Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Rodenstock APO-Ronar 300/9 an Fuji-X

  1. #1
    Ist noch neu hier
    Registriert seit
    28.02.2016
    Beiträge
    3
    Danke abgeben
    0
    Erhielt 0 Danke für 0 Beiträge

    Standard Rodenstock APO-Ronar 300/9 an Fuji-X

    Schönen Nachmittag!

    Wäre die Adaptierung eines Rodenstock APO-Ronar 300/9 an Fuji-X für den 1:1Bereich denkbar? Das APO-Ronar hat ein Gewinde mit etwa 52,9mm Außendurchmesser, 7 Gewindegänge auf gut 5mm. Hat vielleicht jemand eine Ahnung welches Gewinde genau diese Linse hat, wozu der Verstellhebel gut ist und wofür die Skala 0-30mm am Blendenring gehört?

    Meine Vorstellung wäre Fuji-X auf M42, M42 Rohre nach Bedarf, M42 auf Vergrößerungsobjektiv unklar. Das Rohr mit einer Objektivschelle auf Makroschlitten, eine rechteckige Streulichtblende zur Reduktion der Lichtstrahlen auf APS-C.

    Danke für Eure Anregungen und freundliche Grüße von elwax
    Geändert von elwax (02.03.2018 um 21:01 Uhr)

  2. #2
    Förderndes Mitglied Avatar von Helge
    Registriert seit
    12.01.2011
    Ort
    Darmstadt
    Alter
    48
    Beiträge
    1.870
    Bilder
    250
    Danke abgeben
    695
    Erhielt 5.073 Danke für 776 Beiträge

    Standard

    Ich verstehe den Sinn der Adaptierung nicht ganz. Das APO-Ronar ist ein Objektiv für Großformat und deckt einen Bildkreis von ca. 25 cm (nicht mm!) Durchmesser ab. Davon nutzt Du mit deinem APS-C Sensor nur einen winzigen Bruchteil und musst ca. 30 cm Rohr (oder besser Balgen) als Abstandhalter dazwischen bauen, was die Handhabbarkeit sicher nicht verbessert.

    Meine Erfahrung mit Großformatobjektiven ist außerdem, dass sie mit der extrem hohen Auflösung moderner Mini-Sensoren überfordert sind und keine Schärfewunder bieten. Du musst Dir mal vorstellen, dass die Auflösung eines normalen APS-C Sensors auf 5x7 inch hochgerechnet (dafür sind solche Objektive konstruiert) irgendwo in der Gegend von 1000 MPx liegen würde und das kann ein solches Objektiv vermutlich nicht bedienen.

    Vielleicht erklärst Du noch mal genauer was Du vorhast und warum es dafür ausgerechnet ein Großformat-Objektiv sein muss, dann lassen sich Deine Fragen besser beantworten.

  3. #3
    Ist noch neu hier
    Registriert seit
    28.02.2016
    Beiträge
    3
    Danke abgeben
    0
    Erhielt 0 Danke für 0 Beiträge

    Standard

    Gedacht war das Ganze als Makroobjektiv mit konfortablem Arbeitsabstand für 1:1 Abbildungen. Für diesen Abbildungsmaßstab wäre dieses Objektiv ja auch vorgesehen. Daß es das Auflösungsvermögen des 16MP APS-C Sensors wahrscheinlich nicht voll nutzen kann und somit zum Flaschenhals dieser Konstruktion wird, war mir nicht bewusst. Die Nutzung nur eines Bruchteils der möglichen Fläche sowie ein vielleicht suboptimales Aussehen der Konstruktion wäre zweitrangig gewesen.

    Noch eine ergänzende Frage: ist am sehr enttäuschenden Ergebnis dieser (digicamclub.de/showthread.php?t=22372) Konstruktion die reflektierende Innenseite des Abwasserrohres maßgeblich schuld?

    Freundliche Grüße

    elwax

  4. #4
    Kennt sich aus
    Registriert seit
    20.11.2017
    Beiträge
    65
    Danke abgeben
    580
    Erhielt 139 Danke für 37 Beiträge

    Standard

    Sehr warscheinlich! Auch ist die Frage ob da eine wirksame Streulichtblende verwendet wurde?

  5. Folgender Benutzer sagt "Danke", gdh1 :


  6. #5
    Förderndes Mitglied Avatar von Helge
    Registriert seit
    12.01.2011
    Ort
    Darmstadt
    Alter
    48
    Beiträge
    1.870
    Bilder
    250
    Danke abgeben
    695
    Erhielt 5.073 Danke für 776 Beiträge

    Standard

    Wenn es um den Abbildungsmaßstab 1:1 geht, ist die beste Lösung, die ich bisher gesehen habe, dies hier: http://www.digicamclub.de/showthread.php?t=21426

    Allerdings hat man damit natürlich nicht den Arbeitsabstand eines 300ers. Wenn es unbedingt die große Distanz sein muss, wird es schwierig mit wirklich perfekten Lösungen. Aber ich denke etwas besseres als ein für Großformat gerechnetes Objektiv sollte sich finden lassen. Das Ronar mag für 1:1 optimiert sein, aber halt für 18x24cm auf 18x24cm und nicht für 17x25mm auf 17x25mm. Bei den riesigen Negativen und Positiven von Großformat sind die Anforderungen an die Schärfe natürlich bei weitem nicht so hoch.

    Wenn es nicht unbedingt 1:1 sein muss, aber ausreichend Abstand gefordert ist (scheue Insekten) bin ich recht zufrieden mit diesem Objektiv: http://www.digicamclub.de/showthread.php?t=19014
    Mit dem dazu passenden 2x-Konverter kommt man auf 1:1,65 mit immer noch durchaus ansehnlichen Ergebnissen.

    Wenn es genau 1:1 und Brennweite 300mm sein muss, dürfte es schwierig werden. Ich vermute (!) dass man aber immer noch bessere Ergebnisse bekommt wenn man ein nicht zu lichtstarkes und gut CA-korrigiertes 300er Tele mit vielen Zwischenringen auf 1:1 bringt.

  7. Folgender Benutzer sagt "Danke", Helge :


  8. #6
    Ist noch neu hier
    Registriert seit
    28.02.2016
    Beiträge
    3
    Danke abgeben
    0
    Erhielt 0 Danke für 0 Beiträge

    Standard

    Das S-Planar 4/74 dürfte in der Tat am Olymp so ziemlich in Gipfelnähe plaziert sein, jedoch ist die Luft für mich in dieser Höhenlage zu dünn.

    Danke für Deine Mühe und freundliche Grüße von

    elwax

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •