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Thema: Net SE (Meyer-Optik) ist insolvent ?

  1. #41
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Gang Beitrag anzeigen
    Hallo !

    Ich gehe davon aus, dass sich Henry die Bilanz der net SE angesehen hat. Meine Frage ... ist das Sub-Unternehmen Meyer-Optik-Görlitz an der Insolvenz schuld oder gibt es eventuell andere Kandidaten aus dem Sammelsurium der net SE Projekte ?
    Nur insoweit, wie die Bilanzen der Jahre veröffentlicht wurden... aus 2016, 2017 hab ich noch nichts gefunden... genaueres wird sicherlich nur der Insoverwalter und eventuell eine Vollauskunft einer Wirtschaftsauskunftei bringen...

    @ LucisPictor:

    Zumindest laufen erste Versuche von Beteiligten, die Markenrechte an MOG zu erwerben. Ganz kampflos will man das nicht aufgeben. Würde z.B. net SE die MOG aus der net SE ausgliedern, die Gläubiger aus den Kickstarterprojekten ihre Forderungen stunden, gäbe es schon Möglichkeiten, das Projekt MOG zu retten. Auch eine Besetzung des Vorstandes mit qualifizierten Führungskräften aus der Branche bzw. aus dem bereits vorhandenen Umfeld von MOG könnte die Glaubwürdigkeit an der Ernsthaftigkeit wieder erhöhen.
    Das sind Dinge, bei denen der Insoverwalter als Herr des Verfahrens zuerst entscheiden wird. Gibt es Interessenten, die eine realistische Kaufsumme aufbringen können und wie hoch kann diese - nach Würdigung aller Umstände - ausfallen... denn ein Investor übernimmt ja nicht nur die positiven Seiten der Geschichte, sondern geht eben auch entsprechende Verpflichtungen ein... soll heißen, er übernimmt ja auch die Schulden von MOG.

    All diese Sachen werden ja vom Insoverwalter festgestellt und dann entschieden, ob die Fortführung "Sinn" macht und unter welchen Voraussetzungen dies gelingen könnte.

    Ein Insoverwalter ist dazu angehalten, für die Gläubiger (das sind aus unserer Fotografen - Sicht zunächst die "Vorbesteller", betriebswirtschaftlich aber eben auch die Zulieferbetriebe, die die Mechanik, Optik und sonstigen Sachen für die Net SE hergestellt haben... denn bei denen gab es sicher keine Glasschleiferei, keine feinmechanische Werkstatt mit CNC Maschinen und Bedienpersonal wie man sich das typischerweise vorstellt. Das werden alles Auftragsarbeiten gewesen sein!)

    Und nun ist natürlich genau dieser Schuldenstand der über den Sinn einer Ausgliederung und eventueller Fortführung entscheidet. Für den Insoverwalter wäre es natürlich ein absoluter Glücksfall, wenn jemand diesen Teil herauslöst und er so noch wesentliche Teile "zur Masseverteilung" an die Gläubiger generieren kann.

    Aber da ist dann auch wieder das Problem mit den Gläubigern... sind davon Zulieferbetriebe betroffen, so werden die nur zustimmen (was einem Teilverzicht auf ihre Forderungen gleichkommt), wenn der Insoverwalter ein echtes Konzept vorlegen kann, dass glaubhaft dafür sorgen kann, unter solchen Umständen eine höhere Summe als die "Quote" aus der Masse zu erhalten.

    Das ist alles nicht so ganz einfach und in den allermeisten Fällen wird sowas nix werden.
    Um es klar auszudrücken... es sind vermutlich Schulden allerorten... gegenüber den vorauszahlenden Vorbestellern, den Zulieferern, vermutlich auch den Mitarbeitern und Sozialkassen gegenüber, Finanzamt etc... Wer will da konkret noch Geld "versenken"?

    Ein Insolvenzantrag kann letztlich auch seitens eines Vorlieferantens, dem Finanzamt, Sozialkassen und anderen Beteiligten gestellt werden, wenn dieser seit längerer Zeit schon den Verdacht hegt, das die Firma ihren Verpflichtungen nicht dauerhaft nachkommen kann oder kam... das alles sind Dinge, die wir erstmal nicht erfahren werden...

    Nach meinem Kenntnisstand gab und gibt es einige Berufsfotografen, die sehr wohl an neuwertigen MOG Objektiven interessiert sind. Auch wenn diese Marktnische nicht mit dem Consumer Markt konkurrieren kann, hat ( hatte ? ) sie dennoch ihre Berechtigung. Interessant ist auch, dass ein Großteil der Neu-Kunden (sprich Fotografen) die Insolvenz sehr bedauert und das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Neben der Prüfung des Vermögens ist ein Insolvenzverwalter immer auch daran interessiert, neue Investoren zu finden.
    Und letzteres gestaltet sich eben recht schwierig... weil eben erstmal die Prüfung des Vermögens notwendig ist... und das gilt auch für eventuelle Investoren... die schaufeln sich ja nicht selbst ihr eigenes Grab, wenn sie die bestehenden Forderungen der Kunden - trotz etwaiger Stundungen - letztlich irgendwann auch abarbeiten müssen.

    Diese Gewichtung vorzunehmen, ist die Crux bei der ganzen Sache... und da bin ich ziemlich pessimistisch.

    Im Grunde ist es doch so, dass die Namen durch diese Pleite ziemlich "verbrannt" sind.

    Unabhängig davon, ob andere Subunternehmen der net SE an der Insolvenz eine Mitschuld tragen oder nicht, die Ausweitung der Objektivpallette bei MOG ist aus meiner Sicht zu schnell erfolgt. Dass es außerdem zu Fehlern bei der Vermarktung gekommen ist und das Labeln asiatischer Objektive nicht besonders vertrauenserweckend war, ist unbestritten.

    Was sich mir aber nicht erschließt ... eine Produktion der mit einem Kickstarter-Projekt finanzierten Objektive wird doch erst nach einer Mindestanzahl von Bestellungen aufgenommen ... oder etwa nicht? Daraus stellen sich mir folgende Fragen:

    1. Wurde die Produktion von Kickstarterprojekten ohne ausrechende Finanzierung begonnen?
    2. Gab es nicht genügende Nachbestellungen nach Beendigung der Kickstarterprojekte?
    3. Dies war meine Eingangsfrage ... ist das MOG Projekt überhaupt Ursache für die net SE Insolvenz?

    Gruß, Rick
    Die Geschwindigkeit mit der neue Objektive angekündigt und Kickstarter Kampagnen nachgeschoben wurden, dient aus meiner Sicht schlicht und einfach dazu, frisches Fremdkapital anzuhäufen um die Liquiditätsengpässe abzufedern, wo sie grad entstanden.

    Was genau da nun die Ursache war für die Insolvenz... können wir als nicht Verfahrensbeteiligte ohnehin nur spekulieren... und ein paar Spekulationen hab ich ja schon angestellt.
    Das sind im Grunde die allgemeinen Ursachen, so wie ich sie in meiner beruflichen Laufbahn (hatte viel mit solchen Sachen zu tun) von den Insolvenzen vieler Firmen kenne.
    Woher der "Genick-Bruch" im Falle Net SE kam, weiß letztlich nur der Insoverwalter nach Analyse und Auswertung der Bilanzen und GUV Rechnungen, sowie dem Studium der unterzeichneten Vertragswerke mit Zulieferern oder auch Einstandpflichten aus Beteiligungsverflechtungen.
    Canon EOS 5D MKII, 5D MKI, Leica M8, Sony A7, Sony NEX 7.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

    Bitte denkt bei geplanten Anschaffungen daran, dass Foto-Einkäufe in unserem Shop


  2. Folgender Benutzer sagt "Danke", hinnerker :


  3. #42
    Ist oft mit dabei Avatar von Gang
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    Hallo Henry,

    den meisten Deiner Ausführungen kann ich nur zustimmen.

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Die Geschwindigkeit mit der neue Objektive angekündigt und Kickstarter Kampagnen nachgeschoben wurden, dient aus meiner Sicht schlicht und einfach dazu, frisches Fremdkapital anzuhäufen um die Liquiditätsengpässe abzufedern, wo sie grad entstanden.
    Sollte Deine Vermutung zutreffen, würde so etwas nicht an Betrug (gegenüber den Bestellern) in Form von Mittel-Zweckentfremdung grenzen, mit der Folge einer persönlichen Haftung durch den GF ? Immerhin würde eine solche Vorgehensweise im Prinzip ein Schneeball-System darstellen.

    Im Bereich Musik hatte ein befreundeter Firmeninhaber mehrere Crowd Funding Projekte durchgezogen, wobei der beratende Anwalt immer darauf bestanden hat, dass a) die Finanzen der Projekte strikt getrennt wurden und b) die einzelnen Projekte nur dann realisiert wurden, wenn das anvisierte Kickstarter-Kapital des entsprechenden Projekts auch tatsächlich vorhanden war.

    Gruß, Rick

  4. #43
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    Der Spuk ist vorbei, trotz Warnung habe viele Lehrgeld gezahlt.

    https://www.photoscala.de/2018/10/15...ist-besiegelt/

    Gruß Ewald

  5. #44
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von minolta2175 Beitrag anzeigen
    Der Spuk ist vorbei, trotz Warnung habe viele Lehrgeld gezahlt.

    https://www.photoscala.de/2018/10/15...ist-besiegelt/

    Gruß Ewald
    War doch irgendwie schon lange absehbar...

    Warnungen brauchte es eigentlich nicht, denn wenn man sich den "Werdegang" von Anbeginn an angeschaut hat (Zukauf russischer Linsen, Umlabeln asiatischer Objektivkonstruktionen etc.),
    kann sich im Grunde schon ausrechnen, wohin die Reise gehen würde. Es gibt halt immer wieder Leute, die gern etwas "Glauben" wollen.

    Im Grunde nur ein "Aufspringen" auf einen Hype... dem Bokeh-Hype. So wurden aus ehemals mittelmäßigen Objektiven nun "Perlen der Objektivbaukunst"...

    Die "vollmundigen Marketing-Sprüche" wie die der Neubelebung der Meyer Optik... Rückkehr der optischen Industrie, Gewinnung alter Mitarbeiter... es klingelt noch immer in meinen Ohren von diesen Sprüchen

    Das Einzige, was man konstatieren muss, ist die gute Arbeit eben der Werbeabteilung, die mit "einfallsreichen Texten" es schaffte, derartig hohe Fremdgeld-Summen zu generieren, das nun etliche "Kickstarter Teilnehmer" mit weinenden Augen ihrem Geld hinterherwinken müssen, egal ob für den Schuldendienst oder eben zum Stopfen von Finanzlöchern.

    Problematisch wird es für den Geschäftsführer ohnehin, denn es bleibt ihm immer noch das Problem der persönlichen Haftung bei vorliegen einer strafbaren Insolvenzverschleppung, wenn er dies alles früh genug gewußt hat (wovon eigentlich auszugehen ist).

    Nur leider sind auch solche Dinge vor Gericht eher als wenig erfolgsversprechend anzusehen, denn oftmals werden solche persönlichen Verfahren gegen Zahlung von XX.XXX Euro in die Staatskasse ad Acta gelegt und ein GF kommt so zumeist "ungeschoren" davon (mehrfach bei selbst angestrengten Insolvenzverfahren gegen Schuldner erlebt).

    Aber ist im Grunde auch müßig. Hier nochmal die veröffentlichten Bilanzen für die, die sowas lesen können... http://www.netag.de/investor-relatio...und-downloads/


    Auch ein Blick in Google Maps reicht... Moselufer 50 in Koblenz... um sich von der Größe dieses Weltkonzerns zu überzeugen...

    https://www.google.com.br/maps/place...72!4d7.5570298

    Und wer trotz der Verfügbarkeit dieser Altobjektivtypen in solche Kickstarter - Kampagnen investiert hat... dem war ohnehin nicht zu helfen.

    Um es einmal klar und deutlich zu sagen:

    Ein Primoplan, ein Trioplan, ein Biotar oder sonstiges Altglas sind gemessen an den heutigen Maßstäben allenfalls als mittelmäßig anzusehen und müssen immer vor dem zeitlichen Kontext verstanden werden. Das war damals die Lichtstärke beim Biotar, beim Primoplan etc... da nahm man die Probleme in der Korrektur in Kauf, nur um Lichtstärke zu haben für den niedrig empfindlichen Film... das machte die Dinger so begehrt...

    Heute werden die Schwächen dieser Objektive "hochstylisiert"...

    (Wobei wir als Foren daran nicht unschuldig sind!!!)


    Naja, schaun wir mal...
    Canon EOS 5D MKII, 5D MKI, Leica M8, Sony A7, Sony NEX 7.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

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  7. #45
    Hardcore-Poster Avatar von wolfhansen
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    Die Jungs vom Wallstreet Online Forum waren schon 2015 skeptisch, was Net SE
    und die Person des Vorstands angeht - durch die Erfahrungen mit der Net AG
    in der Vergangenheit.
    Gruß
    Wolfgang

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  9. #46
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Das ist wirklich bedauerlich, wie das gelaufen ist.

    Ich habe jetzt mal bei einem meiner Kontakte angefragt (der inzwischen nicht mehr dort arbeitet) und er sagte, dass es mehrere Interessenten für die Übernahme gebe - Name und Struktur seien da interessant - ob aber einer dieser potentiellen Käufer die Projekte weiterverfolgt, sei völlig offen.

    Das klingt für mich nicht gut für Kickstarter-Investoren. :( Zumal auslieferungsfertige Produkte nun nicht mehr ausgeliefert werden dürfen, sondern in die Konkursmasse übergegangen sind.

    Ein Foto-Freund von mir, der noch ein Objektiv unterstützt hat, hat es inzwischen abgeschrieben. :(
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Nikon, Sony, Leica, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
    >> Einführung | Meine (nicht aktuelle) Linsenliste | RetroCamera.de (Blog) | Altglasphase : 10
    >> Aktuelle Verkaufsangebote! <<>> Auf EBAY <<

  10. #47
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    Zitat Zitat von LucisPictor Beitrag anzeigen
    Das ist wirklich bedauerlich, wie das gelaufen ist. :(
    Warum ist bei '' Meyer-Optik Göelitz und der Wiederbelebung etwas nicht gelaufen??
    Gruß Ewald

  11. #48
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    Altglas ist Altglas -- Neu-Retro-Glas ist Neu-Retro-Glas.

    Da wurde der "manuelle" Altglasmarkt kräftig überschätzt.
    Liebe Grüße

    Bernhard

    Canon: EOS 5D, EOS 600D, EOS 1100D; Nikon: 1V1; Sigma: SD9, SD10, SD15, SD1m, SD quattro, DP1, DP1x, DP1s, DP2m; Kodak: x530; Rikoh: GRX, +S10, +P10. +A10, +M-Modul
    Pentax: Q10, Q7, K50; Samsung: NX10, NX11, NX mini; Sony: NEX3, NEX C3, NEX 5N, NEX 7, A3000, A6000, A7, A7r; Olympus: OM-D E-M5

  12. #49
    Hardcore-Poster Avatar von wolfhansen
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    Wolfgang

  13. #50
    Ist oft mit dabei Avatar von Gang
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    ... Hier nochmal die veröffentlichten Bilanzen für die, die sowas lesen können...
    http://www.netag.de/investor-relatio...und-downloads/
    Da gab es vor 2016 anscheinend schon reichlich Verluste, die bereits vor dem "großen" MOG Engagement angefallen sind. Aber die net SE Bilanz-Veröffentlichungen sind nur Gesamtbilanzen ohne Aufgliederung der Beteiligungen. Wohin da welches Geld nach Auflösung der Kapitalrücklage geflossen ist, kann - wie Henry schon sagte - nur bei Studium der internen Unterlagen durch den Insolvenzverwalter ermittelt werden.

    Bis jetzt habe ich keine Infos gefunden, wie sich neben MOG die anderen Beteiligungen auf die Situation von net SE ausgewirkt haben. In der Öffentlichkeit wahrgenommen wird/wurde halt vorwiegend die MOG Beteiligung.

    Auch der Inhalt des Links von Wolfgang scheint die Vermutung von Henry zu bestärken, dass die net SE Kickstarter Projekte auflegen MUSSTE , um die alten Projekte überhaupt durchführen zu können.

    So sehr ich der Wiederbelebung von MOG Erfolg gewünscht hatte ... aber die kaufmännischen Verantwortlichen scheinen doch ein ziemlich seltsames (um nicht zu sagen dubioses) Geschäftsgebaren an den Tag gelegt zu haben. Nicht nur schade für die Kickstart-Unterstützer sondern auch um die Arbeit Derjenigen, die sich wirklich engagiert hatten.

    Gläubiger müssen ihre Forderungen bis zum 15.12.2018 beim Insolvenzverwalter anmelden:

    https://www.insolvenzbekanntmachunge...in/bl_suche.pl

    Dort folgende Eingaben machen:

    Detailsuche auswählen
    Land: Rheinland-Pfalz
    Gericht: Koblenz
    Firma: net SE
    Aktenzeichen: 21 IN 128/18

    Rick
    Geändert von Gang (Gestern um 15:25 Uhr)

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