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ChatGPT hat netterweise auch noch mal die Formel dazu ausgespuckt.
Also müsste man die Objektive quasi noch mal an eine X-T4 packen ...
Weiß eigentlich jemand, was aktuell so die Standard-MP-Menge im APS-C Sektor ist?
Anhang 158587
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Hier noch eine Aufnahme von meinem Wollensak Verito Nachbau.
Für Kleinbildformat wurde es natürlich nie von der Firma gebaut.
Das Original besteht aus einem mäßig korrigiertem Achromaten mit einer zusätzlichen positiven Linsen davor, dazwischen sitzt die Blende.
Ich habe hier eine Schnittzeichnung angefügt, es zeigt zwar das Veritar aber das ist im Aufbau identisch.
Das Verito ist hat nicht nur sphärische Aberration sondern auch nicht gerade wenig chromatische Fehler. Zu sehen ist das an vielen Fotos im Netz die in unserer Zeit gemacht wurden. Wenn man genau hinsieht fällt auf das die Ebene mit der besten Schärfe vor dem eigentlichen Motiv liegt.
Die Nutzer wissen gar nicht mehr wie dieses Objektiv richtig eingesetzt werden muss und es im Grunde auch nur mit einem leichten Gelbfilter so abbildet wie vom Konstrukteur beabsichtigt.
Die Betrachter dieser Fotos sind meist genauso unkritisch wie die Autoren der Fotos, sie sehen es gar nicht. Ich finde das eher peinlich aber den meisten genügt es wohl wenn das Bild irgendwie verwaschen aussieht.
Wenns denn gefällt, seis drum.
Bei meinem Verito musste ich anders vorgehen, der Achromat muss so gut wie möglich korrigiert sein weil ich das Objektiv für den kleinen Vollformat Sensor nutzen will. Chromatische Fehler sind dann nicht erwünscht und auch die sphärischen Abweichungen müssen deutlich reduziert werden. Achromatische Nahlinsen funktionieren nicht weil sie zu stark verzeichnen.
Daher habe ich einen 150mm Spindler & Hoyer Achromaten verwendet der ein absolutes Spitzenprodukt ist.
Davor sitzt eine Voigtländer Nahlinse 8/300mm so dass die Brennweite 105mm beträgt bei f/2,4
Einiges von den Infos hier habe ich bereits beim ersten Vorstellen des Objektives geschrieben, ich hoffe Ihr könnt darüber hinweg sehen.
Anhang 158589
Dafür noch eine B&W Aufnahme die ich mit dem Objektiv gemacht habe, Kamera Sony A7R III
https://live.staticflickr.com/65535/...a7e71de5_b.jpg
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Zitat:
Zitat von
arri
Was in Deiner "Sammlung" wohl noch fehlt ist das Fujinon SF 4/85mm. Ist ein eher seltenes Stück und wird auch immer noch recht hochpreisig gehandelt.
Das ist tatsächlich eine Linse, die mich nicht so sehr reizt, da es wieder die Sieb-Lösung nutzt. Nach Erfahrung mit dem Rodenstock würde ich vermuten, dass sich die Siebstruktur auch wieder in den Lightbubbles zeigen dürfte und da bin ich absolut kein Fan von. Ansonsten ist es nicht teurer als das Pentax 28 Soft, das eben auch entsprechend selten ist. Und anscheinend wird es auch recht selten genutzt - zumindest sieht meine Fassung fabrkneu aus.
Anhang 159854
Zitat:
Sonst noch meinen Verito Nachbau für Kleinbild oder auch für GFX Size.
Verito finde ich auch spannend. Bin schon ewig um die Original-Linse herumgeschlichen, aber mir war sie immer zu teuer ...
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Eine Aufnahme mit meinem "Universal Heliar" 3,5/75mm. Es stammt aus einer Vorkriegs Bessa 66. Die Frontlinsenverstellung dient nun nicht mehr der Fokussierung sondern dem Grad der Weichzeichnung.
Das Foto ist aus analogem Film entstanden, hier mit dem neuen OptiMono 100 den ich in Kodak HC 110 entwickelt habe.
@f/5,6 und fast auf maximale Softung gestellt.
Der große Vorteil bei dieser Lösung ist das ich sowohl den Grad der Weichzeichnung und die Blende unabhängig voneinander verstellen kann. Das ermöglicht die größte Flexibilität.
Das original Universal Heliar war anders aufgebaut, hier wurde die Mittellinse im optischen System verschoben.
Daran arbeite ich bereits gedanklich wie ich es am besten mechanisch umsetzen kann um das zu realisieren.
Diese Voigtländer Objektive waren wohl die Spitze in einer langen Reihe von Weichzeichner Objektiven, die Eigenschaften dieser Objektive lassen sich nicht mit anderen Objektiven kopieren.
Von der Forma Meyer aus Görlitz kenne ich einen Prototypen des Trioplan, ein 3,2/250mm bei dem auch die Mittellinse verschiebbar ist, das war mechanisch noch aufwendiger gebaut als die Voigtländer Objektive aber es wurde so nie in Serie gebaut, vermutlich weil es schlichtweg zu teuer gewesen wäre.
Ich hätte gern ein Universal Heliar mit 100/105mm Brennweite. Bei maximaler Softung würde sich die Brennweite auf ca. 90mm verringern.
Bei dem 75mm Objektiv sind es dagegen nur noch ca. 68mm was schon recht kurz ist.
So ist es halt, wo Licht ist ist auch Schatten, wenn ich Linsen im Objektiv gegeneinander verschiebe verändere ich die Brennweite.
Anhang 160005
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Ein neues Weichzeichner Objektiv hat das Licht der Welt erblickt.
Hier habe ich ein Meyer Görlitz Trioplan 3,5/75mm entsprechend geändert das es eine für mich ansprechende Weichheit bekommt.
Durch Abblenden erhöht sich die Schärfe dann aber wieder deutlich bleibt aber noch weich, für das kleine Format wäre das in etwa das Optimum, denke ich.
Es ist ein vorab Test für einen Fotografen der ein günstiges aber gut nutzbares und vor allem bezahlbares Soft Fokus Objektiv sucht.
Die Trioplan Objektive sind im Preis recht moderat, abgesehen von ein paar Apotheker bei ebay.
Beide Fotos sind unbearbeitete JPG. Durch das Abblenden dreht der AWB völlig durch und erfindet die Farben neu, ein vorher festgelegter Abgleich ist sicher besser.
Kamera war die Nikon D700.
Erste Aufnahme mit f/3,5 und die Zweite mit f/8
Anhang 160036
Anhang 160037
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Zitat:
Zitat von
arri
Es gibt wirklich brauchbare WZ Objektive die digital nutzbar sind, was ich meinte war aber das es bisher keine gibt die extra für die Verwendung an digitalen Sensoren gebaut wurden.
Doch, schon - auch wenn manche Objektive historische Vorlagen haben, sind sie doch auf moderne Zeiten geupdated worden:
Composer Pro II mit Soft Focus II von Lensbaby: https://lensbaby.com/products/compos...-soft-focus-ii
Nour Triplet V 2.0/64 Bokeh Control von Lomography: https://shop.lomography.com/de/nour-...black-canon-rf
Und der vielleicht direkteste Nachbau - Daguerreotype Achromat 2.9/64 ebenfalls von Lomography: https://shop.lomography.com/de/dague...brass-canon-ef
Das Nour Triplet auf der Softstufe bei f2.8 an der Canon R6 Mk III:
Anhang 160145
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Bei Objektiven mit "luftiger" Zeichnung finde ich insbesondere auch längere Brennweiten für interessant, da man mit diesen eine über das gesamte Bildformat gehende gleichmäßige Weichzeichnung erreichen kann.
Gerade das 120mm Imagon ist da irgendwie mein Favorit am Format 24x36mm. Das Feld der Erkundung Möglichkeiten der Abbildung bei dem 120er ist beträchtlich insbesondere wenn man die Linse mit dem kleinsten Sieb und den geschloßen verwendet oder einen Ausflug in Farbe macht.
Bei dieser Konfiguration wird das Imagon für zahlreiche Motive nahezu schon "alltagstauglich". Einen Sonnenuntergang mit dem Imagon hatte ich noch nicht zu oft versucht aber auch das geht viel besser als ich erwartet habe nur das Sieb muß zu sein.
Neben Porträt bringt das Imagon besonders auch bei "Blümchen" und dann in Farbe schöne Effekte. Trübes Wetter mit weichem Licht gibt dann meist zu flache Bilder, hartes Licht ist irgendwie schöner.
Das Pentax Soft 2,2/85mm ist da sehr viel stärker an den Motivabstand gebunden und geht bei oo nur sehr speziell. Alltagstauglich ist das sicher nicht.
Imagon 120mm kleinster Sieb zu
Anhang 160148
Imagon 120mm
Anhang 160149
Pentax Soft 2,2/85mm
Anhang 160150
Beste Grüße Ulrich
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Sorry, Bilder liefere ich gerne nach, irgendwie wurden diese nicht übernommen
Imagon 120mm
Anhang 160152
Imagon 120mm
Anhang 160153
Imagon 120mm
Anhang 160154
Das Imagon 120mm mit seinen drei Siebblenden ist für mich immer wieder eine Herausforderung. Es ist einfach gesagt sehr spannend, was da jeweils für ein Bild an der EOS 6 so rauskommt. Die farbige Abbildung ist irgendwie "luftig".
Der kleinste Sieb gibt schon eine über das Bildfeld gleichmäßige Abbildung und es wird sehr vielseitig verwendbar. Das wollte ich zeigen und man bedenke das Objektiv besteht gerade mal aus nur einer einzelnen Linse, welche aus zwei verkitteten Teilen besteht.
Beste Grüße Ulrich