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Anhang 158809
Wieder die SHEROES-Serie und auch hier ist es vor allem auch wegen der Geschichte dahinter eins meiner Lieblingsmotive aus der Unterserie. Wichtig zu wissen ist schon mal, dass es ihr expliziter Wunsch war. Sie wollte nicht nur eine Heldin sein, sondern sie wollte am Ende ihrer Geschichte unbedingt sterben. Auf die Frage, ob im Kampf oder gerichtet zu werden, kam gleich "gerichtet werden". Da ich Photoshop hasse und man jetzt zwar durchaus düster werden darf, aber nicht in den Gore gehen sollte, war klar, dass dann Erhängen die am besten umzusetzende Wahl war.
Natürlich kam Photoshop ein wenig zum Einsatz. Ja, sie hängt da wirklich an dem Baum und ja, sie hatte auch den Strick so. Aber das, woran sie wirklich hing (ein Klettergurt unter der Kleidung und ein Halteseil), wurde in Photoshop entfernt.
Auch hier hat mich wieder der Einsatz des (diesmal 15 Jahr alten) Mädchens beeindruckt. Nicht nur, dass es alles andere als angenehm gewesen sein muss, da für eine Weile zu hängen (der Klettergurt wird wirklich SEHR eng dafür geschnürt) und sie in uns ein großes Vertrauen haben muss, mussten auch erstmal an drei Terminen verschiedene Klettergurte probiert werden, damit einer gefunden wurde, worin sie möglichst gerade hing (je weiter tiefer der Aufhängepunkt ist, desto schräger hängt sie) und der aber auch gleichzeitig nicht zu sehr auftrug.
Mehr Behind the Scenes Aufnahmen, die auch die Klettergurttests zeigen und womit sie eigentlich wirklich am Baum hing, gibt es hier: https://www.schlicksbier.com/warum-kinder-auch-dunkelheit-brauchen-das-making-of-zu-einer-duesteren-sheroes-serie -- und da bin ich natürlich auch noch mal darauf eingegangen, warum ich so ein Bild selbst für eine Serie mit / für Kinder/Jugendliche für vertretbar halte.
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Radeln mit Regen, Teil II
Auf meiner Regenfahrt, wie im ersten Post beschrieben, hatte ich noch einmal unfassbares Glück. Auf der Fahrt nach Hause querte ich den Inn, als mir der Regenbogen auffiel, der Inn-abwärts zu sehen war. Ich war gleich Feuer und Flamme. Stellte das Fahrrad ab und querte die Fahrbahn der Bundesstraße (zweimal über das Geländer!). Dann fiel mir auf, dass eine nahezu herzförmige Wolke sich fast mit dem Regenbogen traf. Glücklicherweise bewegte sie sich relativ schnell, so dass ich es abwarten konnte, sie "vom Regenbogen" durchstoßen, aufnehmen zu können. Ideal wäre natürlich noch ein Polfilter gewesen, um die Reflexion auf dem Wasser zu optimieren, aber es ging auch so recht gut. Die Vignette des offenblendig verwendeten Zeiss 2/28 ZF stellt den Regenbogen in der Mitte zusätzlich heraus (ich hatte auch abgeblendete Fotos gemacht, aber dieses war das "schönste").
Der Rückweg war schneller als gewohnt, weil ich es kaum abwarten konnte, die beiden Bilder auf meinem Rechner anzusehen :-D.
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Eines meiner Lieblingsbilder ist auch nach vielen Jahren dieses hier. Ich habe es vermutlich hier im Forum schon einmal gezeigt.
Es ist Anfang Dezember 2019 im Paartal, irgendwo in der Nähe von Schrobenhausen entstanden. Ich war nach der Geburt meiner jüngsten Tochter eigentlich auf der Suche nach einer neuen Familienkutsche, hab dann aber diese tollen Lichtverhältnisse zwischen Sonne und Nebel gesehen. Bin einfach ausgestiegen und hab irgendwas fotografiert. Der kleine Schilfweiher war dann ein dankbares Motiv.
Die Bilder - es gibt noch ein paar mehr schöne von diesem Film - haben mir gezeigt, dass auf Film Dinge passieren können, die zumindest ich digital so nicht hinbekommen hätte und auch nicht versucht hätte, so einen Look zu bekommen. Dieser von mir bei der Aufnahme so nicht gesehene Sepia-Look in einem Farbfoto fasziniert mich bis heute. Außerdem war es der erste Film mit der tollen Minolta XD-7, die mir Nils [kielerjung] aus seiner Sammlung überlassen hat und die bis heute vielleicht die Analoge ist, die ich behalten würde, wenn ich nur eine behalten dürfte.
Technisch: Minolta XD-7, Minolta MD W.Rokkor 3.5/28mm, Kodak Portra 160
Anhang 158836
Gruß Matthias