschiedenen Weihnachtsmärkten und den Wegen dazwischen in Zürich entstanden und in Affinity Photo bearbeitet. Meist Offenblende aber auch auf f/2 oder f/4 abgeblendet bei z.B. Bildern auf grössere Distanz. Die Sony A7 II belichtet unter diesen Bedingungen gerne reichlich und so sind die Bilder meist abgedunkelt und im Kontrast angehoben.
#01: Fly me to the moon
#02: Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen, wie glänzt er festlich, lieb und mild.
#03: An der Bar, an der Bar, warum stehn die da?
#04: Blick auf das Corso-Haus am Bellevue. Dort wohnte einst Udo Jürgens und heute gibt es einen Club (das Morcote) darin und ein Kino.
#05: Noch ein Blick auf das Corso
#06: Auch hier gibt es etwas zu trinken
#07: Das Corso im sanften Bokeh des Mitakon
#08: Immer schön im Kreise herum
#09: Der Optiker Sehfelder im Seefeld
#10: Zu Weihnachten gastiert der Circus Conelli am Bauschänzli. Die Lichter spiegeln sich in der Limmat, die hier den Zürisee verlässt.
#11: Blick von der Münsterbrücke zum Hotel Storchen. Links der Turm der Kirche St. Peter.
#12: Das Zunfthaus zur Waag am Münsterhof
#13: Die Polizei sichert das Geschehen. Ein schnuckeliger Renault vor dem Fraumünster.
#14: Auslagen von H. Schwarzenbach seit 1864 – Kaffeerösterei, Genusswaren, Schokolade und Espresso Bar
#15: Aufklärung, Verhütung und mehr seit 1989
#16: Traditionelle Lichterketten am Rindermarkt (an der Bahnhofstrasse gibt es seit 2010 nur noch eine moderne und eher kalte LED-Beleuchtung namens Lucy)
#17: In die andere Richtung geschaut
#18: Einer der Konsumtempel and der Bahnhofstrasse, sehr lecker die Sachen in der Delikatessa im Kellergeschoss.
#19: Der grosse Weihnachtsbaum wird 2025 von Lindt gesponsort. Vorher war es Swarovski.
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Zitat:
Zitat von
Hans Dampf
Geht es nur mir so, aber der Komafehler des Objektivs disqualifiziert es. Allein aus diesem Grund würde ich es nie und nimmer einsetzen. Das Ding gehört in meinen Augen in den Müll; zumindest wenn man damit Nachtaufnahmen von Veranstaltungen machen möchte.
Vor einigen Jahren durfte ich einmal eine komplette Serie von Dokumentationsaufnahmen einer Veranstaltung, welche ich teuer verkaufen wollte und schon einen Abnehmer hatte, still und leise entsorgen, weil die vom ansonten sehr guten Normalobjektiv erzeugten Schmetterlinge alles zerstörten. Die Fotos waren toll, aber leider aufgrund der Schmetterlinge nicht zu gebrauchen. Leider hatte ich weder die Möglichkeit die Fotos mit einem anderen Objektiv zu wiederholen noch konnte ich stärker als 2,0 abblenden um noch einigermaßen brauchbafe Verschlusszeiten zu bekommen. Seither fasse ich dieses Objektiv für Nachaufnahmen nicht mehr an.
Besonders schön sieht man den Komafehler im Bild
#03: An der Bar, an der Bar, warum stehn die da?
Als reiner Amateur, sehe ich das auch nicht so eng. Das ist ja bei sehr vielen Altgläsern genauso, z.B. beim beliebten Canon FD 1.2/55 oder dem Nikkor 1.2/50. Es gehört eben mit zum Look des Objektivs. Mich stört das bei solchen Fotos nicht besonders. Aber, wenn das die Kunden anders sehen, ist's natürlich nicht tragbar für solche Arbeiten.
Ich finde dass das Objektiv wirklich sehr schöne Fotos machen kann, wenn es sehr dunkel ist und man keinen Blitz hat. Es ist weit offen scharf genug, hat wenig SA und somit bereits offen recht gute Kontraste und Farben. Ärgerlich für mich sind eher die ausgeprägten loCA. Vor fast 10 Jahren habe ich mal bei einem Schulfaschingsball der Unterstufe fotografiert und es kamen einige großartige Bilder dabei raus. Ich habe mal gesucht und eines gefunden, wo man keine Personen erkennt und das in etwa zeigt, was ich meine. Die Bilder mit Personen drauf, finde ich oft noch schöner, die darf ich aber natürlich nicht zeigen. Das Rauschen der ursprünglichen A7 würde ich heute rausrechnen lassen: