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Foth Anastigmat 2,5/75mm
Dies Objektiv hat mir simple.joy zukommen lassen.
Es stammt aus der zweiäugigen Kamera des Herstellers wobei dies hier das Sucherobjektiv ist. Daher hatte es keine Blende eingebaut.
Aufgebaut ist es aus vier freistehenden Linsen, genauso wie das 2,5/50mm des selben Herstellers. Wie ich bei dem Objektiv schon geschrieben habe entspricht es in etwa der ersten Ausführung des Bertele Ernostar.
Das Objektiv habe ich in die zwei Hälften geteilt und in die gezeigte Blendefassung mit Schneckengang eingepasst. Dann einen M42 Sockel dafür gedreht. Waren insgesamt fünf Stunden Arbeit.
Ob sich so etwa wirklich lohnt? Schwer zu sagen aber zumindest ist das Objektiv jetzt einsetzbar.
Ich habe eben schnell zwei Aufnahmen gemacht, eines bei voller Öffnung und eines zwei Stufen abgeblendet,
Zu sehen sind die Aufnahmen einmal wie aus der Kamera und dann bearbeitet.
Deutlich zu sehen das es bei offener Blende sehr weich arbeitet, die Auflösung ist aus eher mau.
Abgeblendet wird es aber schon recht gut, die Schärfe nimmt deutlich zu und auch die Auflösung.
Der Kontrast ist eher gering aber das hat mitunter in der Nachbearbeitung auch Vorteile.
Sehr wichtig ist aber noch das ich eine Sonnenblende dafür mache, die Sony A7 Kameras sind dermaßen Streulicht empfindlich das ist schier unglaublich.
Anhang 159815Anhang 159816Anhang 159817Anhang 159818
Anhang 159819Anhang 159820
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Die Sonnenblende ist fertig, sie ist noch ein paar Millimeter zu lang, wenn ich stark abblende auf oo dann vignettiert sie leicht. Den Sockel habe ich auch abgedreht so das ich das Objektiv an den Nikon Kameras verwenden kann.
Ein paar Bildbeispiele habe ich mit angefügt.
Die Gebäude sind mit f/2,5; f/5,6 und f/11 aufgenommen
Die Blümchen mit f/2,5 und f/8
Dieses mal mit der Nikon D700
Die Fotos wurde nur von raw in jpg konvertiert, keinerlei Nachbearbeitung.
Anhang 159823 Anhang 159824
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Anhang 159828Anhang 159829
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Die Sonnenblende ist eingekürzt und ich habe noch ein paar Aufnahmen mit der Sony A7R III gemacht.
Hier eine Aufnahme bei voller Öffnung im Nahbereich um die Zeichnung des unscharfen Hintergrundes zu zeigen und ein 1:1 Screenshot der die in der Bildmitte vorhandene Schärfe zeigt.
Die lange Sonnenblende macht das Objektiv nun auch an der Sony gut einsetzbar. Der Kontrast ist natürlich trotzdem reduziert was aber allein schon an den acht unvergüteten Glas/Luft Flächen liegt.
Dieser extreme Hotspot in der Bildmitte ist aber durch die Sonnenblende verschwunden. Die obere Aufnahme im Gegenlicht zeigt nun eine recht homogene Leichtverteilung.
Anhang 159831
Anhang 159832