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		<title><![CDATA[DigicamClub - Digitalfotografie neu erleben - "Café Manuell" - Hier wird geplaudert..]]></title>
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			<title><![CDATA[DigicamClub - Digitalfotografie neu erleben - "Café Manuell" - Hier wird geplaudert..]]></title>
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			<title>Fürs Wochenende</title>
			<link>https://www.digicamclub.de/showthread.php?t=27510&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 05:14:02 GMT</pubDate>
			<description>*Vorbemerkung* 
 
 Eine Vorwarnung: Der folgende Text enthält einige Wörter, die man in vornehmer Gesellschaft vermutlich nicht auf die Tischkarte setzen würde. Das ist bedauerlich, aber manchmal lässt sich eine Sache mit einem sauberen Vokabular eben nicht sauber beschreiben. 
 
 
 Auch dieser...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b>Vorbemerkung</b><br />
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 Eine Vorwarnung: Der folgende Text enthält einige Wörter, die man in vornehmer Gesellschaft vermutlich nicht auf die Tischkarte setzen würde. Das ist bedauerlich, aber manchmal lässt sich eine Sache mit einem sauberen Vokabular eben nicht sauber beschreiben.<br />
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 Auch dieser Text wird demnächst in einem Blog erscheinen – gemeinsam mit zahlreichen anderen Beiträgen, von denen einige vermutlich erheblich klüger, interessanter und besser geschrieben sein werden.<br />
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 Die Anregung dazu stammt, wie so vieles bei mir, aus dem ganz normalen Leben – genauer gesagt aus dem Lesen von Fotoforen. Ich lese dort mit großem Interesse, besonders dann, wenn aus Kameras Persönlichkeiten werden, aus Objektiven Charaktere und aus technischen Geräten langjährige Weggefährten. Es ist erstaunlich, was ein wenig Metall, Glas und Nostalgie beim gemeinen Hobbyknipser auslösen können.<br />
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 Vielleicht ergibt sich daraus auch ein weiterer Text. Etwa über die erstaunliche Welt der Aktfotografie: über Männer, die mit großer Hingabe junge weibliche Körper fotografieren, und die interessante Frage, warum ausgerechnet ältere Männer daran bisweilen einen besonders nachhaltigen Gefallen finden. Auch die Bilder, die dazu in Fotoforen auftauchen, dürften einiges zu erzählen haben.<br />
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 Für weitere Anregungen bin ich selbstverständlich dankbar. Fotoforen liefern schließlich zuverlässig Nachschub.<br />
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 Doch zunächst widmen wir uns einer alten Nikon und der nicht ganz uninteressanten Frage, wann aus fotografischer Leidenschaft eigentlich etwas anderes wird.<br />
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 <b>Wenn Knipser ihre Kamera küssen – Kerle aber Frauen lieben</b><br />
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 Es gibt Männer, die über eine alte Nikon sprechen, als hätten sie nicht einen Fotoapparat aus dem Schrank geholt, sondern eine verschollene Geliebte wiedergefunden. „Sie hat mich durch die Welt begleitet“, heißt es dann. Wie bitte? Sie hat dich begleitet? Du hast das Ding in eine Tasche gesteckt und bist damit nach Marrakesch geflogen. Die F2 hat weder einen Koffer gepackt noch ein Flugticket bezahlt, geschweige denn am Flughafen über das miserable Frühstück geschimpft. Sie lag zwischen deinen Unterhosen und wartete darauf, dass du endlich auf den Auslöser drückst. Das ist keine Begleitung. Das ist Gepäck mit Verschluss. Und wenn ein erwachsener Mann erzählt, er habe den Verkauf aus emotionaler Sicht immer bereut, möchte man eigentlich nur noch wissen, ob er die Trennung von seiner Frau ebenfalls so innig und detailliert verarbeitet hat.<br />
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 Denn diese Kameramänner haben eine eigentümliche Vorstellung von Liebe. Sie sprechen von ihren Apparaten mit jener Mischung aus Sehnsucht, Besitzstolz und körperlicher Erregung, die man normalerweise aus schlechten Liebesromanen kennt. Die Kamera ist treu, ehrlich, charakterstark, immer für einen da und – jetzt wird es interessant – ihr Motorantrieb sei einfach nur erotisch. Erotisch? Eine F2? Da sitzt also ein erwachsener Mann vor einem schwarzen Kasten aus Metall und Glas und bekommt beim Geräusch eines mechanischen Verschlusses einen Steifen. Man möchte ihm die Kamera gar nicht wegnehmen. Man möchte nur höflich fragen, ob er regelmäßig mit ihr schläft. Wenn das trockene Klack eines Verschlusses inzwischen mehr Wirkung entfaltet als das, was früher vor der Linse stand, seine nackte Exfrau, ist die Grenze zwischen Kamerabegeisterung und Erektion mit Bajonettanschluss jedenfalls erstaunlich dünn geworden.<br />
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 Die F2 selbst dürfte darüber einigermaßen ratlos sein. Sie steht auf dem Schreibtisch und denkt vermutlich: Entschuldigung, was soll das? Ich bin eine Kamera. Das 50er Objektiv liegt daneben und flüstert dem 105er zu, er habe gestern wieder gesagt, sie sei erotisch. Das 105er antwortet, er habe es neulich wunderschön genannt, worauf der MD-2 kurz surrt und erklärt, ihn finde der Mann männlich. Die F2 schaut ihre Kumpels an und stellt fest, dass man hier offenbar ein Problem habe. Das 35er, das bislang geschwiegen hat, hebt langsam den Objektivdeckel und meint, der Mann brauche wahrscheinlich eine Frau. Darauf sagt das 85er: „Hatte er doch.“ – „Eine andere“, antwortet das 35er.<br />
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 Natürlich darf man eine F2 mögen. Man darf sie sammeln, restaurieren, auf den Schreibtisch stellen und sich über ihre Mechanik freuen. Man darf sich an die Reisen erinnern, die man mit ihr gemacht hat, und man darf sie sogar für völlig irrational viel Geld kaufen, wenn einem danach ist. Aber irgendwo muss ein erwachsener Mensch noch unterscheiden können zwischen einem Gegenstand und einem Menschen. Die F2 hat keine Gefühle, keinen Kummer und keine Angst vor dem Verlassenwerden. Wenn man sie verkauft, schreibt sie keinen Abschiedsbrief, und wenn man sie fünfundzwanzig Jahre in einen Schrank stellt, entwickelt sie keine Sehnsucht, sondern Staub. Sie ist eine Maschine, eine ziemlich gute Maschine, zweifellos, aber eben eine Maschine.<br />
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 Und vielleicht liegt genau darin die eigentliche Tragik dieser Geschichte. Denn früher war die Nikon schließlich nicht die Frau, sondern das Werkzeug. Mit ihr wurden Frauen fotografiert, junge Frauen, schöne Frauen, nackte Frauen. Der Fotograf stand hinter der Kamera, die Frau davor, und die Nikon war das Mittel zum Zweck: ein schwarzer Kasten zwischen männlichem Blick und weiblichem Körper. Heute hat sich das Verhältnis offenbar verschoben. Die Frauen sind aus dem Bild verschwunden, die Nikon ist geblieben. Früher war die Kamera das Werkzeug, mit dem man Frauen fotografierte die man rumkriegen wollte. Heute ist sie selbst das Objekt der Begierde.<br />
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 Man könnte fast sagen, die erotische Karriere des Fotografen habe einen bemerkenswerten Verlauf genommen. Erst fotografierte er nur Frauen, dann fotografierte er Frauen mit einer Nikon, und irgendwann blieb nur noch die Nikon. Vielleicht erklärt das auch das Gerede vom „erotischen“ Motorantrieb. Die F2 muss offenbar nicht mehr bloß auslösen. Sie muss inzwischen selbst etwas auslösen. Und die Kamera macht brav mit, denn sie steht auf dem Schreibtisch, glänzt im Vitrinenlicht und wartet geduldig. Kein Widerspruch, keine Erwartungen, keine Diskussion. Man kann sie streicheln, putzen, polieren und anschließend zufrieden feststellen, dass sie noch immer zuverlässig reagiert. Andere Beziehungen sind komplizierter und widersprechen.<br />
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 Man möchte fast sagen: Wenigstens eine von beiden funktioniert noch. Das wäre natürlich unfair gegenüber der F2, denn sie kann für diese ganze Angelegenheit überhaupt nichts. Sie wurde nicht gefragt, ob sie eine erotische Aura haben möchte. Sie wurde gebaut, damit Menschen fotografieren können. Sie hat einen Verschluss, einen Spiegel, ein Bajonett und eine Menge Metall. Mehr nicht. Wenn man sie verliert, sitzt sie nicht traurig am Gate und denkt: Warum hat er mich verlassen? Sie liegt irgendwo zwischen einem Koffer aus Stuttgart und einem Kinderwagen aus Madrid. Wenn man sie verkauft, wartet sie nicht nachts auf einen Anruf. Wenn man sie gegen eine Leica eintauscht, weint sie nicht in ein Taschentuch. Sie ist eine Maschine.<br />
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 Und gerade deshalb ist es so komisch, wenn ausgerechnet sie zur emotionalen Lebensgefährtin erklärt wird. Eine Kamera ist nicht robust, sondern „treu“. Sie ist nicht zuverlässig konstruiert, sondern „lässt mich nie im Stich“. Sie hat keinen Verschluss, sondern „Charakter“. Sie ist nicht Jahrzehnte alt, sondern „gereift“. Und wenn sie nach einer Million Auslösungen immer noch funktioniert, wird aus einem Stück Maschinenbau plötzlich ein Veteran einer gemeinsamen Lebensgeschichte. Man kann förmlich hören, wie die F2 nachts auf dem Schreibtisch zum MD-2 sagt: „Er hat heute wieder von unseren gemeinsamen Jahren erzählt.“ Der MD-2 surrt und fragt: „Welche gemeinsamen Jahre?“ Die F2 antwortet: „Du lagst in seiner Fototasche.“ – „Ich weiß. Aber er nennt es Beziehung.“ – „Dann ist er krank.“ – „Das sage ich ihm seit 1977.“<br />
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 Besonders schön sind dann die Geschichten von zwei F2 im Phantasialand, die jeweils mehr als eine Million Auslösungen hinter sich haben. Eine Million! Das wird erzählt, als hätten zwei alte Herren persönlich den Mount Everest bestiegen oder in Stalingrad gekämpft. Dabei haben die Kameras eine Million Mal dasselbe gemacht: auf, zu, auf, zu. Ein Verschluss hat gearbeitet. Das ist beeindruckend, aber keine gemeinsame Lebensleistung. Ein Fahrstuhl hat vermutlich ebenfalls Millionen Fahrten hinter sich. Niemand schreibt: Dieser Fahrstuhl hat mich durch schwere Zeiten getragen. Sein Motor klingt erotisch. Wobei das vielleicht nur eine Frage des Marketings ist: Otis Emotional Edition – fährt dich immer nach oben und ist immer für dich da. Für Männer, die ihren Aufzug verstehen.<br />
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 Und dann kommen D2H, D3, Df, D4, D5 und D6. Alles besser, natürlich: schneller, präziser, leistungsfähiger. Und trotzdem werden sie als seelenlose „Knipsautomaten“ bezeichnet. Auch hier kann man der Kamera nur Unrecht tun. Die D6 hat schließlich nie behauptet, eine Seele zu besitzen. Sie steht wahrscheinlich irgendwo und fragt sich, warum ihr Besitzer sie beleidigt. „Seelenlos?“, sagt sie zur F2. „Ich kann vierzehn Bilder pro Sekunde.“ Die F2 schweigt. „Ich fokussiere im Dunkeln.“ – „Er liebt mich.“ – „Ich kann Gesichter erkennen.“ – „Er liebt mich.“ Dann kommt die Z8 aus der Vitrine und erklärt, sie könne sogar die Augen erkennen. Die F2 schaut sie an und sagt, das sei schön für sie. Die Z8 erklärt, sie könne Vögel erkennen. Die F2 bleibt unbeirrt: „Und trotzdem bin ich die Seele.“ Darauf antwortet die Z8: „Nein. Du bist eine Kamera. Du bist hier offenbar die Einzige, die das verstanden hat.“<br />
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 Man darf technische Geräte bewundern. Man darf sich an ihnen freuen. Man darf sich sogar in ihre Konstruktion verlieben, wenn man das unbedingt möchte. Aber diese sprachliche Aufrüstung vom Werkzeug zur Geliebten ist bemerkenswert. Denn der Mann liebt irgendwann nicht mehr die Fotografie, sondern seine emotionale Vorstellung von der Maschine. Die F2 wird zur Projektionsfläche für Jugend, Abenteuer, Männlichkeit, Freiheit, Geilheit und Nostalgie. Sie steht für eine Zeit, in der man noch jung war, irgendwohin flog, durch fremde Städte lief und Frauen fotografierte, mit denen man schlief, die man vielleicht nur einmal sah. Die Kamera hat diese Zeit nicht erlebt. Der Mann hat sie erlebt. Das ist ein entscheidender Unterschied.<br />
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 Vielleicht wäre die vernünftige Aussage ganz einfach: „Diese Kamera erinnert mich an eine wichtige Zeit meines Lebens.“ Das wäre menschlich, nachvollziehbar und sogar rührend. Stattdessen heißt es: „Sie hat mich nie im Stich gelassen.“ Sie hatte gar keine Wahl. „Sie versteht mich.“ Sie ist eine Kamera. „Sie ist erotisch.“ Jetzt wird es interessant.<br />
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 Denn irgendwann stellt sich die Frage, ob die Kamera tatsächlich zum Ersatz für etwas geworden ist, das früher einmal vor der Kamera stand. Wo früher Haut war, steht jetzt Messing. Wo früher ein sinnlicher Körper im Sucher erschien, liegt heute ein Objektiv auf dem Tisch. Wo früher der Fotograf hinter der Kamera stand, steht heute offenbar die Kamera selbst im Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit. Und vielleicht ist das der eigentliche Fortschritt dieser Geschichte: Der Mann hat seine große Leidenschaft gefunden. Sie ist zuverlässig, anspruchslos und widerspricht ihm nie.<br />
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 Sie verlangt keine Blumen, möchte keinen Urlaub und fragt nicht, warum schon wieder Geld für altes Zeug ausgegeben wurde. Sie möchte nur, dass jemand ihren Auslöser drückt. Mehr Lebensanspruch hat eine Maschine nicht. Der Mensch dagegen sitzt davor und erklärt sie zur Geliebten. Und da fragt man sich irgendwann nicht mehr, welche Nikon als Nächstes gekauft wird. Man fragt sich, ob der Mann eigentlich noch eine Frau küsst oder inzwischen lieber den Objektivdeckel abnimmt.<br />
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 Die F2 selbst würde vermutlich irgendwann die Geduld verlieren. Sie würde ihren Besitzer ansehen, den Verschluss einmal trocken auslösen und sagen: „Hör zu. Ich bin eine Maschine. Du bist der Mensch. Such dir bitte eine menschliche Beziehung.“ Der MD-2 würde zustimmend surren, das 50er den Objektivdeckel aufsetzen und das 105er sich diskret abwenden. Die F2 würde noch hinzufügen: „Und hör endlich auf, mich erotisch zu nennen. Ich habe einen Verschluss, keine Muschi und du hast ein Problem.“<br />
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 Vielleicht ist das überhaupt die größte Ironie dieser Geschichte: Die Kamera, die angeblich Seele hat, ist das vernünftigste Wesen im Raum. Sie weiß, was sie ist. Sie erwartet keine Liebe, verlangt keine Treue, will keine Blumen und keine gemeinsamen Urlaube.  <br />
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 Und so steht die alte F2 am Ende auf dem Schreibtisch, vollkommen unschuldig, mechanisch präzise und völlig ahnungslos von all der Liebe, die man ihr andichtet. Sie verlangt nichts, verspricht nichts und empfindet nichts. Sie wartet einfach darauf, dass jemand den Auslöser drückt. Und wenn es dann trocken und zufrieden „Klack“ macht, ist wenigstens eines im Raum noch zuverlässig.</div>

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			<category domain="https://www.digicamclub.de/forumdisplay.php?f=223"><![CDATA["Café Manuell" - Hier wird geplaudert..]]></category>
			<dc:creator>Hans Dampf</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>noch einer</title>
			<link>https://www.digicamclub.de/showthread.php?t=27508&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 02:26:46 GMT</pubDate>
			<description>Wenn das Fotorecht den Auslöser übernimmt   Im Internet gibt es ein Biotop, in dem Ahnungslosigkeit nicht als Mangel, sondern als Qualifikation gilt: das Fotoforum aphog.com. Dort sitzt der gemeine Hobbyfotograf, die analoge Kamera um den Hals, das Halbwissen im Anschlag und wartet seit Jahren auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Wenn das Fotorecht den Auslöser übernimmt   Im Internet gibt es ein Biotop, in dem Ahnungslosigkeit nicht als Mangel, sondern als Qualifikation gilt: das Fotoforum aphog.com. Dort sitzt der gemeine Hobbyfotograf, die analoge Kamera um den Hals, das Halbwissen im Anschlag und wartet seit Jahren auf den Moment, in dem endlich jemand eine Rechtsfrage stellt, damit er seine drei aufgeschnappten Paragraphen aus dem Keller holen und vor Publikum aufblasen kann. Der Mann hat vielleicht einmal einen Artikel über das Recht am eigenen Bild gelesen, kennt „DSGVO“ aus dem Fernsehen und hat irgendwann das Wort „Model Release“ gehört, und schon tritt er auf wie der Vorsitzende der Anwaltskammer, nur mit älterem Anzug und erheblich weniger Ahnung. Man fragt dort: „Darf ich ein Portrait, das ich von einem Bekannten gemacht habe, auf meiner eigenen Festplatte behalten?“ und bekommt nicht etwa eine Antwort, sondern einen juristischen Flächenbrand. Innerhalb von Minuten stehen Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, DSGVO, Vertragsrecht, Kunstfreiheit, Street Photography, Model Release und irgendein Urteil aus dem Jahr 1987 im Raum, während die ursprüngliche Frage unter den Stiefeln dieser kleinen Laienspielschar langsam erstickt. Die Kamera liegt daneben und möchte vermutlich nur noch Ziegelsteine fotografieren, denn Ziegelsteine haben wenigstens die angenehme Eigenschaft, nicht irgendwann einen neuen Freund zu bekommen.  Die Frage ist so harmlos, dass ein vernünftiger Mensch sie nach dem Lesen tatsächlich beantworten könnte: Ein Amateur hat eine Person unentgeltlich fotografiert, möchte das Bild nicht ungefragt ins Internet stellen, möchte es aber behalten. Was darf er damit? Fertig. Das wäre allerdings das Ende des Threads, und ein Ende ist für den Forenexperten ungefähr das, was Nüchternheit für einen Stammtisch ist: theoretisch möglich, praktisch unerwünscht. Also kommt der erste Wichtigtuer aus seinem Mauseloch und schreibt: „Da hast Du Vertragsfreiheit.“ Vertragsfreiheit. Der Mann fragt, ob er ein Foto auf seiner eigenen Festplatte behalten darf, und der Experte antwortet mit einem Begriff, der ungefähr so viel mit der Frage zu tun hat wie ein Teebeutel mit der Einkommensteuererklärung. Das ist juristisch etwa so hilfreich wie die Auskunft „Du hast einen Penis“ gegenüber einem Mann, der wissen möchte, wie man in einem Puff bezahlt. Ja, danke. Und was soll er jetzt damit machen – ihn unterschreiben lassen? Aber genau so funktioniert ein deutsches Fotoforum: Einer kennt ein Wort, spricht es mit der Gravität eines Bundesrichters aus, und plötzlich sitzen alle anderen aufrecht da und nicken, weil sie ebenfalls nichts wissen und das gemeinsam offenbar weniger peinlich ist.  Nun muss ein Vertrag her. Natürlich muss ein Vertrag her. Am besten aus dem Internet, wo die Rechtssicherheit bekanntlich zwischen Katzenvideos und gebrauchten Damenslips feilgeboten wird. Der Amateur dachte, er habe einen Bekannten fotografiert, das Forum erklärt ihm, er habe einen rechtsgeschäftlichen Vorgang eingeleitet, offenbar ohne die dafür zuständige Behörde, den richtigen Stempel und einen dreifachen Durchschlag. Die Kamera hat ausgelöst, der Mensch hat gelächelt, und irgendwo im Thread springt einer auf und ruft „Model Release!“, als hätte er gerade einen Blindgänger gefunden. Der Fotograf wollte ein Bild machen, aber die Herren haben aus dem Auslöser eine Notbremse gemacht: bloß nicht drücken, da könnten Rechte entstehen.  Dann kommt das Urheberrecht. Wer den Auslöser drückt, ist der Urheber. Das Bild gehört dem Fotografen. Auf dem Bild befindet sich aber ein Mensch mit eigenen Rechten. Das Recht am eigenen Bild steht neben dem Urheberrecht. Und damit ist aus zwei Menschen vor einer Kamera plötzlich die Friedenskonferenz von Versailles geworden. Der Fotograf hat das Bild gemacht, das Model das Gesicht mitgebracht, und jetzt muss geklärt werden, wer woran welche Rechte hat, als ginge es um die Neuaufteilung Europas. Man wartet förmlich darauf, dass einer mit einem Rotstift die Nase des Models umkreist und erklärt, dass dieser Quadratzentimeter Persönlichkeitsrecht leider nicht Teil der fotografischen Nutzungsrechte sei. Der Forenexperte ist begeistert. Endlich kann er mit einem Begriff glänzen, den er nicht ganz versteht: „Urheberrecht“. Er spricht ihn langsam aus. „Ur-he-ber-recht.“ Das Publikum schweigt. Niemand weiß, was er sagen soll. Aber alle spüren: Hier passiert gerade etwas Juristisches.  Nun wird erklärt, dass die Bilder dem Fotografen gehören, er sie aber nicht einfach zeigen darf. Die Datei darf auf der Festplatte liegen, der Fotograf darf sie ansehen, das Model kann nicht einfach behaupten, die Datei gehöre ihm, aber sobald jemand das Wort „Veröffentlichung“ erwähnt, gehen im Forum die Warnleuchten an. Die JPEG-Datei wird behandelt wie ein radioaktives Materialfass. Der Fotograf schaut sein eigenes Bild an, und irgendwo sitzt ein Experte und fragt sich vermutlich bereits, ob dieses Anschauen eine Nutzungshandlung darstellen könnte. Die Festplatte hört mit und schweigt. Sie ist damit der vernünftigste Teilnehmer der gesamten Diskussion. Sie speichert die Datei. Das ist ihr Beruf. Sie möchte weder einen Vertrag noch eine Einwilligung noch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Wenn Festplatten Gefühle hätten, würde diese wahrscheinlich inzwischen um Versetzung bitten.  Dann wird die DSGVO aus dem Schrank gezogen. Natürlich. Irgendjemand fragt, ob die abgebildete Person Löschung oder Auskunft verlangen könnte, und schon wird aus Lisa eine Verarbeitungstätigkeit. Der Fotograf hat nicht mehr Lisa fotografiert, sondern personenbezogene Daten verarbeitet und gespeichert. Lisas Gesicht bekommt Verwaltungscharakter, die Nase wird zum Datensatz, die Augen werden Datenfelder und die Sommersprossen sehen aus, als müssten sie beim Einwohnermeldeamt einen Termin buchen. Der Forenexperte sagt „personenbezogene Daten“ und richtet sich auf, als hätte er persönlich die Datenschutz-Grundverordnung geschrieben. Dabei weiß er über den konkreten Fall ungefähr so viel wie der Toaster über Tiefenpsychologie. Aber er hat das Wort gesagt, und im Fotoforum gilt das bereits als Befähigungsnachweis.  Jetzt kommt wieder der Vertrag. Ein Vertrag hilft bei Nutzungsrechte-Fragen und kann selbstverständlich sinnvoll sein, wenn zwei Menschen vorher klären wollen, was mit Bildern geschehen darf. Das Problem ist nur, dass der Vertrag im Fotoforum nicht als vernünftiges Hilfsmittel behandelt wird, sondern als magischer Schutzschild gegen die gesamte menschliche Existenz. Unterschreiben, und die Zukunft ist geregelt. Das Model könnte seine Meinung ändern? Vertrag. Der neue Freund könnte das Bild nicht mögen? Vertrag. Das Model könnte irgendwann sagen, dass es das Foto inzwischen hässlich findet? Vertrag. Der Fotograf könnte das Bild plötzlich anders verwenden wollen? Vertrag. Ein Meteor könnte auf die Website fallen? Vermutlich Vertrag. Die Herren glauben an die metaphysische Kraft von PDF-Dateien, weil es ihnen erspart, über den unangenehmen Umstand nachzudenken, dass Menschen sich verändern und ein Stück Papier keine Zeitmaschine ist.  Irgendwann kommt der neue Freund des Models ins Spiel, denn in diesen Diskussionen darf der hypothetische Dritte niemals fehlen. Er ist das Gespenst, das noch gar nicht existiert, aber möglicherweise irgendwann schlechte Laune bekommt. Ein Portrait liegt auf einer Website, bis jemand auftaucht, der damit ein Problem hat. Dann ist der Vertrag plötzlich nur noch der Anfang der Diskussion. Einer erinnert an einen Fall, in dem ein Fotograf trotz Vereinbarung Ärger bekam, und schon wird die nächste große Weisheit verkündet: Einen Vertrag kann man haben, und trotzdem kann jemand klagen. Natürlich kann er das. Man kann auch einen Fahrradhelm tragen und trotzdem von einem Bus überfahren werden. Aber im Forum wird diese Banalität mit der Gravität eines Mannes vorgetragen, der gerade die Endlichkeit des Universums entdeckt hat. Der Experte nickt. Die anderen nicken. Die Erkenntnis wird weitergereicht. Niemand fragt, was sie mit der Ausgangsfrage zu tun hat.  Dann beginnt die Prozession der fremden Fälle. Ein Fotograf habe ein Portrait als Plakat verwendet. Jemand habe fremde Menschen fotografiert. Eine prominente Person sei beteiligt gewesen. Einer kennt einen Formel-1-Fall. Einer kennt das Bundesverfassungsgericht. Einer kennt Hundertwasser. Einer kennt einen Artikel. Einer kennt einen Anwalt. Einer kennt einen, dessen Schwager einen Anwalt kennt. Nach zehn Beiträgen ist die ursprüngliche Frage nicht beantwortet, aber der Fragesteller hat eine kostenlose Führung durch die deutsche Rechtsgeschichte bekommen, veranstaltet von Männern, die vermutlich bei einem echten Juristen erst einmal fragen müssten, wo der Eingang ist. Jeder zieht noch einen Link aus der Tasche, jeder hat noch eine Erinnerung, jeder weiß noch einen Fall, und niemand besitzt die elementare Höflichkeit, einmal zu sagen: „Moment, ich habe eigentlich keine Ahnung, ob dieser Fall hier überhaupt einschlägig ist.“  Das ist das eigentlich Komische an diesen Leuten: Sie halten ihre Unsicherheit für Komplexität. Sie wissen nicht, wie die Rechtslage ist, also erklären sie, dass die Rechtslage kompliziert sei. Sie kennen den konkreten Sachverhalt nicht, also erklären sie, dass man ohne vollständige Sachverhaltskenntnis nichts sagen könne. Sie haben keine juristische Ausbildung, also erklären sie, dass selbst Juristen das unterschiedlich sehen. Und wenn schließlich gar nichts mehr übrig bleibt, kommt der Satz: „Im Zweifel Anwalt.“ Damit haben sie sich elegant aus der Affäre gezogen. Erst haben sie eine halbe Stunde so getan, als seien sie die letzte Instanz des deutschen Fotorechts, und am Ende schicken sie den Fragesteller zu jemandem, der tatsächlich dafür bezahlt wird, etwas zu wissen. Das ist keine Bescheidenheit. Das ist ein Rückzug mit Trompeten.  Der Fragesteller wollte wissen, ob er Portraits von Bekannten auf seiner Festplatte behalten darf. Der Amateur steht vor einem juristischen Panorama, das mit seiner Frage ungefähr so viel zu tun hat wie die Titanic mit einer Zimmerpflanze. Er wollte wissen, ob eine Datei auf seiner Festplatte bleiben darf, und die Herren erklären ihm die Kunstfreiheit. Er wollte nicht veröffentlichen, und sie erzählen ihm von Plakatwerbung. Er fragt nach einem Portrait, und sie antworten mit Street Photography. Das ist die besondere Form von Forenkompetenz, bei der man eine Frage nicht beantwortet, sondern so lange mit Nebensachen bewirft, bis der Fragesteller freiwillig aufgibt.  Es folgt die große Forenweisheit: „Was im Gesetz steht, ist eine Sache. Was der Anwalt daraus macht, eine andere. Und wie der Richter es sieht, wieder eine andere.“ Dieser Satz wird gewöhnlich mit der Miene eines Mannes vorgetragen, der gerade die Relativitätstheorie auf einer Serviette entdeckt hat. Dabei bedeutet er zunächst nur: Rechtsfragen können kompliziert sein. Aber ausgerechnet der Mann, der gerade zehn Beiträge lang den Eindruck erweckt hat, er könne die Frage beantworten, entdeckt nun plötzlich die Grenzen menschlicher Erkenntnis. Er weiß nicht, was gilt, also erklärt er, dass niemand wissen könne, was gilt. Er hat keine Antwort, aber dafür eine Theorie darüber, warum eine Antwort unmöglich ist. Das ist ungefähr die intellektuelle Leistung eines Wetterhahns, der erklärt, das Wetter sei komplex, nachdem er vergessen hat, in welche Richtung er zeigt.  