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Thema: Canon 50mm ?

  1. #11
    Ist oft mit dabei Avatar von Anthracite
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    Um die Entscheidung durch weitere Alternativen noch komplizierter zu machen:

    Von Sigma gibt es auch noch das 50/1,4 EX. Vom Bildlook her kommt es mMn. dem 50/1,2L am nächsten und ist gebraucht recht günstig.
    Für Preisbewusste hat Yongnuo ein 50/1,4 mit AF im Angebot.

    Wenn ich Canon hätte und nicht das Geld für das 50/1,2 auf den Tisch legen wollte, wäre das Sigma EX mein Favorit. Oder manuell das Voigtländer Nokton 58/1,4 (welches es neu aber nur noch für Nikon gibt).

    Nachteil beim Sigma EX ist, dass recht viele Exemplare einen Fehlfokus haben und es womöglich erst einmal zum Sigma-Service müsste.

    Vom Canon 50/1,4 hört man recht viel Schlechtes.

  2. #12
    Ist noch neu hier Avatar von Peter-1
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    Nochmal danke !
    Jetzt werde ich mal sehen was ich wo und wie angeboten bekomme. Die Platikteile liegen mir nicht so auch wenn das Canon 50/1,8 gut sein soll.
    Merkwürdig für mich auch, dass ein Leica R Summicron kaum erwähnt wird und s...teuer ist. Ist das als manuelles Teil wirklich so unübertroffen gut, oder ist es der Leica-Aufpreis? :-)
    LG Peter

  3. #13
    Kennt sich aus
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    Standard Summicron

    Noch vor 30-40 Jahren hatte das Summicron eine Ausnahmestellung und galt als das beste auch Fotoamateuren zugängliche Objektiv der Welt. Heute mögen andere gleichgezogen haben. Die letzten 10% Leistungsvorsprung, die bei Vergleichstests ein Objektiv vor einem anderen haben mag, reizt man in der Praxis doch ohnehin kaum aus. Aber so vernünftig habe ich selbst ja auch nie gedacht und Lebenszeit mit Tests auf 15 DIN- Film vergeudet. Vergesst es, und macht Bilder!

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", degreeceheim :


  5. #14
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Peter-1 Beitrag anzeigen
    Nochmal danke !
    Jetzt werde ich mal sehen was ich wo und wie angeboten bekomme. Die Platikteile liegen mir nicht so auch wenn das Canon 50/1,8 gut sein soll.
    Merkwürdig für mich auch, dass ein Leica R Summicron kaum erwähnt wird und s...teuer ist. Ist das als manuelles Teil wirklich so unübertroffen gut, oder ist es der Leica-Aufpreis? :-)
    LG Peter
    Du gibst Dir eigentlich selbst die Antwort.

    Summicron wird selten genannt, eben weil es verglichen mit anderen "S...teuer" ist, selbst heut auf dem Gebrauchtmarkt noch.

    Sein Vorteil liegt in dem Wort "wertstabil", d.h. wenn man sich wieder davon trennen will, sind die gezahlten Preise i.d.R. wieder zu bekommen, oftmals sogar mehr als man selbst mit einigem Glück auf dem Gebrauchtmarkt gezahlt hat.

    Bei Leica spielt auch die Haptik und das gediegene "Anfassgefühl" eine nicht unerhebliche Rolle, denn die sind gebaut wie ein Panzer.

    Nimmt man dagegen ein Canon EF 1.8/50mm in die Hand, ist Plastik das überwiegende Material. Und so fühlt es sich halt in der Hand und an der Kamera auch an.

    Das 1.4/50er ist gern schonmal kaputtgegangen, wenn man irgendwo mit augesetzter Streulichtblende bei einer Drehbewegung irgendwo angestoßen ist. Ich hab es deswegen auch nie gekauft.


    Wie hier von einem Vorredner schon angesprochen, ist die erste Version des 1.8/50er mit dem Metallbajonett zu bevorzugen.

    Stellt man das Summicron -R 2/50mm dem 1.8/50mm von Canon gegenüber, so muss man auch "im Schirm behalten", dass man sich für den Preis eines Summicrons sogar 3 x ein 1.8/50er kaufen kann !!!

    In der analogen Zeit waren die 1.8/50er Objektive die "Kit-Objektive" zu den Kameras. Sie sind von Haus aus gut, weil sie bei den Tests der Kameras in den Zeitschriften immer vordere Plätze erzielen sollten. So war eigentlich jeder Hersteller darauf bedacht, dieses Kit-Objektiv so gut zu "designen", das es in den Zeitschriften - Tests möglichst vordere Plätze erreichte.
    1.4er/50mm waren dann immer die "Zukauf-Objektive" wenn es auf höhere Lichtstärke ankam und so etwas wie ein "Prestige-Objekt".

    Ich kann das Canon 1.8/50mm - trotz seines Plastikgehäuses trotzdem empfehlen - es ist ein wunderbar scharf zeichnendes und unkompliziertes Objektiv zu einem unschlagbar günstigen Preis. Selbst wenn es mal auf den Boden kracht und defekt wird, so kauft man sich halt ein neues oder ein weiteres gebrauchtes bei seinem Kurs.