Und so bleibt am Ende das Bild auf der Festplatte, das 35er liegt daneben, und die Herren sitzen noch immer im Forum und erklären sich gegenseitig das Recht. Der eine schreibt „Vertragsfreiheit“, der nächste „DSGVO“, der dritte „Hundertwasser“, der vierte „Anwalt“, und irgendwo dazwischen liegt die ursprüngliche Frage, längst totgeredet und unter zwölf Links begraben. Das Foto ist harmlos. Die Kamera ist harmlos. Die Festplatte ist harmlos. Nur die Herren, die darüber reden, haben aus ihrem Nichtwissen eine juristische Großmachtfantasie gebaut. Und wenn einer von ihnen morgen wieder „Recht am eigenen Bild“ schreibt, wird vermutlich die gesamte Runde ehrfürchtig schweigen, weil sie für einen kurzen Moment glaubt, der Penis sei endlich wieder vom Puff zurück.</div>

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			<category domain="https://www.digicamclub.de/forumdisplay.php?f=223"><![CDATA["Café Manuell" - Hier wird geplaudert..]]></category>
			<dc:creator>Hans Dampf</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Bildfeldausleuchtung bei sehr kurzen Verschlußzeiten</title>
			<link>https://www.digicamclub.de/showthread.php?t=27507&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 08:20:01 GMT</pubDate>
			<description>Vorgeschichte. Meine sehr alte Fujica SR 801 hatte in den 70er Jahren damals eine nahezu sensationelle kürzeste mechanische Verschlußzeit, eine 1/2000 sec. Vergleichbare Pentax Modelle hatten eine 1/500 bzw. 1/1000sec. Das Problem war allerdings, dass der horizontal ablaufende mechanische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Vorgeschichte. Meine sehr alte Fujica SR 801 hatte in den 70er Jahren damals eine nahezu sensationelle kürzeste mechanische Verschlußzeit, eine 1/2000 sec. Vergleichbare Pentax Modelle hatten eine 1/500 bzw. 1/1000sec. Das Problem war allerdings, dass der horizontal ablaufende mechanische Tuchverschluß diese Zeit nicht gleichmäßig über das Bild leistete. Ich meine, im rechten Teil des Bilds wars dunkler als links. Damals hatte ich auch gelesen, Leica hatte mit seinen M Modellen auch das Problem. Abhilfe war einfach, auch mit langen Brennweiten nur nicht unter 1/500 sec, in Notfällen gerade noch die 1/1000 sec. Somit war ich mit meiner Fujica wieder sehr zufrieden.<br />
<br />
Nun heute habe ich versucht ein paar Bilder von einer lt. Wetterbericht von Westen kommenden Regenfront zu machen diese könnte eventuell die extreme Trockenheit der letzten  Wochen beenden.<br />
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Aus einer Unachtsamkeit ist mir an der CANON EOS 6 die Belichtungszeit in eine 1/4000 sec gerutscht und ich habe am Abend am Bildschirm festgestellt, dass die Bilder mit dieser sehr schnellen Zeit alle am rechten Bildrand sehr leicht dunkler sind.<br />
<br />
Ich frage mich nun, zeigt da der Verschluss meiner nun doch etwa zehn Jahre alten EOS 6 langsam Schwächen? <br />
<br />
Ich kann das allerdings so nicht recht verstehen, da dieser Verschluss ja vertikal abläuft.<br />
Ich werde das weiterverfolgen und sobald es einen gleichmäßig blauen Himmel gibt Bilder machen.<br />
<br />
Wobei das verwendete Objektiv Sigma 1,4/50mm art bei Blende 7,1 ohne jedwelche Ungleichheit abbildet.<br />
<br />
Meine neue EOS R6 II verwende ich nahezu nur noch mit elektrischem R.Shutter, da dürfte es eine solche Frage nicht mehr geben?<br />
<br />
Gibt es hier im Forum Erfahrungen zur Gleichmäßigkeit dieser modernen mechanischen Verschlüsse? <br />
<br />
Ich habe ein Bild dieser 1/4000sec Serie eingestellt.<br />
<br />
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<br />
VG Ulrich</div>


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			<legend>Angehängte Grafiken</legend>
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			<dc:creator>CanRoda</dc:creator>
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