    Bei einem Summicron oder vergleichbaren manuellen wird das wohl eher nicht so schnell bezahlbar sein.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKII, 5D MKI, Leica M8, Sony A7, Sony NEX 7.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

    Bitte denkt bei geplanten Anschaffungen daran, dass Foto-Einkäufe in unserem Shop


  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", hinnerker :


  7. #15
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    Ich kann vom EF 1.4/50 (außer der sich bei früheren Modellen leicht verformbaren vorderen Tubusführung und entsprechenden AF-Ausfällen, soll mittlerweile aber in der Serie behoben sein) nichts schlechtes berichten, optisch jedenfalls so ziemlich das Optimum, was man aus einem Doppel-Gauß mit 7 Linsen in 6 Gruppen ohne Sonderglas und Asphären herausholt. Klar, offen hat man dann immer leichte Überstrahlungen durch die sphärische Aberationen und im Nahbereich sollte man vielleicht auf 2.8 abblenden, aber mal ehrlich - wenn das Motiv toll ist, wen interessiert das? Das EF 1.2/50 ist optisch nicht ganz so gut wie das 1.4er, der Kontrast ist dafür offen schon sehr ansehnlich. Die Freistellung ist auch toll, klar, aber man wuchtet da eben auch einen ziemlichen Brocken herum. Der AF ist eine Zicke (vergiss die äußeren Fokusfelder) und es ist teuer. Die ganzen erweiterten Doppel-Gauß mit ihren 8-10 Linsen doktern halt nur ein wenig an den optischen Fehlern herum.

    Wenn Du offen wirklich schon extremen Kontrast und Schärfe möchtest, bist Du auf die modernen Luxus-50er angewiesen: Sigma 1.4/50 Art und das Zeiss Otus 1.4/55. Aber bedenke auch, das das dann keine unauffälligen 200g/300g-Objektive mehr sind und in der Fototasche soviel Platz wie ein 2.8/24-70er einnehmen.
    Ein Kompromiss könnte das Tamron 1.8/45 VC USD sein: randschärfer als die alten Doppel-Gauß, Bildstabi drin, für 450€ ein ansprechender Gegenwert. Wiegt aber auch über 500g und ist doppelt so groß wie ein EF 1.4/50.



    PS: Mein Lieblings-50er für die EOS ist übrigens auch ein EF 1.8/50 I, leicht, robust, optisch klasse Zum Wandern kommt das EF 2.5/50 Makro mit, ist einfach universeller. Und bei miesem Licht kommt das EF 1.4/50 mit, die 2/3 Blende extra Licht ist schon sehr hilfreich.

  8. Folgender Benutzer sagt "Danke", barney :


  9. #16
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    So nun konnte ich ganz schnell ein EF 50/1:1,4 ausleihen. :-)) Und siehe da es macht einen guten Eindruck (für mich eben ). Verglichen mit einem Planar 1,7/50 T* von C/Y auf EOS sind beide Objektive hinsichtlich Kontrast und Schärfe bei 1:2 kaum zu unterscheiden. Wenn ich richtig informiert bin, so haben beide Linsen einen ähnlichen Aufbau mit 7 Linsen in 6 Gruppen. Doppel-Gauss. Mal sehen was es wird, es soll mit auf eine Reise nach Norwegen.
    LG Peter

  10. #17
    Spitzenkommentierer Avatar von classicglasfan
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    ...Mal sehen was es wird, es soll mit auf eine Reise nach Norwegen.
    LG Peter
    Dann wüsche ich gutes Licht und bin schon auf die Fotos gespannt.
    Gruß, André


  11. #18
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    Hallo Henry,

    ich will nicht den Oberlehrer spielen, aber ich verstehe nicht, wie mit aufgesetzter Streulichtblende das verschiebbare Optikteil geschrottet werden konnte. Die Blende sitzt per Bajonett am äußeren Gehäuse und schützt doch den beweglichen Teil. Was verstehe ich falsch?
    Zum Summicron : es ist wohl die besondere Liebe zu einer Firma. Ich kenne jemand der seine Ausrüstung immer so ablegt, dass der rote Punkt für alle sichtbar ist :-))
    Noch habe ich mich nicht festgelegt, aber manueller Focus ist bei den heutigen Sucherchen doch eher ein Lottospiel.
    LG Peter

  12. #19
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    Zitat Zitat von Peter-1 Beitrag anzeigen
    Hallo Henry,

    ich will nicht den Oberlehrer spielen, aber ich verstehe nicht, wie mit aufgesetzter Streulichtblende das verschiebbare Optikteil geschrottet werden konnte. Die Blende sitzt per Bajonett am äußeren Gehäuse und schützt doch den beweglichen Teil. Was verstehe ich falsch?
    Nee, alles ok, Henry hat da was durcheinandergebracht. Am empfindlichsten ist das EF 1.4/50, wenn es komplett eingefahren ist (also auf unendlich steht), ein Objektivdeckel darauf steckt und keine Gegenlichtblende aufgesetzt ist. Eckt man damit irgendwo an, hakelt der AF mit der Zeit oder fällt komplett aus.
    Ist der Tubus ausgefahren (also in Richtung der Nahgrenze) ist die Fokusführung etwas stabiler gegenüber Stößen als im eingefahrenen Zustand. Der Tubus selbst wird durch eine immer aufgesetzte GeLi dann nochmal zusätzlich geschützt. Ist alles etwas unlogisch, ich weiß. Meins war vor ca. 10 Jahren in der Reparatur, seitdem funktioniert es aber einwandfrei und wird auch nicht geschont (die GeLi habe ich übrigens noch nie wieder abgebaut *g*).

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